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Klage, eingereicht am 29. Oktober 2010 - Bernaldo de Quirós/Kommission

(Rechtssache F-111/10)

Verfahrenssprache: Französisch

Parteien

Klägerin: Belén Bernaldo de Quirós (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin L. Levi)

Beklagte: Europäische Kommission

Streitgegenstand und Beschreibung des Rechtsstreits

Aufhebung der stillschweigenden Entscheidung, mit der das Schreiben der Klägerin zurückgewiesen wurde, mit dem sie bei der Beklagten Schutz gemäß Art. 22a Abs. 3 des Statuts beantragt hatte, und Antrag auf Schadensersatz

Anträge

Die Klägerin beantragt,

die stillschweigende Entscheidung über die Ablehnung ihres Antrags vom 1. Oktober 2009 sowie erforderlichenfalls das Schreiben/die Entscheidung des IDOC vom 3. November 2009 und das Schreiben des Generaldirektors der Generaldirektion Humanressourcen der Europäischen Kommission vom 22. März 2010 aufzuheben;

soweit erforderlich, die Entscheidung vom 3. August 2010, bekannt gemacht am 4. August 2010, über die Zurückweisung ihrer Beschwerde aufzuheben;

daher,

anzuordnen, dass die Anstellungsbehörde die Maßnahmen trifft, um die die Klägerin in ihrem Antrag vom 1. Oktober 2009 ersucht hat;

anzuordnen, dass ihr der in Art. 22a des Statuts vorgesehene Schutz gewährt wird;

anzuordnen, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe aus den Vermerken vom 6. Mai und vom 30. September 2008 entfernt werden und der ihr entstandene Schaden ersetzt wird;

der Kommission die Kosten aufzuerlegen.

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