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Klage, eingereicht am 16. September 2012 – ZZ/Kommission

(Rechtssache F-93/12)

Verfahrenssprache: Französisch

Parteien

Kläger: ZZ (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt M.-A. Lucas)

Beklagte: Europäische Kommission

Streitgegenstand und Beschreibung des Rechtsstreits

Aufhebung der Entscheidung, den Vertrag des Klägers als Vertragsbediensteter nicht zu verlängern

Anträge

Der Kläger beantragt,

die Entscheidung der Direktorin des OIL vom 1. Dezember 2011 aufzuheben, seinen Anstellungsvertrag, der am 15. Januar 2012 endete, nicht zu verlängern;

soweit erforderlich, die sich aus dem Schreiben der Direktorin vom 6. Februar 2012 ergebende Entscheidung, mit der diese Entscheidung bestätigt wurde, aufzuheben;

die Kommission zu verurteilen, an ihn als Ersatz seines Laufbahnschadens für die Zeit vom 15. Januar bis 30. Juni 2012 einen Betrag in Höhe der Differenz zwischen dem Nettogehalt, das er beim OIL bezogen hätte und dem Nettobetrag der Arbeitslosenunterstützung, die er erhalten hat, zu zahlen, der vorläufig mit 11 309 Euro beziffert wird, und für ihn die Beiträge in das gemeinschaftliche Versorgungssystem einzuzahlen, die dem Gehalt entsprechen, das er hätte erhalten müssen;

die unbefristete Verlängerung seines Vertrags mit dem OIL anzuordnen, mit Wirkung ab dem Zeitpunkt, zum dem sein gegenwärtiges Anstellungsverhältnis endet;

hilfsweise, die Kommission zu verurteilen, an ihn als Ersatz des Laufbahnschadens, der ihm sonst ab diesem Zeitpunkt entstünde, die Differenz zwischen einerseits dem Gehalt und den Versorgungsansprüchen, die er erlangt hätte, wenn sein Vertrag mit dem OIL unbefristet verlängert worden wäre, und andererseits dem Gehalt oder den an dessen Stelle tretenden Einkünften und dem Ruhegehalt, die er anderweitig erzielen könnte, zu zahlen;

die Kommission zu verurteilen, an ihn einen Betrag von 5 000 Euro als Ersatz des immateriellen Schadens zu zahlen, der ihm aus der Nichtverlängerung seines Vertrags mit dem OIL entstanden ist,

die Kommission zu verurteilen, an ihn einen Betrag von 5 000 Euro als Ersatz des immateriellen Schadens zu zahlen, der ihm aus der Rechtswidrigkeit seiner Beurteilung für 2010 entstanden ist;

der Kommission die Kosten aufzuerlegen.