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Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst (Erste Kammer) vom 28. Oktober 2010 - Cerafogli/Europäische Zentralbank

(Rechtssache F-84/08)1

(Öffentlicher Dienst - Personal der EZB - Schadensersatzklage auf Ersatz des Schadens, der sich unmittelbar aus der Rechtswidrigkeit der Beschäftigungsbedingungen und der Dienstvorschriften ergeben haben soll - Unzuständigkeit des Gerichts - Unzulässigkeit - Dienstbefreiung für Personalvertretung - Keine Anpassung der Arbeitsbelastung - Pflichtverletzung)

Verfahrenssprache: Französisch

Parteien

Klägerin: Maria Concetta Cerafogli (Frankfurt am Main, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältinnen L. Levi und M. Vandenbussche)

Beklagte: Europäische Zentralbank (Prozessbevollmächtigte: F. Malfrère und N. Urban im Beistand von Rechtsanwalt B. Wägenbaur)

Gegenstand der Rechtssache

Verurteilung der EZB zum Ersatz des Schadens, der der Klägerin aufgrund einer Diskriminierung im Zusammenhang mit ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit entstanden sein soll

Tenor des Urteils

Die Europäische Zentralbank wird verurteilt, an Frau Cerafogli einen Betrag von 5 000 Euro zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Europäische Zentralbank trägt ihre eigenen Kosten und ein Drittel der Kosten von Frau Cerafogli.

Frau Cerafogli trägt zwei Drittel ihrer eigenen Kosten.

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1 - ABl. C 327 vom 20.12.2008, S. 43.