Language of document : ECLI:EU:C:2010:587

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFS

6. Oktober 2010?(1)

„Verbindung“

In der Rechtssache C-424/10

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Bundesverwaltungsgericht (Deutschland) mit Entscheidung vom 13. Juli 2010, beim Gerichtshof eingegangen am 31. August 2010, in dem Verfahren

Tomasz Ziolkowski

gegen

Land Berlin,

Beteiligter:

Der Vertreter des Bundesinteresses beim Bundesverwaltungsgericht,

und in der Rechtssache C-425/10

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Bundesverwaltungsgericht (Deutschland) mit Entscheidung vom 13. Juli 2010, beim Gerichtshof eingegangen am 31. August 2010, in dem Verfahren

Barbara Szeja u. a.

gegen

Land Berlin,

Beteiligter:

Der Vertreter des Bundesinteresses beim Bundesverwaltungsgericht,

erlässt

DER PRÄSIDENT DES GERICHTSHOFS

nach Anhörung des Ersten Generalanwalts P. Mengozzi

folgenden

Beschluss

1        Die Vorabentscheidungsersuchen betreffen die Auslegung von Art. 16 Abs. 1 Satz 1 der Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten (ABl. L 158, S. 77).

2        Da diese Rechtssachen ihrem Gegenstand nach miteinander im Zusammenhang stehen, sind sie nach Art. 43 der Verfahrensordnung zu gemeinsamem schriftlichen und mündlichen Verfahren und zu gemeinsamer Entscheidung zu verbinden.

Aus diesen Gründen hat der Präsident des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssachen C-424/10 und C-425/10 werden zu gemeinsamem schriftlichen und mündlichen Verfahren und zu gemeinsamer Entscheidung verbunden.

Luxemburg, den 6. Oktober 2010

Der Kanzler

 

      Der Präsident

R. Grass

 

      V. Skouris


1? Verfahrenssprache: Deutsch.