Language of document : ECLI:EU:C:2019:69

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFS

11. Januar 2019(*)

„Streichung“

In der Rechtssache C‑577/17

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Verwaltungsgerichtshof (Österreich) mit Entscheidung vom 30. August 2017, beim Gerichtshof eingegangen am 2. Oktober 2017, in dem Verfahren

Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl,

Beteiligte:

Clinton Osas Alake alias Klenti Solim u. a.,

erlässt

DER PRÄSIDENT DES GERICHTSHOFS

nach Anhörung des Generalanwalts Y. Bot

folgenden

Beschluss

1        Mit Schreiben vom 15. November 2018 hat die Kanzlei des Gerichtshofs dem vorlegenden Gericht das Urteil vom 13. November 2018, X und X (verbundene Rechtssachen C‑47/17 und C‑48/17, EU:C:2018:900), übersandt und um Mitteilung gebeten, ob es im Licht dieses Urteils sein Vorabentscheidungsersuchen aufrechterhalten wolle.

2        Mit Beschluss vom 13. Dezember 2018, der am 19. Dezember 2018 bei der Kanzlei des Gerichtshofs eingegangen ist, hat der Verwaltungsgerichtshof (Österreich) dem Gerichtshof mitgeteilt, dass er dieses Vorabentscheidungsersuchen zurücknehme.

3        Unter diesen Umständen ist gemäß Art. 100 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs die Streichung der vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofs anzuordnen.

4        Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem beim nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig.

Aus diesen Gründen hat der Präsident des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssache C577/17 wird im Register des Gerichtshofs gestrichen.

Luxemburg, den 11. Januar 2019

Der Kanzler

 

Der Präsident

A. Calot Escobar

 

K. Lenaerts


* Verfahrenssprache: Deutsch.