Language of document : ECLI:EU:F:2010:39

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DER ZWEITEN KAMMER
DES GERICHTS FÜR DEN ÖFFENTLICHEN DIENST

5. Mai 2010

Rechtssache F-70/09

Vladimir Nikolchov

gegen

Europäische Kommission

„Gütliche Beilegung auf Initiative des Gerichts – Streichung“

Gegenstand: Klage nach den Art. 236 EG und 152 EA, mit der Herr Nikolchov, Vertragsbediensteter der Kommission vom 1. Oktober 2008 bis 15. Januar 2009, dann Beamter bei demselben Organ ab dem 16. Januar 2009, zum einen die Bestimmung von Sofia (Bulgarien) als seinen Ort der Einberufung und zum anderen die Gewährung von Tagegeld gemäß den Art. 92 und 25 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union in Verbindung mit Art. 10 des Anhangs VII des Statuts der Beamten der Europäischen Union für die Dauer seiner Probezeit zuzüglich einen Monat beantragt

Entscheidung: Die Rechtssache F‑70/09, Nikolchov/Kommission, wird im Register des Gerichts gestrichen. Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Kläger seine Klage einschließlich des Antrags in Bezug auf die Kosten zurücknimmt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kommission Sofia (Bulgarien) rückwirkend ab 2009 als Herkunftsort des Klägers bestimmen und unter der Voraussetzung, dass der Kläger die übrigen Voraussetzungen gemäß Art. 9 des Anhangs VII des Beamtenstatuts erfüllt, ihm seine Kosten für den Umzug aus dieser Stadt erstatten wird. Die Kommission zahlt an den Kläger als Beteiligung an seinen Kosten den Pauschalbetrag von 2 500 Euro. Der Kläger trägt seine übrigen Kosten. Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten.

Leitsätze

Beamte – Klage – Gütliche Beilegung des Rechtsstreits vor dem Gericht für den öffentlichen Dienst – Streichung im Register

(Verfahrensordnung des Gerichts für den öffentlichen Dienst, Art. 69 und 74)