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Ehemalige Mitglieder

José Luis da Cruz Vilaça
José Luis da Cruz Vilaça

Geboren 1944; Abschluss der rechtswissenschaftlichen Fakultät und Master der politischen Ökonomie der Universität Coimbra; Doktor der internationalen Ökonomie (Université de Paris I - Panthéon Sorbonne); Ableistung des Wehrdiensts im Marineministerium (Justizdienst, 1969-1972); Professor an der Katholischen Universität und der Neuen Universität von Lissabon; ehemals Professor an der Universität Coimbra und der Universidade Lusíada de Lisboa (Leiter des Instituts für Europäische Studien); Mitglied der portugiesischen Regierung (1980-1983); Staatsekretär im Innenministerium, beim Präsidium des Ministerrats und für europäische Angelegenheiten; Abgeordneter des portugiesischen Parlaments; stellvertretender Vorsitzender der christlich-demokratischen Fraktion; Generalanwalt am Gerichtshof (1986-1988); Präsident des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (1989-1995); Rechtsanwalt in Lissabon, spezialisiert auf Europarecht und Wettbewerbsrecht (1996-2012); Mitglied der Reflexionsgruppe über die Zukunft des Gerichtssystems der Europäischen Gemeinschaften „Due-Gruppe" (2000); Vorsitzender des Disziplinarrats der Europäischen Kommission (2003-2007); Vorsitzender der Portugiesischen Vereinigung für Europarecht (seit 1999); Richter am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2012.

Massimo PILOTTI
Massimo PILOTTI

Geboren am 1. August 1879 in Rom; italienischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte, Richter (1901); Richter am Tribunale Rom (1913); Richter an der Corte d'appello Rom (1923); Richter an der Corte di cassazione (1926); Oberpräsident der Corte d'appello Triest (1930); Generalstaatsanwalt bei der Corte di cassazione (1944); Präsident des Tribunale superiore delle acque pubbliche [Höheres Gericht für öffentliche Gewässer] (1948); Ehrenoberpräsident der Corte di cassazione (1949); beigeordneter Generalsekretär des Völkerbunds (1932-1937); Präsident des Internationalen Instituts für Privatrechtsharmonisierung (1944); Mitglied des Ständigen Haager Schiedshofes (1949); Präsident des Gerichtshofes von 1952 bis 1958; verstorben am 29. April 1962.

Paul J. Mahoney
Paul J. Mahoney

Geboren 1946; Studium der Rechtswissenschaften (Master of Arts, Universität Oxford, 1967; Master of Laws, University College London, 1969); Lehrbeauftragter am University College London (1967-1973); Barrister (London, 1972-1974); Verwaltungsrat, Hauptverwaltungsrat am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (1974-1990); Gastprofessor für Rechtswissenschaften an der Universität von Saskatchewan, Saskatoon, Kanada (1988); Personalleiter beim Europarat (1990-1993); Abteilungsleiter (1993-1995), Hilfskanzler, (1995-2001), Kanzler am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2001-September 2005); Präsident des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2005 bis zum 6. Oktober 2011.

Donal Patrick Michael Barrington
Donal Patrick Michael Barrington

Geboren 1928; irischer Staatsangehöriger; Barrister; Senior Counsel; Spezialisierung auf Verfassungsrecht und Handelsrecht; Richter am High Court; Präsident des General Council of the Bar of Ireland; Vorstandsmitglied der King's Inns; Vorsitzender des Ausschusses für Bildungsfragen des Council of King's Inns; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 10. Januar 1996.

Petrus SERRARENS
Petrus SERRARENS

Geboren am 12. November 1888 in Dordrecht; niederländischer Staatsangehöriger; Generalsekretär des Internationalen Verbandes christlicher Gewerkschaften (1920-1952); Delegierter auf zahlreichen Internationalen Arbeitskonferenzen, stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrats des Internationalen Arbeitsbüros, Vorsitzender des Sozialausschusses des Europarats, Mitglied der Ersten Kammer (1929) und der Zweiten Kammer (1939-1952) der Generalstaaten; Richter am Gerichtshof der EGKS vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; verstorben am 26. August 1963.

Sean Van Raepenbusch
Sean Van Raepenbusch

Geboren 1956; Lizenziat der Rechte (Freie Universität Brüssel, 1979); Fachlizenziat im Völkerrecht (Brüssel, 1980); Doktor der Rechte (1989); Leiter der Rechtsabteilung der Société anonyme du canal et des installations maritimes Brüssel (1979-1984); Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Generaldirektion für soziale Angelegenheiten, 1984-1988); Mitglied des Juristischen Dienstes der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1988-1994); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1994-2005); Lehrbeauftragter am Centre universitaire Charleroi (internationales und europäisches Sozialrecht, 1989-1991), an der Universität Mons-Hainaut (Europarecht, 1991-1997), an der Universität Lüttich (Recht des europäischen öffentlichen Dienstes, 1989-1991; institutionelles Recht der Europäischen Union, 1995-2005; europäisches Sozialrecht, 2004-2005) und an der Freien Universität Brüssel (institutionelles Recht der Europäischen Union, seit 2006); zahlreiche Veröffentlichungen zum europäischen Sozialrecht und zum institutionellen Recht der Europäischen Union; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst seit 6. Oktober 2005; Präsident des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 7. Oktober 2011 bis zum 31. August 2016.

Antonio SAGGIO
Antonio SAGGIO

Geboren 1934; italienischer Staatsangehöriger; Richter am Tribunale Neapel; Consigliere an der Corte d'Appello Rom, dann an der Corte di Cassazione; Mitarbeiter des Ufficio Legislativo des Justizministeriums; Vorsitzender des allgemeinen Ausschusses der diplomatischen Konferenz für die Ausarbeitung des Übereinkommens von Lugano; Rechtsreferent des italienischen Generalanwalts beim Gerichtshof; Professor an der Scuola superiore della pubblica amministrazione Rom; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 17. September 1995; Präsident des Gerichts erster Instanz vom 18. September 1995 bis 4. März 1998; Generalanwalt am Gerichtshof vom 5. März 1998 bis zum 6. Oktober 2000; verstorben am 26. Januar 2010.

Heikki Kanninen
Heikki Kanninen

Geboren 1952; Absolvent der Wirtschaftshochschule Helsinki und der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Helsinki; Referent am Obersten Verwaltungsgericht Finnlands; Generalsekretär der Kommission für die Reform des Rechtsschutzes in der öffentlichen Verwaltung; Hauptverwaltungsrat am Obersten Verwaltungsgericht; Generalsekretär der Kommission für die Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit, Berater bei der Gesetzgebungsabteilung des Justizministeriums; Hilfskanzler am EFTA-Gerichtshof; Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften; Richter am Obersten Verwaltungsgericht (1998-2005); Mitglied der Beschwerdekommission für Flüchtlinge; Vizepräsident des Komitees für die Entwicklung der finnischen Rechtspflegeorgane; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2005 bis zum 6. Oktober 2009; Richter am Gericht seit dem 7. Oktober 2009; Vizepräsident des Gerichts seit dem 17. September 2013.

Otto RIESE
Otto RIESE

Geboren am 27. Oktober 1894 in Frankfurt am Main; deutscher Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (1921); Assessor am Landgericht Frankfurt am Main (1923); Justizministerium (1925-1928); Studium des englischen Rechts (London, 1928); Lehrbeauftragter (1932), außerordentlicher Professor (1935), ordentlicher Professor (1949), Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät (1950), Honorarprofessor (1951) der Universität Lausanne; Senatsvorsitzender beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe; Mitglied des Internationalen Ausschusses der Luftrechtssachverständigen (ab 1926); Richter am EGKS-Gerichtshof vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 7. Oktober 1958 bis zum 6. Februar 1963; verstorben am 4. Juni 1977.

David Alexander Ogilvy Edward
David Alexander Ogilvy Edward

Geboren am 14. November 1934; britischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt (Schottland); Queen's Counsel (Schottland); Clerk, dann Schatzmeister der Faculty of Advocates (Anwaltskammer); Vorsitzender des Rates der Anwaltschaften der Europäischen Gemeinschaft; Inhaber der Salvesen-Professur für europäische Institutionen und Direktor des Europa-Instituts, Universität Edinburg; Sonderberater des Sonderausschusses des House of Lords für die Europäischen Gemeinschaften; Ehrenmitglied des Vorstands der Gray's Inn, London; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis zum 9. März 1992; Richter am Gerichtshof vom 10. März 1992 bis zum 7. Januar 2004.

Haris Tagaras
Haris Tagaras

Geboren 1955; Lizenziat der Rechte (Universität Thessaloniki, 1977); Fachlizenziat im Europarecht (Institut für europäische Studien der reien Universität Brüssel, 1980); Doktor der Rechte (Universität Thessaloniki, 1984); Sprachjurist beim Rat der Europäischen Gemeinschaften (1980-1982); Forschungstätigkeit am Zentrum für internationales und europäisches Wirtschaftsrecht Thessaloniki (1982-1984); Verwaltungsrat beim Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften und bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1986-1990); Professor für Gemeinschaftsrecht, internationales Privatrecht und Menschenrechte an der Universität Panteion Athen (seit 1990); externer Mitarbeiter für europäische Angelegenheiten beim Justizministerium und Mitglied des Ständigen Ausschusses des Lugano-Übereinkommens (1991-2004); Mitglied der nationalen Wettbewerbskommission (1999-2005); Mitglied der nationalen Kommission für Telekommunikation und das Postwesen (2000-2002); Mitglied der Anwaltschaft von Thessaloniki, Anwalt mit Zulassung beim Kassationsgericht; Gründungsmitglied des Europäischen Anwaltsvereins; assoziiertes Mitglied der Académie internationale de droit comparé; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2005 bis zum 6. Oktober 2011.

Louis DELVAUX
Louis DELVAUX

Geboren am 21. Oktober 1895 in Orp-le-Grand (Belgien); belgischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (1922); Rechtsanwalt in Löwen, anschließend in Nivelles; Abgeordneter des Arrondissements Nivelles in der Abgeordnetenkammer (1936-1946); Landwirtschaftsminister (1945); verlässt die Politik (1946) und ist wieder als Rechtsanwalt tätig (1946-1949), Präsident des Verwaltungsrats des Zwangsverwaltungsamtes (1949-1953), Prüfer der Nationalbank, Geschäftsführer der Nationalen Gesellschaft für Kleinlandeigentum bis März 1953, journalistisch tätig von 1931 bis 1940 und 1944/45: „Le vingtième siècle", „Le Soir", „La cité"; Richter am Gerichtshof der EGKS vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 7. Oktober 1958 bis zum 8. Oktober 1967; verstorben am 24. August 1976.

Heinrich Kirschner
Heinrich Kirschner

Geboren 1938; deutscher Staatsangehöriger; Richter im Land Nordrhein-Westfalen, Referent im Bundesministerium der Justiz (Referat für Gemeinschaftsrecht und Menschenrechte); Mitarbeiter im Kabinett des dänischen Kommissionsmitglieds, dann in der GD III (Binnenmarkt); Referatsleiter für Strafrecht im Bundesministerium der Justiz; Leiter des Ministerbüros; dann Ministerialdirigent der Unterabteilung Strafrecht; Lehrbeauftragter an der Universität Saarbrücken; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 6. Februar 1997, dem Tag seines Ablebens.

Irena Boruta
Irena Boruta

Geboren 1950; Absolventin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wrocław (1972), Doktor der Rechte (Łodz, 1982); Mitglied der Anwaltschaft der Republik Polen (seit 1977); Forschungsaufenthalte (Universität Paris X, 1987-1988; Universität Nantes, 1993-1994); „Solidarnosc"-Sachverständige (1995-2000); Professorin für Europäisches Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Łodz (1997-1998 und 2001-2005), beigeordnete Professorin an der Wirtschaftshochschule Warschau (2002), Professorin für Arbeits- und Sozialrecht an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität in Warschau (2002-2005); stellvertretende Ministerin für Arbeit und Soziales (1998-2001); Mitglied der Verhandlungsdelegation für den Beitritt der Republik Polen zur Europäischen Union (1998-2001); Vertreterin der polnischen Regierung bei der Internationalen Arbeitsorganisation (1998-2001); Verfasserin mehrerer Werke über das europäische Arbeits- und Sozialrecht; Richterin am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2005 bis zum 7. Oktober 2013.

Jacques RUEFF
Jacques RUEFF

Geboren am 23. August 1896 in Paris; französischer Staatsangehöriger; Generalinspekteur des Finanzministeriums; Mitglied des Institut de France; Auslandsmitglied der belgischen Königlichen Akademie der Natur- und Geisteswissenschaften sowie der schönen Künste und der Accademia Nazionale dei Lincei; Finanzinspekteur (1923); Professor am Institut für Statistik der Universität Paris (1923-1930); Sonderbeauftragter im Kabinett Poincaré, Ministerpräsident, Finanzminister (1926); Mitglied der Wirtschafts- und Finanzabteilung des Sekretariats des Völkerbunds (1927); Finanzattaché bei der französischen Botschaft in London (1930); Professor an der École libre des sciences politiques (Freie Hochschule für Politikwissenschaften) (ab 1933); stellvertretender Direktor für den allgemeinen Geldverkehr im Finanzministerium (1934); Direktor für den allgemeinen Geldverkehr (1936-1939); Mitglied des Conseil d'État (Staatsrat) im außerordentlichen Dienst (1936); Sous-gouverneur der Banque de France (1939); stellvertretender Delegierter in der ersten und der zweiten Versammlung der Vereinten Nationen (1946); französisches Mitglied des Wirtschafts- und Beschäftigungsausschusses der Vereinten Nationen (1946); Ehrenvorsitzender der Société d'économie politique (Gesellschaft für politische Ökonomie) Paris und der Société de statistique (Statistikgesellschaft) Paris; Ehrenvorsitzender des Internationalen Rates für Philosophie und Geisteswissenschaften; Richter am Gerichtshof der EGKS vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 7. Oktober 1958 bis zum 18. Mai 1962. Bei der Gründung der V. Republik leitete er den Expertenausschuss, der von General de Gaulle mit der Vorbereitung und Durchführung des Programms zur Wiederankurbelung der Wirtschaft beauftragt wurde, zu dessen spektakulärsten Maßnahmen die Einführung des „franc lourd" (neuer „fester" Franken) gehörte. Von 1962 bis 1974 war er Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats. Träger des Großkreuzes der Ehrenlegion, Mitglied der Académie des sciences morales et politiques (Akademie für ethische und politische Wissenschaften), wurde Jacques Rueff, der die Stellung des Kanzlers des Institut de France bekleidete, am 30. April 1964 mit 18 gegen 6 Stimmen für den Dichter André Berry auf den Sitz von Jean Cocteau in die Académie française gewählt. Am 1. April 1965 wurde er von André Maurois empfangen. Verstorben am 23. April 1978.

Charles Léon HAMMES
Charles Léon HAMMES

Geboren am 21. Mai 1898 in Falk; luxemburgischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte; Rechtsanwalt in Luxemburg (1922-1927); Regierungsrat im Justizministerium (1927-1929); Friedensrichter (1929-1930); Amtsanwalt (1930-1937); Richter am Tribunal d'arrondissement (1937-1945); Richter an der Cour supérieure de justice (Oberstes ordentliches Gericht) (1945-1952); Richter im Streitsachenausschuss des Conseil d'État (Staatsrat) (1951-1952); außerordentlicher Professor an der Universität Brüssel; Mitglied des Conseil d'État des Großherzogtums; Mitglied der Benelux-Kommission zur Rechtsvereinheitlichung; Vorsitzender der nationalen Kommission bei der Konferenz von Den Haag zum internationalen Privatrecht; Vorsitzender der Kommission für Gesetzesvorhaben des Großherzogtums; Richter am Gerichtshof der EGKS vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 7. Oktober 1958 bis zum 7. Oktober 1964; Präsident des Gerichtshofes vom 8. Oktober 1964 bis zum 9. Oktober 1967; Präsident des Schiedsgerichtshofes für die Assoziierung zwischen der EWG und den mit ihr assoziierten afrikanischen Staaten sowie Madagaskar (1965-1967); verstorben am 9. Dezember 1967.

Christos Yeraris
Christos Yeraris

Geboren 1938; griechischer Staatsangehöriger; Paredros, dann Symvoulos beim Symvoulio tis Epikrateias (Staatsrat); Mitglied des Besonderen Obergerichtshofs; Mitglied der Dikastiria Simaton (Warenzeichengerichte); Berater der Verwaltung in Fragen der Durchführung des Gemeinschaftsrechts; Professor für Gemeinschaftsrecht an der Nationalen Verwaltungshochschule und am Institut für Fortbildung; Richter am Gericht erster Instanz vom 1. September 1989 bis 18. September 1992.

Stéphane Gervasoni
Stéphane Gervasoni

Geboren 1967; Absolvent des Institut d'études politiques Grenoble (1988) und der École nationale d'administration (1993); Auditeur beim Conseil d'État (Berichterstatter in der Streitsachenabteilung [1993-1997] und Mitglied der Abteilung für Soziales [1996-1997]); Maître des requêtes beim Conseil d'État (1996-2008); Dozent am Institut d'études politiques Paris (1993-1995); Vertreter der Regierung in der Commission spéciale de cassation des pensions (1994-1996); Rechtsberater beim Ministerium für den öffentlichen Dienst und bei der Stadt Paris (1995-1997); Generalsekretär der Präfektur des Departements Yonne, Unterpräfekt des Arrondissements Auxerre (1997-1999); Generalsekretär der Präfektur des Departements Savoie, Unterpräfekt des Arrondissements Chambéry (1999-2001); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (2001-2005); ordentliches Mitglied der Beschwerdekommission der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) (2001-2005); Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (2005-2011, Kammerpräsident 2008-2011); Conseiller d'État, Stellvertreter des Präsidenten der Achten Streitsachenabteilung (2011-2013); Mitglied des Beschwerdeausschusses der Europäischen Weltraumorganisation (2011-2013); Richter am Gericht seit dem 16. September 2013.

Adrianus VAN KLEFFENS
Adrianus VAN KLEFFENS

Geboren am 14. Oktober 1899; niederländischer Staatsangehöriger; Studium der Rechtswissenschaften in Leiden; Tätigkeit im Generalsekretariat des Völkerbunds in Genf; Richter an der Rechtbank Amsterdam; Mitglied der Internationalen Seekommission; Leiter der Abteilung Außenhandel im Wirtschaftsministerium (1934); Kriegsgefangener; Wiederaufnahme der Tätigkeit im Wirtschaftsministerium (1945); eng an der Entwicklung der europäischen wirtschaftlichen Integration beteiligt; auf Seiten der Niederlande Hauptverfasser des Entwurfs für die Benelux-Union; Richter am Gerichtshof der EGKS vom 10. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; verstorben am 2. August 1973.

Horstpeter Kreppel
Horstpeter Kreppel

Geboren 1945; Universitätsstudium in Berlin, München, Frankfurt am Main (1966-1972); erstes juristisches Staatsexamen (1972); Rechtsreferendar in Frankfurt am Main (1972-1973 und 1974-1975); Europa-Kolleg in Brügge (1973-1974); zweites juristisches Staatsexamen (Frankfurt am Main, 1976); Referent in der Bundesanstalt für Arbeit und Rechtsanwalt (1976); Richter am Arbeitsgericht (Land Hessen, 1977-1993); Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Sozialarbeit, Frankfurt am Main, und an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden (1979-1990); nationaler Sachverständiger im Juristischen Dienst der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1993-1996 und 2001-2005); Sozialreferent an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Madrid (1996-2001); Richter am Arbeitsgericht Frankfurt am Main (Februar-September 2005); Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2005 bis zum 13. April 2016.

Romain Schintgen
Romain Schintgen

Geboren 1939; Universitätsstudium an den rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Montpellier und Paris; Doktor der Rechte (1964); Rechtsanwalt (1964); avocat avoué (1967); Administrateur général im Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit; Mitglied (1978-1989), sodann Präsident (1988-1989) des Wirtschafts- und Sozialrats; Verwaltungsratsmitglied der Société nationale de crédit et d'investissement und der Société européenne des satellites (bis 1989); Mitglied (1993-1995), sodann Präsident des Conseil de l'Institut Universitaire International de Luxembourg (1995-2004); Lehrbeauftragter an der Universität Luxemburg; von der Regierung entsandtes Mitglied des Ausschusses des Europäischen Sozialfonds, des Beratenden Ausschusses für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und des Verwaltungsrats der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (bis 1989); Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 11. Juli 1996; Richter am Gerichtshof vom 12. Juli 1996 bis 14. Januar 2008.

Cornelis Paulus Briët
Cornelis Paulus Briët

Geboren 1944; niederländischer Staatsangehöriger; Direktionsassistent bei den Versicherungsmaklern D. Hudig & Co., dann beim Unternehmen Granaria BV; Richter an der Arrondissementsrechtbank Rotterdam; Mitglied des Gerichtshofs der Niederländischen Antillen; Kantonrechter in Rotterdam; Vizepräsident der Arrondissementsrechtbank Rotterdam; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 17. September 1998.

Maria Isabel Rofes i Pujol
Maria Isabel Rofes i Pujol

Geboren 1956; Studium der Rechtswissenschaften (licenciatura en derecho, Universidad de Barcelona, 1981); Spezialisierung im Bereich
Internationaler Handel (Mexiko, 1983); Studien zur europäischen Integration (Handelskammer Barcelona, 1985) und zum Gemeinschaftsrecht (Escola d'Administació Pública de Catalunya, 1986); Beamtin der Generalitat de Catalunya (Mitglied des Juristischen Dienstes des Ministeriums für Industrie und Energie, April 1984-August 1986); Anwältin in Barcelona (1985-1987); Verwaltungsrätin und anschließend Hauptverwaltungsrätin in der Abteilung Recherche und Dokumentation des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (1986-1994); Rechtsreferentin beim Gerichtshof (Kabinett des Generalanwalts Ruiz-Jarabo Colomer, Januar 1995-April 2004; Kabinett des Richters Lõhmus, Mai 2004-August 2009); Lehrbeauftragte für Gemeinschaftsrechtsstreitigkeiten, juristische Fakultät der Universitat Autònoma de Barcelona (1993-2000); zahlreiche Veröffentlichungen und Kurse auf dem Gebiet des europäischen Sozialrechts; Mitglied der Beschwerdekammer des Gemeinschaftlichen Sortenamts (2006-2009); Richterin am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 7. Oktober 2009 bis zum 13. April 2016.

Maurice LAGRANGE
Maurice LAGRANGE

Geboren am 14. Mai 1900 in Meudon; französischer Staatsangehöriger; Eintritt in den Conseil d'État (Staatsrat) über ein Auswahlverfahren, dort Auditeur (Eingangsamt) zweiter Klasse (1924), Auditeur erster Klasse (1929), Maître des requêtes (1934), und Conseiller d'État in der Finanzabteilung (1945); Commissaire du gouvernement (Staatskommissar); nahm als juristischer Sachverständiger an den Verhandlungen teil, die zur Unterzeichnung des Vertrages zur Gründung der EGKS führten (1950); Generalanwalt am Gerichtshof der EGKS vom 4. Dezember 1952 bis zum 6. Oktober 1958; Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 7. Oktober 1958 bis zum 8. Oktober 1964; verstorben am 5. September 1986.

Bo Vesterdorf
Bo Vesterdorf

Geboren 1945; Jurist-Übersetzer am Gerichtshof; Ministerialrat im Justizministerium; Gerichtsassessor; Attaché für Rechtsfragen bei der Ständigen Vertretung Dänemarks bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft; Richter zur Anstellung beim Østre Landsret (Rechtsmittelgericht); Referatsleiter für Verfassungs- und Verwaltungsrecht im Justizministerium; Abteilungsleiter im Justizministerium; Lehrbeauftragter; Mitglied des Lenkungsausschusses für Menschenrechte im Europarat (CDDH), dann Mitglied des Büros des CDDH; Mitglied des „Ad-hoc committee on judicial training" an der Europäischen Rechtsakademie Trier (Deutschland) im Jahr 2004; Richter am Gericht erster Instanz seit 25. September 1989; Präsident des Gerichts erster Instanz vom 4. März 1998 bis 17. September 2007.

Ezio Perillo
Ezio Perillo

Geboren 1950; Doktor der Rechte und Rechtsanwalt in Padua; Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Assistenzprofessor für Zivilrecht und Rechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Padua (1977-1982); Lehrbeauftragter für Gemeinschaftsrecht am Collegio europeo (Parma, 1990-1998) und an den Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Padua (1985-1987), Macerata (1991-1994), Neapel (1995) und an der Università degli Studi di Milano (2000-2001); Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses des „Master in European integration“ an der Universität Padua; Beamter in der Direktion Bibliothek, Wissenschaftlicher Dienst und Dokumentation des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (1982-1984); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei Generalanwalt G. F. Mancini (1984-1988); Rechtsberater des Generalsekretärs des Europäischen Parlaments E. Vinci (1988-1993); Abteilungsleiter im Juristischen Dienst des Europäischen Parlaments (1995-1999); Leiter der Direktion Legislative Koordinierung und Vermittlungsverfahren, interinstitutionelle Beziehungen und Beziehungen zu den nationalen Parlamenten des Europäischen Parlaments (1999-2004); Leiter der Direktion Außenbeziehungen des Europäischen Parlaments (2004-2006); Leiter der Direktion Legislative Angelegenheiten im Juristischen Dienst des Europäischen Parlaments (2006-2011); Verfasser mehrerer Veröffentlichungen auf dem Gebiet des italienischen Zivilrechts und des Rechts der Europäischen Union; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2011 bis zum 31. August 2016; Richter am Gericht seit dem 19. September 2016.

Karl ROEMER
Karl ROEMER

Geboren am 30. Dezember 1899; deutscher Staatsangehöriger; Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften (Köln, München, Freiburg, Bonn); Gerichtsassessor und Richter (Köln, 1932); Rechtsanwalt in Berlin bis 1946; Rechtsanwalt beim Landgericht und Oberlandesgericht Saarbrücken; von 1947 bis 1952 Tätigkeiten vor allem im Zusammenhang mit ausländischem Recht, Vertretung deutscher Interessen vor Behörden und Gerichten des Besatzungsregimes sowie vor ausländischen Behörden und Gerichten; Sondermissionen für die Bundesregierung vor der Errichtung diplomatischer Dienststellen im Ausland; von 1947 bis 1948 Beteiligung an den Arbeiten der Sonderstelle Geld und Kredit in Homburg zur Vorbereitung der Währungsreform; Generalanwalt am Gerichtshof (1953-1973); verstorben am 21. Dezember 1984.

René Barents
René Barents

Geboren 1951; Lizenziat der Rechte und Fachlizenziat in Wirtschaft (Erasmus-Universität Rotterdam, 1973); Doktor der Rechte (Universität Utrecht, 1981); Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht (1973-1974) und Professor für Europarecht und Wirtschaftsrecht am Europa-Institut der Universität Utrecht (1974-1979) und der Universität Leiden (1979-1981); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1981-1986), dann Leiter der Sektion „Statutäre Rechte“ in der Personalabteilung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (1986-1987); Mitglied des Juristischen Dienstes der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1987-1991); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1991-2000); Abteilungsleiter (2000-2009), dann Leiter (2009-2011) der Direktion Wissenschaftlicher Dienst und Dokumentation des Gerichtshofs der Europäischen Union; ordentlicher Professor (1988-2003) und emeritierter Professor (seit 2003) für Europarecht an der Universität Maastricht; Richter am Gerechtshof te 's-Hertogenbosch (1993-2011); Mitglied der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen (seit 1993); zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Europarechts; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2011 bis zum 31. August 2016; Richter am Gericht seit dem 19. September 2016.

Rafael García-Valdecasas y Fernández
Rafael García-Valdecasas y Fernández

Geboren 1946; Abogado del Estado (in Jaén und Granada); Leiter der Geschäftsstelle des Tribunal Económico-Administrativo Provincial Jaén, dann Córdoba; Zulassung als Rechtsanwalt (Jaén, Granada); Leiter des Juristischen Dienstes des spanischen Staates für die Vertretung vor dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Außenministerium; Leiter der spanischen Delegation in der Arbeitsgruppe des Rates für die Einrichtung des Gerichts erster Instanz; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 17.September 2007.

Rino ROSSI
Rino ROSSI

Geboren am 14. August 1889 in Chivenna; italienischer Staatsangehöriger; Pretore (Bezirksrichter) in Caraglio (1920) und in Turin (1924); Präsident des Tribunale von Rhodos (1928), dem Tribunale Rom zugewiesen (1934); Richter am Konsulargericht Kairo (1936); abgeordnet zum Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (1940); Präsident der Corte d'appello von Rhodos (1941); Richter an der Corte d'appello L'Aquila, anschließend an der Corte d'appello Rom (1945); abgeordnet zur Staatsanwaltschaft bei der Corte di cassazione (1948); Stellvertrender Generalstaatsanwalt bei der Corte di cassazione (1951), Kammerpräsident an der Corte di cassazione (1958); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1958 bis zum 7. Oktober 1964; verstorben am 6. Februar 1974.

Jacques Biancarelli
Jacques Biancarelli

Geboren 1948; französischer Staatsangehöriger; Inspecteur in der Finanzverwaltung; Auditeur, dann Maître des Requêtes beim Conseil d'État; Juristischer Berater in verschiedenen Ministerien; Dozent an verschiedenen Elitehochschulen und Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschuleinrichtungen und Universitäten; Rechtsreferent beim Gerichtshof; Leiter der juristischen Dienste des Crédit Lyonnais; Präsident der Association Européenne pour le Droit Bancaire et Financier; Richter am Gericht erster Instanz vom 1. September 1989 bis 18. September 1995.

Kieran Bradley
Kieran Bradley

Geboren 1957; Studium der Rechtswissenschaften (Trinity College Dublin, 1975-1979); Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Senatorin Mary Robinson (1978-79 und 1980); Stipendium „Pádraig Pearse“ für das Studium am Collège d’Europe (1979); Postuniversitäres Studium Europarecht am Collège d’Europe (1979-1980); Master of Laws an der Universität Cambridge (1980-1981); Praktikant beim Europäischen Parlament (Luxemburg, 1981); Verwaltungsrat im Sekretariat des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments (Luxemburg, 1981-1988); Mitglied des Juristischen Dienstes des Europäischen Parlaments (Brüssel, 1988 1995); Rechtsreferent am Gerichtshof (1995-2000); Professor für Europarecht an der Harvard Law School (2000); Mitglied des Juristischen Dienstes des Europäischen Parlaments (2000-2003), dann Referatsleiter (2003-2011) und Direktor (2011); Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 6. Oktober 2011 bis zum 31. August 2016.

Nicola CATALANO
Nicola CATALANO

Geboren am 17. Februar 1910 in Castellaneta; italienischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (1932), Tätigkeit als Rechtsanwalt bis 1939; Eintritt in die Avvocatura generale dello Stato über ein Auswahlverfahren, 1955 zum stellvertretenden Avvocato generale dello Stato ernannt; Assistent an der Universität Rom (1939-1950); Commissario governativo (Regierungskommissar) der Verlagsgesellschaft „Il Giornale d'Italia" (1944-1946); Rechtsberater des „Poligrafico dello Stato" (1946-1948); Bevollmächtigter der italienischen Regierung bei den im Friedensvertrag vorgesehenen Ausgleichskommissionen (1948-1950); Rechtsberater der internationalen Zone Tanger (1951-1953) und der Hohen Behörde der EGKS (1953-1956); juristischer Sachverständiger der italienischen Delegation für die Ausarbeitung der Römischen Verträge; Verfasser verschiedener juristischer Publikationen; Richter am Gerichtshof (1958-1961); verstorben am 5. August 1984.

Andreas Matthias DONNER
Andreas Matthias DONNER

Geboren am 15. Januar 1918 in Rotterdam; niederländischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (1941); juristischer Mitarbeiter des „Schoolraad voor de Scholen met de Bijbel", heimliche Fortsetzung der Tätigkeit nach dem Verbot dieser Einrichtung durch die Besatzungsmacht (1941-1945); Professor für öffentliches Recht und Verwaltungsrecht an der Freien Universität Amsterdam (ab 1945); Präsident der Nederlandse Vereniging voor Administratief Recht (Niederländische Vereinigung für Verwaltungsrecht) (1948-1958); ab 1955 Mitglied der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1958 bis zum 29. März 1979, Präsident vom 7. Oktober 1958 bis zum 7. Oktober 1964; Professor für Staatsrecht an der Universität Groningen (1979-1984); verstorben am 24. August 1992.

Jesper Svenningsen
Jesper Svenningsen

Geboren 1966; Studium der Rechtswissenschaften (Candidatus juris), Universität Aarhus (1989); Rechtsreferendar beim Rechtsberater der dänischen Regierung (1989-1991); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei Generalanwalt C. C. Gulmann (1991-1993); Zulassung zur dänischen Rechtsanwaltschaft (1993); Rechtsanwalt beim Rechtsberater der dänischen Regierung (1993-1995); Lehrbeauftragter für Europarecht an der Universität Kopenhagen; Dozent am European Institute of Public Administration (EIPA) (Luxemburg, 1995-1997); Rechtsanwalt in Brüssel (1997); Dozent, dann mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragter Direktor des EIPA (Luxemburg, 1997-1999); Verwaltungsrat im Juristischen Dienst der Überwachungsbehörde der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) (1999-2000); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei Richter C. C. Gulmann (2003-2006), dann bei Richter L. Bay Larsen (2006-2013); Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 7. Oktober 2013 bis zum 31. August 2016; Richter am Gericht seit dem 19. September 2016.

Koen Lenaerts
Koen Lenaerts

Geboren 1954; Lizentiat und Doktor der Rechte (Katholieke Universiteit Leuven); Master of Laws, Master in Public Administration (Harvard University); Assistent (1979-1983), danach Professor für Europarecht an der Katholieke Universiteit Leuven (seit 1983); Rechtsreferent am Gerichtshof (1984-1985); Professor am Europakolleg, Brügge (1984-1989); Rechtsanwalt in Brüssel (1986-1989); „visiting pofessor" an der Harvard Law School (1989); Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis zum 6. Oktober 2003; Richter am Gerichtshof seit 7. Oktober 2003; Vizepräsident des Gerichtshofs vom 9. Oktober 2012. bis zum 8. Oktober 2015; Präsident des Gerichtshofs seit dem 8. Oktober 2015.

Alberto TRABUCCHI
Alberto TRABUCCHI

Geboren am 26. Juli 1907 in Verona; italienischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte der Universität Padua (1928); Assistent am Institut für Rechtsphilosophie in Padua (1929); Privatdozent für Zivilrecht (1935); Lehrbeauftragter für Zivilrecht in Ferrara (1935-1942); außerordentlicher Professor für Zivilrecht in Venedig (1941/42); ordentlicher Professor für Zivilrecht in Padua ab 1942 und Lehrbeauftragter für Privatrechtsvergleichung an derselben Universität ab 1953; Direktor des Instituts für Privatrecht in Padua ab 1945; Mitglied des Istituto Veneto in Venedig sowie der Akademien von Padua, Verona und Ferrara; Richter vom 8. März 1962 bis zum 12. Dezember 1972, anschließend Generalanwalt vom 9. Januar 1973 bis zum 6. Oktober 1976; verstorben am 18. April 1998.

Christopher William Bellamy
Christopher William Bellamy

Geboren 1946; britischer Staatsangehöriger; Barrister, Middle Temple; Queen's Counsel; Spezialisierung im Handelsrecht, Europarecht und Öffentlichen Recht; Mitautor der ersten drei Auflagen von „Bellamy & Child, Common Market Law of Competition"; Richter am Gericht erster Instanz vom 10. März 1992 bis 15. Dezember 1999.

João Sant
João Sant'Anna

Geboren 1957; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universidade de Lisboa (1980); Assistent für Verwaltungsrecht an der Universidade de Lisboa (1979-1980); Studien auf dem Gebiet des geistigen Eigentums am Max-Planck-Institut München (1982-1984); Verwaltungsrat, dann Abteilungsleiter im Innenministerium (1980-1986); Anwalt in Lissabon (1981-1986); beim Europäischen Parlament: Verwaltungsrat in der Generaldirektion Information und Öffentlichkeitsarbeit (1986-1987), der Generaldirektion Wissenschaftlicher Dienst (1987-1992), der Generaldirektion Personal, Haushalt und Finanzen (1992-1996) und beim Juristischen Dienst (1996-2000); Leiter der Abteilung Verwaltung und Finanzen (2000-2007), dann Direktor der Rechtsabteilung (2007-2011) und der Direktion A (2012-2015) beim Europäischen Bürgerbeauftragten; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 13. April bis zum 31. August 2016.

Alexander Kornezov
Alexander Kornezov

Geboren 1978; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (2002) und Master of Laws im Europarecht des Europakollegs (Brügge, 2004); Doktor der Rechte (2008); Rechtsanwalt in Brüssel (2004-2006); Dozent für das Prozessrecht der Europäischen Union an der nationalen und internationalen Wirtschaftsuniversität Sofia (2008-2012) und an der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (2010-2013); beigeordneter Professor für das Recht der Europäischen Union und Internationales Privatrecht an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften (seit 2014); Gastdozent an der University of Cambridge und an der KU Leuven; Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Union (2007-2016); Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstands der Bulgarischen Vereinigung für Europarecht; Chefredakteur der Zeitschrift für Europarecht Evropeiski praven pregled; Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen im Europarecht; Richter am Gericht für den öffentlichen Dienst vom 13. April bis zum 31. August 2016; Richter am Gericht seit dem 19. September 2016.

Andreas Kalogeropoulos
Andreas Kalogeropoulos

Geboren 1944; griechischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt (Athen); Rechtsreferent der Richter Chloros und Kakouris beim Gerichtshof; Professor für öffentliches Recht und Gemeinschaftsrecht (Athen); Rechtsberater; Erster Attaché am Rechnungshof; Richter am Gericht erster Instanz vom 18. September 1992 bis 17. September 1998.

Robert LECOURT
Robert LECOURT

Geboren am 19. September 1908; französischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte; Rechtsanwalt an der Cour d'appel Paris; Hauptmann der Reserve; Mitglied des heimlichen Lenkungsausschusses der Résistance und Mitglied der nationalen Befreiungsbewegung; Mitglied der Provisorischen beratenden Versammlung; Abgeordneter für Paris (1945-1958); Abgeordneter des Departements Hautes-Alpes (November 1958); Justizminister (wiederholt zwischen 1948 und 1958); Staatsminister für Beistand und Kooperation zwischen der Republik und den Mitgliedstaten der Gemeinschaft, anschließend für die Übersee-Departements und die Gebiete in Übersee und in der Sahara (Januar 1959 bis August 1961); Mitglied des Exekutivausschusses der Europäischen Bewegung; Richter am Gerichtshof vom 18. Mai 1962 bis zum 9. Oktober 1967; Präsident vom 10. Oktober 1967 bis zum 25. Oktober 1976; verstorben am 9. August 2004.

Virpi TIILI
Virpi TIILI

Geboren 1942; Doktor der Rechte, Universität Helsinki; Assistentin für Zivil- und Handelsrecht an der Universität Helsinki; Direktorin für Rechtsangelegenheiten und Handelspolitik der Zentralen Handelskammer Finnlands; Generaldirektorin der Verbraucherschutzbehörde Finnlands; Mitglied mehrerer Regierungsausschüsse und Delegationen, u. a. Vorsitzende des Rates zur Überwachung der Arzneimittelwerbung (1988-1990), Mitglied des Rates für Verbraucherangelegenheiten (1990-1994), Mitglied des Wettbewerbsrates (1991-1994) und Mitglied des Redaktionsausschusses der Nordic Intellectual Property Law Review (1982-1990); vom 18. Januar 1995 bis 6. Oktober 2009 Richterin am Gericht erster Instanz.

Waltraud Hakenberg
Waltraud Hakenberg

Geboren 1955; Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg und Genf (1974-1979); erstes Staatsexamen (1979); Postgraduiertenstudium des Gemeinschaftsrechts am Europa-Kolleg in Brügge (1979-1980); Rechtsreferendariat in Regensburg (1980-1983); Doktor der Rechte (1982); zweites Staatsexamen (1983); Rechtsanwältin in München und Paris (1983-1989); Beamtin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1990-2005); Rechtsreferentin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (Kabinett des Richters Dr. Jann, 1995-2005); Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Russland; Honorarprofessorin der Universität des Saarlandes (seit 1999); Mitglied verschiedener juristischer Kommissionen, Vereinigungen und Ausschüsse; zahlreiche Veröffentlichungen im Gemeinschaftsrecht und Gemeinschaftsverfahrensrecht; Kanzlerin des Gerichts für den öffentlichen Dienst vom 30. November 2005 bis zum 31. August 2016.

Walter STRAUSS
Walter STRAUSS

Geboren am 15. Juni 1900 in Berlin; deutscher Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (Heidelberg, 1924); Hilfsrichter an Berliner Gerichten; Wirtschaftsministerium (1928-1935); Wirtschaftssachverständiger; Verwaltungsdirektor von Berliner Krankenhäusern; Staatssekretär für Bundesangelegenheiten in der hessischen Landesregierung, Mitglied des Direktoriums des Länderrates der amerikanischen Besatzungszone in Stuttgart (1946); stellvertretender Direktor (1947-1948), dann Leiter des Rechtsamtes (1948-1949) in der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets; Mitglied des Parlamentarischen Rates (1948-1949); Staatssekretär im Bundesjustizministerium (1949-1963); Richter am Gerichtshof vom 6. Februar 1963 bis zum 28. Oktober 1970; verstorben am 1. Januar 1976.

Josef Azizi
Josef Azizi

Geboren 1948; Doktor der Rechte und Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien; Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und an mehreren anderen Universitäten; Honorarprofessor der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; Ministerialrat und Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt; Mitglied des Lenkungsausschusses für die rechtliche Zusammenarbeit im Europarat (CDCJ); Prozessvertreter vor dem Verfassungsgerichtshof in Gesetzesprüfungsverfahren; Koordinator für die Anpassung des Bundesrechts an das EU-Recht; Richter am Gericht seit 18. Januar 1995 bis 16. September 2013.

Riccardo MONACO
Riccardo MONACO

Geboren am 2. Januar 1909; italienischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte der Universität Turin (1930); Privatdozent für Völkerrecht (1933); Lehrbeauftragter an der Universität Turin; Inhaber des Lehrstuhls für Völkerrecht an der Universität Cagliari (1939/40), dann an der Universität Modena (1940-1942); ordentlicher Professor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Turin (1942-1956); ordentlicher Professor für internationale Organisation an der politikwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rom (1956-1964); Richter am Tribunale Turin; Mitglied des Consiglio di Stato (Staatsrat) (ab 1948); Ehrenkammerpräsident am Consiglio di Stato (1956); Generalsekretär des Dienstes für die Schlichtung internationaler Angelegenheiten und Leiter des juristischen Dienstes; Mitglied des Instituts für Völkerrecht, Mitglied des Ständigen Schiedshofes; Richter am Gerichtshof vom 8. Oktober 1964 bis zum 3. Februar 1976; verstorben am 18. Januar 2000.

Joseph GAND
Joseph GAND

Geboren am 28. Februar 1913; französischer Staatsangehöriger; Lizenziat der Rechte; Abschluss der höheren Studien im öffentlichen Recht und in politischer Ökonomie; Absolvent der École libre des sciences politiques (Freie Hochschule für Politikwissenschaften); erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren für Auditeurs (Eingangsamt) am Conseil d'État (Staatsrat) 1963; Commissaire du gouvernement (Staatskommissar) bei der Streitsachenabteilung des Conseil d'État von 1947 bis 1950, von 1957 bis 1960 und von 1962 bis 1964; Generaldirektor Verwaltung und Öffentlicher Dienst von Februar 1959 bis April 1961; Dozent an der École nationale d'administration (Nationale Verwaltungshochschule) von 1947 bis 1958 und Professor am Institut d'études politiques (Institut für politische Studien) Paris von 1958 bis 1962; Generalanwalt am Gerichtshof vom 8. Oktober 1964 bis zum 6. Oktober 1970; verstorben am 4. Oktober 1974.

Pernilla Lindh
Pernilla Lindh

Geboren 1945; Lizenziatin der Rechtswissenschaft an der Universität Lund; Rechtsreferentin und Richterin am Amtsgericht Trollhättan (1971-1974); Rechtsreferentin am Svea Hovrätt, Stockholm (1974-1975); Richterin am Amtsgericht Stockholm (1975); Beraterin für Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten beim Präsidenten des Svea Hovrätt, Stockholm (1975-1978); Sonderbeauftragte beim Domstolverk (Nationale Justizverwaltung) (1977); Beraterin im Büro des Justitiekansler (1979-1980); Hovrättsassessorin am Svea Hovrätt, Stockholm (1980-1981); Rechtsberaterin im Handelsministerium (1981-1982); Rechtsberaterin, dann Direktorin und Generaldirektorin für Rechtsangelegenheiten im Außenministerium (1982-1995); Botschaftertitel 1992; Vizepräsidentin des Marknadsdomstol; Zuständigkeit für Rechtsfragen und institutionelle Fragen bei den EWR-Verhandlungen (stellvertretende Vorsitzende, dann Vorsitzende der EFTA-Gruppe) und bei den Verhandlungen über den Beitritt des Königreichs Schweden zur Europäischen Union; Richterin am Gericht erster Instanz vom 18. Januar 1995 bis zum 6. Oktober 2006; Richterin am Gerichtshof vom 7. Oktober 2006 bis zum 6. Oktober 2011.

André Potocki
André Potocki

Geboren 1950; französischer Staatsangehöriger; Generalsekretär in der Dienststelle des Präsidenten der Cour de Cassation (1988); Vizepräsident des Tribunal de Grande Instance Paris (1990); Leiter des Dienstes für Europäische und Internationale Angelegenheiten des Justizministeriums (1991); Conseiller bei der Cour d'Appel Paris und beigeordneter Professor an der Universität Paris X - Nanterre (1994); Richter am Gericht erster Instanz vom 18. September 1995 bis 19. September 2001.

Josse J. MERTENS de WILMARS
Josse J. MERTENS de WILMARS

Geboren am 22. Juni 1912 in St-Niklaas Waas; belgischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (1934); Rechtsanwalt, Mitglied des Raad van de Orde (Vorstand der Anwaltskammer) (1935); Doktor in politischen und diplomatischen Wissenschaften (1945); Vorstandsmitglied und anschließend Vorsitzender der Vlaamse Conferentie van de Balie (Flämische Anwaltskonferenz); Mitglied der Abgeordnetenkammer (1951-1961); Mitglied der Parlamentsausschüsse für Auswärtiges, Justiz und Verfassungsreform; außerordentlicher Professor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Löwen; Richter am Gerichtshof vom 9. Oktober 1967 bis zum 29. Oktober 1980, Präsident vom 30. Oktober 1980 bis zum 10. April 1984; verstorben am 1. August 2002.

Pierre PESCATORE
Pierre PESCATORE

Geboren am 20. November 1919 in Luxemburg; luxemburgischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte; Rechtsberater, politischer Direktor und Generalsekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (1946-1967); Lehrbeauftragter an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lüttich (1951); Mitgründer des Instituts für europäische Rechtsstudien der Universität Lüttich (1963); außerordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für das Recht der Europäischen Gemeinschaften (1965); assoziiertes Mitglied des Instituts für Völkerrecht während der Warschauer Tagung (1965); Mitglied der Abteilung für ethische und politische Wissenschaften des Großherzoglichen Instituts (1967); Richter am Gerichtshof vom 9. Oktober 1967 bis zum 7. Oktober 1985; verstorben am 2. Februar 2010.

Rui Manuel Gens de Moura Ramos
Rui Manuel Gens de Moura Ramos

Geboren 1950; portugiesischer Staatsangehöriger; Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Coimbra und an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Porto; Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls; Dozent (in französischer Sprache) an der Akademie für Internationales Recht in Den Haag (1984) und Gastprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Université de droit Paris I (1995); Vertreter der portugiesischen Regierung in der Kommission der Vereinten Nationen für Internationales Handelsrecht (UNCITRAL), bei der Haager Konferenz über internationales Privatrecht, in der Internationalen Kommission für Personenstandsfragen und im Ausschuss für Staatsangehörigkeitsfragen des Europarats; Mitglied des Institut de droit international; Richter am Gericht erster Instanz vom 18. September 1995 bis 31. März 2003.

Hans KUTSCHER
Hans KUTSCHER

Geboren am 14. Dezember 1911 in Hamburg; deutscher Staatsangehöriger; Studium der Rechts- und Staatswissenschaften (Graz, Freiburg/Breisgau und Berlin); Doktor der Rechte (1937, Königsberg/Pr.); Beamter in der Wirtschafts- und Verkehrsverwaltung; Sekretär des Rechtsausschusses des Bundesrats und des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat; Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (1955-1970); Honorarprofessor an der Universität Heidelberg; Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften vom 28. Oktober 1970 bis zum 6. Oktober 1976; Präsident vom 7. Oktober 1976 bis zum 31. Oktober 1980; verstorben am 24. August 1993.

John D. Cooke
John D. Cooke

Geboren 1944; 1966 Barrister in Irland; außerdem Barrister in England und Wales, Nordirland sowie Neusüdwales; Tätigkeit als Barrister von 1966 bis 1996; Inner Bar in Irland (Senior Counsel) 1980 und in Neusüdwales 1991; Präsident der Beratenden Kommission der Anwaltschaften der Europäischen Gemeinschaften (CBCE) von 1985 bis 1986; Gastprofessor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät des University College in Dublin; Mitglied des Chartered Institute of Arbitrators; Präsident der Royal Zoological Society Irlands von 1987 bis 1990; Vorstandsmitglied der Honorable Society of Kings Inns, Dublin; Ehrenmitglied des Vorstands von Lincoln's Inn, London; Richter am Gericht erster Instanz vom 10. Januar 1996 bis 15. September 2008.

Alain Louis DUTHEILLET de LAMOTHE
Alain Louis DUTHEILLET de LAMOTHE

Geboren am 25. August 1919 in Limoges; französischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte; mit der „Licence" abgeschlossenes Philologiestudium (Anglistik); Absolvent der École nationale d'administration (Nationale Verwaltungshochschule) (1945-1947); Auditeur (Eingangsamt) beim Conseil d'État (Staatsrat), dort anschließend ernannt zum Maître des requêtes (1954) und zum Conseiller d'État (1969); Commissaire du gouvernement (Staatskommissar) bei der Streitsachenabteilung des Conseil d'État (1957-1969) und beim Tribunal des conflits (Kompetenzkonfliktgericht) (1965-1970); zeitweise abgeordnet zum Interministeriellen Ausschuss für europäische Wirtschaftszusammenarbeit (1948-1951) sowie in Kabinette des Ministerpräsidenten (1952), des Verteidigungsministers (1952-1954) und des Justizministers (1969/70); technische Beistandsmissionen im Ausland; Dozent an der École nationale d'administration und am Institut d'études politiques (Institut für politische Studien) Paris; regelmäßige Mitwirkung an mehreren juristischen Zeitschriften; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1970 bis zu seinem Tod am 2. Januar 1972.

Jörg Pirrung
Jörg Pirrung

Geboren 1940; wissenschaftlicher Assistent an der Universität Marburg; Doktor der Rechte (Universität Marburg); Referent, später Referatsleiter für Internationales Privatrecht, zuletzt Leiter einer Unterabteilung für Zivilrecht im Bundesministerium der Justiz; Mitglied des Direktionsrats von Unidroit (1993 - 1998); Vorsitzender der Kommission der Haager Konferenz für IPR zur Ausarbeitung des Kinderschutz-Übereinkommens (1996); Honorarprofessor an der Universität Trier (Internationales Privat- und Verfahrensrecht, Europarecht); seit 2002 Mitglied des Fachbeirats des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg; Richter am Gericht erster Instanz vom 11. Juni 1997 bis 17. September 2007.

Henri MAYRAS
Henri MAYRAS

Geboren am 29. März 1920 in Charenton-le-Pont (Val-de-Marne); französischer Staatsangehöriger; Abschluss der höheren Studien im öffentlichen Recht und in politischer Ökonomie; Bevollmächtigter der Regierung beim französisch-italienischen Ausgleichsausschuss (1949-1951); technischer Rat im Kabinett des Justizministers (1952/53); Auditeur (Eingangsamt) beim Conseil d'État (Staatsrat), dort anschließend ernannt zum Maître des requêtes (1954) und zum Conseiller d'État (1972); Rechtsberater der französischen Botschaft in Marokko (1956-1958); Commissaire du gouvernement (Staatskommissar) bei der Streitsachenabteilung des Conseil d'État (1958-1961); Präsident der Kammer für Verwaltungssachen beim Obersten Gerichtshof Marokkos (1961-1964); Direktor der Direktion Justiz im Justizministerium (1964); Dozent an der École nationale d'administration (Nationale Verwaltungshochschule); Lehrbeauftragter an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Rabat; Hochschullehrer an der marokkanischen Verwaltungsschule; Generalanwalt am Gerichtshof vom 22. März 1972 bis zum 18. März 1981; verstorben am 9. Juli 1995.

Paolo Mengozzi
Paolo Mengozzi

Geboren 1938; Professor für internationales Recht und Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der Universität Bologna; Ehrendoktor der Universität Carlos III, Madrid; Gastprofessor an den Universitäten Johns Hopkins (Bologna Center), St. Johns (New York), Georgetown, Paris-II und Georgia (Athens) sowie am Institut universitaire international (Luxemburg); Koordinator des an der Universität Nijmegen durchgeführten European Business Law Pallas Program; Mitglied des beratenden Ausschusses der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für öffentliche Aufträge; Unterstaatssekretär für Industrie und Handel anläßlich des Halbjahres des italienischen Vorsitzes im Rat; Mitglied der Reflexionsgruppe der Europäischen Gemeinschaft zur Welthandelsorganisation (WTO) und Leiter der Session 1997 des Forschungszentrums der Akademie für internationales Recht in Den Haag zur WTO; Richter am Gericht erster Instanz vom 4. März 1998 bis 3. Mai 2006; Generalanwalt am Gerichtshof seit 4. Mai 2006.

Cearbhall O
Cearbhall O'DALAIGH

Geboren am 12. Februar 1911; irischer Staatsangehöriger; abgeschlossene keltische Studien (University College, Dublin, 1933); Barrister, King's Inns (1934); Senior Counsel (1945); im Vorstand der King's Inns (1946); Attorney General (Regierungsanwalt) (1946-1948 und 1951-1953); Richter am Obersten Gerichtshof (1953-1961); Chief Justice (Präsident des Obersten Gerichtshofes) (1961-1973); Richter am Gerichtshof vom 9. Januar 1973 bis zum 12. Dezember 1974; Präsident Irlands (1974-1976); verstorben am 21. März 1978.

Michail Vilaras
Michail Vilaras

Geboren 1950; Rechtsanwalt (1974-1980); nationaler Sachverständiger im Juristischen Dienst der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, sodann Hauptverwaltungsrat in der Generaldirektion V (Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten); Rechtsberater der Eingangsstufe, beigeordneter Rechtsberater sowie seit 1999 Rechtsberater im griechischen Staatsrat; Mitglied des griechischen Besonderen Obergerichtshofs; Mitglied des griechischen Zentralen Ausschusses für die Ausarbeitung von Gesetzesentwürfen (1996-1998); Leiter des Juristischen Dienstes beim Generalsekretariat der griechischen Regierung; Richter am Gericht vom 17. September 1998 bis 25. Oktober 2010.

Arjen W. H. Meij
Arjen W. H. Meij

Geboren 1944; Mitglied des Obersten Gerichtshofes der Niederlande (1996); Mitglied und Vizepräsident des College van Beroep voor het bedrijfsleven (Verwaltungsgericht für Handel und Industrie) (1986); stellvertretendes Mitglied des Centrale Raad van Beroep und der Tariefcommissie; Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1980); Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Europarecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Groningen und Research-assistant an der University of Michigan Law School; Mitarbeiter im Internationalen Sekretariat der Industrie- und Handelskammer Amsterdam (1970); Richter am Gericht erster Instanz vom 17. September 1998 bis 13. September 2010.

Max SØRENSEN
Max SØRENSEN

Geboren am 19. Februar 1913 in Kopenhagen; dänischer Staatsangehöriger; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Kopenhagen und am Universitätsinstitut für Hohe internationale Studien in Genf; Doktor der Rechte (1946); im Dienst des dänischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in Bern und London (1938-1945); Professor für Völker- und Verfassungsrecht an der Universität Aarhus (ab 1947); von den Regierungen Dänemarks und der Niederlande für den Internationalen Gerichtshof bestimmter Richter ad hoc für die Streitsachen in Bezug auf den Festlandsockel unter der Nordsee (1968/69); Mitglied des Ständigen Schiedshofes; Mitglied des Instituts für Völkerrecht; Richter am Gerichtshof vom 9. Januar 1973 bis zum 8. Oktober 1979; verstorben am 11. Oktober 1981.

Gerhard REISCHL
Gerhard REISCHL

Geboren am 17. Juli 1918 in München; deutscher Staatsangehöriger; Doktor der Rechte der Universität München (1950); zweites juristisches Staatsexamen (1951); Ersatzrichter, dann Berater in seiner Eigenschaft als Amtsrichter beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz (1951-1954); Richter am Amtsgericht München (1954-1955); im Dienst des Bayern beim Bund vertretenden Ministers (1955-1956); Oberregierungsrat, dann Regierungsdirektor in der Bayerischen Staatskanzlei in München (1956-1958); Richter am Landgericht München (1958-1961); Bundestagsabgeordneter (1961-1972); Staatssekretär für die Beziehungen zum Parlament beim Bundesfinanzministerium (1969-1971); Mitglied der Europäischen Versammlung (1971-1973); Generalanwalt am Gerichtshof vom 9. Oktober 1973 bis zum 11. Januar 1984; verstorben am 16. April 1998.

Nicholas James Forwood
Nicholas James Forwood

Geboren 1948; Absolvent der Cambridge University (BA 1969, MA 1973) (Maschinenbau und Rechtswissenschaften); 1970 Zulassung zur Bar of England and Wales, dann Ausübung des Anwaltsberufs in London (1971-1999) und Brüssel (1979-1999); 1981 Zulassung als Barrister in Irland; 1987 Ernennung zum Queen's Counsel; 1998 Bencher of the Middle Temple; Vertreter der Bar of England and Wales im Rat der Anwaltschaften der Europäischen Gemeinschaft (CCBE) und Vorsitzender der Ständigen Vertretung des CCBE beim Gerichtshof (1995-1999); Mitglied des Leitungsgremiums der Welt-Handelsrechts-Vereinigung und der Europäischen Seerechtsorganisation (1993-2002); Richter am Gericht seit 15. Dezember 1999 bis 7. Oktober 2015.

Hubert Legal
Hubert Legal

Geboren 1954; Mitglied des Conseil d'État (Frankreich); Absolvent der École normale supérieure Saint-Cloud sowie der École nationale d'administration; Professeur agrégé für Englisch (1979-1985); Berichterstatter, dann Regierungskommissar bei den Streitsachenabteilungen des Conseil d'État (1988-1993); Rechtsberater der Ständigen Vertretung Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York (1993-1997); Referent im Kabinett des Richters Puissochet am Gerichtshof (1997-2001); Richter am Gericht erster Instanz vom 19. September 2001 bis 17. September 2007.

Jean-Pierre WARNER
Jean-Pierre WARNER

Geboren am 24. September 1924; britischer Staatsangehöriger; trat im Februar 1943 in die britische Armee ein; der Schützenbrigade zugeteilt; nahm an den militärischen Operationen in Europa und Asien teil; beendete seine Militärkarriere als Acting Major (1947); juristischer Hochschulabschluss (B.A., 1948); als Barrister bei der Lincoln's Inn zugelassen (Januar 1950); als Barrister bei der Chancery Bar tätig (1950-1972); im Vorstand der Lincoln's Inn (ab 1966); Stadtrat, Royal Borough of Kensington (1959-1968); Direktor der Warner & Sons Ltd und Tochtergesellschaften (1952-1970); Queen's Counsel (November 1972); Generalanwalt am Gerichtshof vom 9. Januar 1973 bis zum 26. Februar 1981; verstorben am 1. Februar 2005.

Alexander J. MACKENZIE STUART
Alexander J. MACKENZIE STUART

Geboren am 18. November 1924; britischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt in Schottland (1951); Queen's Counsel (1963); Richter an der Court of Session (oberster Gerichtshof Schottlands) (1972); Richter am Gerichtshof vom 9. Januar 1973 bis zum 6. Oktober 1988; Präsident des Gerichtshofes vom 10. April 1984 bis zum 6. Oktober 1988; in Anerkennung seiner Verdienste in den Stand eines Barons des Vereinigten Königreichs mit dem Titel Lord Mackenzie-Stuart of Dean erhoben; verstorben am 1. April 2000.

Maria Eugénia Martins de Nazaré Ribeiro
Maria Eugénia Martins de Nazaré Ribeiro

Geboren 1956; Studium in Lissabon, Brüssel und Straßburg; Rechtsanwältin in Portugal und in Brüssel; Forschungsaufenthalt am Institut für europäische Studien der Freien Universität Brüssel; Rechtsreferentin beim portugiesischen Richter am Gerichtshof Moitinho de Almeida (1986 bis 2000), sodann beim Präsidenten des Gerichts erster Instanz Vesterdorf (2000 bis 2003); Richterin am Gericht seit 31. März 2003 bis 19. September Jahr 2016.

Andreas O
Andreas O'KEEFFE

Geboren am 4. Oktober 1912; irischer Staatsangehöriger; LL. B., University College Dublin (1936); Barrister, King's Inns, Dublin (1935); Senior Counsel (1951); im Vorstand der King's Inns (1954); Attorney General (Regierungsanwalt) (1954 und 1957-1965); Richter am Obersten Gerichtshof (1965); Präsident des High Court (1966); Richter am Gerichtshof (vom 12. Dezember 1975 bis zum 16. Januar 1985); verstorben am 30. Dezember 1994.

Franklin Dehousse
Franklin Dehousse

Geboren 1959; Lizenziat der Rechte (Universität Lüttich, 1981); Anwärter (Fonds national de la recherche scientifique, 1985-1989); Rechtsberater der Chambre des représentants (1981-1990); Doktor der Rechte (Universität Straßburg, 1990); Professor (Universitäten Lüttich und Straßburg, Europa-Kolleg, Institut royal supérieur de Défense, Montesquieu-Universität, Bordeaux, Collège Michel Servet der Pariser Universitäten, Facultés Notre-Dame de la Paix, Namur); Besonderer Vertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten (1995-1999); Direktor der Europastudien des Institut royal des relations internationales (1998-2003); Beisitzer beim Conseil d'État; Berater der Europäischen Kommission (1990-2003); Mitglied des Observatoire Internet (2001-2003); Richter am Gericht seit 7. Oktober 2003 bis 19. September Jahr 2016.

Ena Cremona
Ena Cremona

Geboren 1936; Absolventin der sprachwissenschaftlichen Fakultät der Royal University of Malta (1955); Doktor der Rechte an der Royal University of Malta (1958); Anwältin in Malta seit 1959; Rechtsberaterin beim National Council of Women (1964-1979); Mitglied der Kommission für den öffentlichen Dienst (1987-1989); Mitglied des Verwaltungsrats der Lombard Bank (Malta) Ltd als Vertreterin der vom Staat gehaltenen Beteiligung (1987-1993); Mitglied der Wahlkommission seit 1993; Mitglied von Prüfungsausschüssen für Doktorarbeiten an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Royal University of Malta; Mitglied der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) (2003-2004); Richterin am Gericht vom 12. Mai 2004 bis zum 22. März 2012.

Giacinto BOSCO
Giacinto BOSCO

Geboren am 25. Januar 1905 in Caserta; italienischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte, Universität Neapel (1925); Vizesekretär des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (1927-1932); Professor für internationales Recht an der Universität Rom (1932); Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Urbino (1932); ordentlicher Professor für internationales Recht an den Universitäten Florenz (1933-1940) und Rom (1940-1975); Direktor des Instituts für internationales Wirtschafts- und Handelsrecht der Universität Rom (ab 1966); Mitglied des Senats (1948-1972); Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium (1953-1958); Vizepräsident des Senats (1958-1960); Bildungsminister (1960-1962); Justizminister (1962/63); Minister für Arbeit und Sozialfürsorge (1963/64 und 1966-1968); Minister ohne Geschäftsbereich mit Zuständigkeit für die Vereinten Nationen (1968/69 und 1970); Finanzminister (1969/70); Minister für Post und Telekommunikation (1970-1972); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1976 bis zum 6. Oktober 1988; verstorben am 11. Oktober 1997.

Adolphe TOUFFAIT
Adolphe TOUFFAIT

Geboren am 29. März 1907 in Rennes; französischer Staatsangehöriger; Abschluss der höheren Studien im Privatrecht; Ersatzrichter im Bezirk der Cour d'appel Douai, anschließend in dem der Cour d'appel Paris (1933-1936); Amtsanwalt beim Tribunal Évreux (1936-1940); Staatsanwalt beim Tribunal Évreux (1940); Direktor des Dienstes für Kriegsverbrechensrecherchen (1946); Kabinettsdirektor des Ministers für die Streitkräfte (1947-1949); Kabinettsdirektor des Staatsministers für Information (1949-1953); Kabinettsdirektor des Staatsministers und Vize-Ministerpräsidenten (1953); erster Amtsanwalt beim Tribunal de la Seine (1954-1956); Kabinettsdirektor des Justizministers (1957-1958); Staatsanwalt beim Tribunal de la Seine (1958-1961); Richter an der Cour de cassation (1961); Generalinspekteur der Justiz (1962); Oberpräsident der Cour d'appel Paris (1962-1968); Generalstaatsanwalt bei der Cour de cassation (1968-1976); Richter am Gerichtshof vom 26. Oktober 1976 bis zum 6. Oktober 1982; verstorben am 12. März 1990.

Daniel Šváby
Daniel Šváby

Geboren 1951; Doktor der Rechte (Universität Bratislava); Richter am Bezirksgericht Bratislava; Richter für Zivilsachen am Berufungsgericht Bratislava und Vizepräsident dieses Gerichts; Mitglied der Abteilung für Zivil- und Familienrecht am Institut für Rechtswissenschaften des Justizministeriums; vorübergehend Richter für Wirtschaftsrecht am Obersten Gerichtshof; Mitglied der Europäischen Kommission für Menschenrechte (Straßburg); Richter am Verfassungsgericht (2000-2004); vom 12. Mai 2004 bis 6. Oktober 2009 Richter am Gericht erster Instanz; seit dem 7. Oktober 2009 Richter am Gerichtshof.

Francesco CAPOTORTI
Francesco CAPOTORTI

Geboren in Neapel am 9. Februar 1925; italienischer Staatsangehöriger; juristischer Hochschulabschluss (Neapel, 1945); Assistent an der Universität Neapel (1946-1952); Doktor im internationalen Recht (1951); Lehrbeauftragter für internationales Recht an der Universität Neapel (1951-1954); außerordentlicher Professor für öffentlich-rechtliche Institutionen an der Universität Cagliari (1954); Inhaber des Lehrstuhls für internationales Recht an der Universität Bari (1955-1968); ordentlicher Professor für internationale Organisationen an der Universität Neapel (1968); Direktor des Instituts für öffentliches Recht an der wirtschafts- und handelswissenschaftlichen Fakultät dieser Universität (1970); Professor für internationales Privatrecht an der politikwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rom (1970-1976); Richter am Gerichtshof vom 3. Februar bis zum 6. Oktober 1976, anschließend Generalanwalt vom 7. Oktober 1976 bis zum 6. Oktober 1982; verstorben am 4. April 2002.

Vilenas Vadapalas
Vilenas Vadapalas

Geboren 1954; Doktor der Rechte (Universität Moskau); Doktor habil. der Rechte (Universität Warschau); Professor an der Universität Vilnius: Internationales Recht (seit 1981), Menschenrechte (seit 1991) und Gemeinschaftsrecht (seit 2000); Regierungsberater für auswärtige Angelegenheiten (1991-1993); Mitglied der Koordinierungsgruppe der Verhandlungsdelegation für den Beitritt zur Europäischen Union; Generaldirektor der Abteilung für Europarecht der Regierung (1997-2004); Professor für Europarecht an der Universität Vilnius, Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls; Präsident der litauischen Vereinigung für Studien zur Europäischen Union; Berichterstatter der parlamentarischen Arbeitsgruppe für die Verfassungsreform im Zusammenhang mit dem Beitritt Litauens; Mitglied der Internationalen Juristen-Kommission (April 2003); Richter am Gericht seit 12. Mai 2004 bis 16. September 2013.

Küllike Jürimäe
Küllike Jürimäe

Geboren 1962; Absolventin der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Tartu (1981-1986); Assistentin des Staatsanwalts in Tallinn (1986-1991); Absolventin der estnischen Diplomatenschule (1991-1992); Rechtsberaterin (1991-1993) und Generalberaterin der Industrie- und Handelskammer (1992-1993); Richterin am Berufungsgericht Tallinn (1993-2004); European Master's Degree in Human Rights and Democratisation, Universitäten Padua und Nottingham (2002-2003); Richterin am Gericht seit 12. Mai 2004 bis 23. Oktober 2013; seit dem 23. Oktober 2013 Richterin am Gerichtshof.

Thymen KOOPMANS
Thymen KOOPMANS

Geboren am 11. August 1929 in Amsterdam; niederländischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (Universität Amsterdam, 1953); Anwalt und Staatsanwalt in Haarlem (1953-1956); Regierungsrat im Justizministerium in Den Haag (1956-1962); Juristischer Berater im juristischen Dienst des Rates der EG (1962-1965); ordentlicher Professor (1965-1978), Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät (1973-1975) an der Universität Leiden; Mitglied der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften (1978); Richter am Hoge Raad (oberster Gerichtshof der Niederlande) (1978/79); Richter am Gerichtshof vom 29. März 1979 bis zum 29. März 1990; verstorben am 24. Dezember 2015.

Ole DUE
Ole DUE

Geboren am 10. Februar 1931; dänischer Staatsangehöriger; Abteilungsleiter im Justizministerium; Richter ad interim (Konstitueret dommer) am Østre Landsret; Mitglied der dänischen Delegation bei der Haager Konferenz über internationales Privatrecht; Richter am Gerichtshof vom 9. Oktober 1979 bis zum 6. Oktober 1988; Präsident des Gerichtshofes vom 7. Oktober 1988 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 21. Januar 2005.

Ottó Czúcz
Ottó Czúcz

Geboren 1946; Doktor der Rechte an der Universität Szeged (1971); Leitender Beamter im Arbeitsministerium (1971-1974); Lehrbeauftragter und Professor (1974-1989), Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaften (1989-1990), Vizerektor (1992-1997) der Universität Szeged; Anwalt; Mitglied des Präsidiums der nationalen Rentenversicherung; Vizepräsident des European Institute of Social Security (1998-2002); Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit; Richter am Verfassungsgericht (1998-2004); Richter am Gericht seit 12. Mai 2004 bis zum 19. September 2016.

Irena Wiszniewska-Białecka
Irena Wiszniewska-Białecka

Geboren 1947; Absolventin der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Warschau (1965-1969); Forschungstätigkeit (Assistentin, Dozentin, Professorin) am Institut für Rechtswissenschaften der polnischen Akademie der Wissenschaften (1969-2004); Forschungstätigkeit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht in München (Stipendium der AvH-Stiftung, 1985-1986); Anwältin (1992-2000); Richterin am Obersten Verwaltungsgerichtshof (2001-2004); Richterin am Gericht seit 12. Mai 2004 bis zum 19. September 2016.

Ulrich EVERLING
Ulrich EVERLING

Geboren am 2. Juni 1925 in Berlin; deutscher Staatsangehöriger; Doktor der Rechte der Universität Göttingen (1952); Rechtsabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums (1953); Referatsleiter in der Europaabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums (1958); Leiter der Abteilung Europapolitik (1970); Dozent (1971), Honorarprofessor an der Universität Münster (1975); Mitglied des Vorstands der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Europarecht; Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg; Richter am Gerichtshof vom 6. Oktober 1980 bis zum 6. Oktober 1988.

Pieter VERLOREN van THEMAAT
Pieter VERLOREN van THEMAAT

Geboren am 16. März 1916 in Rotterdam; niederländischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte, Universität Leiden (1946); Tätigkeit im Wirtschaftsministerium und im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, u. a. als allgemeiner Berater des Ministers und als Direktor für Marktorganisation (1945-1958); Generaldirektor bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1958-1967); Professor für Sozial- und Wirtschaftsrecht an der Universität Utrecht (1967-1981); Generalanwalt am Gerichtshof vom 4. Juni 1981 bis zum 13. Januar 1986; verstorben am 4. Juli 2004.

Verica Trstenjak
Verica Trstenjak

Geboren 1962; Juristisches Examen (1987); Doktor der Rechte, Universität Ljubljana (1995); Professorin (seit 1996) für Rechtstheorie und Staatslehre (Rechtsphilosophie) und Privatrecht; Forschungstätigkeit; Doktoratsstudium an der Universität Zürich und am Institut für Rechtsvergleichung der Universität Wien, am Max-Planck-Institut für Internationales Privatrecht, Hamburg, und an der Vrije Universiteit Amsterdam; Gastprofessorin an den Universitäten Wien und Freiburg (Deutschland) sowie an der Bucerius Law School, Hamburg; Leiterin des Juristischen Dienstes (1994-1996) und Staatssekretärin im Ministerium für Forschung und Technologie (1996-2000); Generalsekretärin der Regierung (2000); Mitglied der Study Group on European Civil Code seit 2003; Leitung eines Forschungsvorhabens der Humboldt-Stiftung; Veröffentlichung von über 100 rechtswissenschaftlichen Artikeln und mehreren Büchern zum Europa- und Zivilrecht; Preis der Vereinigung slowenischer Juristen „Jurist des Jahres 2003"; Mitglied der Schriftleitung verschiedener juristischer Fachzeitschriften; Generalsekretärin des slowenischen Anwaltsvereins, Mitglied verschiedener Juristenvereinigungen, u. a. der Gesellschaft für Rechtsvergleichung; Richterin am Gericht erster Instanz vom 7. Juli 2004 bis 6. Oktober 2006; Generalanwältin am Gerichtshof vom 7. Oktober 2006 bis zum 28. November 2012.

Enzo Moavero Milanesi
Enzo Moavero Milanesi

Geboren 1954; Doktor der Rechte (Universität La Sapienza, Rom); Spezialisierung im Gemeinschaftsrecht (Europakolleg, Brügge); Zulassung und Tätigkeit als Rechtsanwalt (1978-1983); Lehrbeauftragter für Gemeinschaftsrecht an den Universitäten La Sapienza, Rom (1993-1996), Luiss, Rom (1993-1996 und 2002-2006), und Bocconi, Mailand (1996-2000); Berater für Gemeinschaftsfragen beim italienischen Premierminister (1993-1995); Beamter der Europäischen Kommission: Rechtsberater, dann Leiter des Kabinetts des Vizepräsidenten (1989-1992), Leiter des Kabinetts des für den Binnenmarkt (1995-1999) und den Wettbewerb (1999) zuständigen Kommissionsmitglieds, Direktor in der Generaldirektion Wettbewerb (2000-2002), stellvertretender Generalsekretär der Europäischen Kommission (2002-2005); Generaldirektor des Beratergremiums für europäische Politik (BEPA) bei der Europäischen Kommission (2006); Richter am Gericht vom 3. Mai 2006 bis zum 15. November 2011.

Simone ROZÈS
Simone ROZÈS

Geboren am 29. März 1920 in Paris; französische Staatsangehörige; Lizenziatin der Rechte, Abschluss der höheren Studien im öffentlichen Recht, in politischer Ökonomie und Politikwissenschaften, Regierungsrätin im Justizministerium (1950); Büroleiterin im Kabinett des Justizministers (1958); Vizepräsidentin des Tribunal de grande instance Paris (1969); Direktorin im Justizministerium (1973); Mitglied des Verwaltungsrats der École nationale de la magistrature (Nationale Richterschule) (1974); Präsidentin des Tribunal de grande instance Paris (1976); Generalanwältin am Gerichtshof vom 18. März 1981 bis zum 13. Februar 1984.

Fernand GRÉVISSE
Fernand GRÉVISSE

Geboren am 28. Juli 1924; französischer Staatsangehöriger; Auditeur (Eingangsamt), dann Maître des requêtes am französischen Conseil d'État (Staatsrat); Direktor im Justizministerium; Generaldirektor der Forst- und Wasserverwaltung; Generaldirektor des Generalsekretariats der Regierung; Conseiller am Conseil d'État; Präsident der ersten Unterabteilung der Streitsachenabteilung; Professor am Institut d'études politiques (Institut für politische Studien); Präsident der Abteilung für öffentliche Arbeiten des Conseil d'État; Richter am Gerichtshof vom 4. Juni 1981 bis zum 6. Oktober 1982 und vom 7. Oktober 1988 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 11. Januar 2002.

Nils Wahl
Nils Wahl

Geboren 1961; Doktor der Rechte, Universität Stockholm (1995); beigeordneter Professor und Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europarecht (1995); Professor für Europarecht, Universität Stockholm (2001); Verwaltungsdirektor einer Bildungsstiftung (1993-2004); Präsident des Nätverk för europarättslig forskning (Netzwerk für europarechtliche Forschung, 2001-2006); Mitglied des Råd för konkurrensfrågor (Rat für Wettbewerbsfragen, 2001-2006); Richter am Gericht vom 7. Oktober 2006 bis 28. November 2012; Generalanwalt beim Gerichtshof seit dem 28. November 2012.

Alexandros CHLOROS
Alexandros CHLOROS

Geboren am 15. August 1926 in Athen; griechischer Staatsangehöriger; Hochschulabschluss in Rechtsphilosophie, Universität Oxford; Lehrbeauftragter am University College of Wales in Aberystwyth (1954), anschließend am King's College in London (1959); ordentlicher Professor für Rechtsvergleichung an der Universität London (1966); Doktor der Rechte „LL.D." der Universität London (1972); Direktor des Zentrums für europäisches Recht des King's College (1974); Richter am Gerichtshof vom 12. Januar 1981 bis zu seinem Tod am 15. November 1982.

Teodor Tchipev
Teodor Tchipev

Geboren 1940; Studium der Rechtswissenschaften an der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (1961); Doktor der Rechte (1977); Rechtsanwalt (1963-1964); Rechtsberater im Staatsunternehmen für internationale Straßentransporte (1964-1973); Research fellow am rechtswissenschaftlichen Institut der bulgarischen Akademie der Wissenschaften (1973-1988); Lehrbeauftragter für Zivilprozessrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (1988-1991); Richter am Schiedsgericht der Industrie- und Handelskammer (1988-2006); Richter am Verfassungsgerichtshof (1991-1994); beigeordneter Professor an der Paissij-Hilendarski-Universität Plovdiv (Februar 2001-2006); Justizministerium (1994-1995); Lehrbeauftragter für Zivilprozessrecht an der Nov Bulgarski Universitet Sofia (1995-2006); Richter am Gericht vom 12. Januar 2007 bis zum 29. Juni 2010.

Gordon SLYNN
Gordon SLYNN

Geboren am 17. Februar 1930; britischer Staatsangehöriger; Barrister, Master of the Bench, dann Treasurer, Gray's Inn; Queen's Counsel; Junior Counsel im Arbeitsministerium, Junior und Leading Counsel to the Treasury (Finanzministerium); Recorder; Richter am High Court (Queen's Bench Division); Präsident des Employment Appeal Tribunal (Berufungsgericht für Arbeitssachen); Gastprofessor an den Universitäten Durham, Cornell (Vereinigte Staaten) und Mercer (Vereinigte Staaten) sowie am King's College, London; Generalanwalt am Gerichtshof vom 26. Februar 1981 bis zum 6. Oktober 1988; Richter vom 7. Oktober 1988 bis zum 10. März 1992; verstorben am 7. April 2009.

Valeriu M. Ciucă
Valeriu M. Ciuca

Geboren 1960; Lizentiat der Rechte (1984), Doktor der Rechte (1997) (Alexandru-Ioan-Cuza-Universität Iasi); Richter am Amtsgericht, Suceava (1984-1989); Richter am Militärgericht Iasi (1989-1990); Professor an der Alexandru-Ioan-Cuza-Universität Iasi (1990-2006); Stipendium zur Spezialisierung im Zivilrecht an der Universität Rennes (1991-1992); Dozent an der Petre-Andrei-Universität Iasi (1999-2002); beigeordneter Professor an der Université du Littoral Côte d'Opale (LAB. RII) (2006); Richter am Gericht vom 12. Januar 2007 bis zum 26. November 2010.

Kai BAHLMANN
Kai BAHLMANN

Geboren am 29. Januar 1927 in Düsseldorf; deutscher Staatsangehöriger; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Köln, Bonn und Freiburg (1947-1951); Gerichtsreferendar (1952-1956), dann Gerichtassessor (1956) beim Oberlandesgericht Köln; wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht (1958-1960); Landgerichtsrat am Landgericht Köln (1959); Beamter (1961), Direktor in der Abteilung für öffentliches Recht im Bundesjustizministerium, dann deren Leiter (1969); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1982 bis zum 6. Oktober 1988; verstorben am 28. Mai 2009.

Santiago Soldevila Fragoso
Santiago Soldevila Fragoso

Geboren 1960; Diplom der Rechtswissenschaften der Universidad Autónoma de Barcelona (1983); Richter (1985); seit 1992 Richter für verwaltungsrechtliche Streitigkeiten am Tribunal Superior de Justicia (Oberstes Gericht) der Kanarischen Inseln in Santa Cruz de Tenerife (1992 und 1993) und an der Audiencia nacional (Madrid, Mai 1998 bis August 2007), wo er für Klagen auf dem Gebiet des Steuerrechts (Mehrwertsteuer), Klagen gegen allgemeine Verordnungen des Wirtschaftsministers und dessen Entscheidungen in Bezug auf staatliche Beihilfen oder die Haftung der Verwaltung sowie Klagen gegen Vereinbarungen der zentralen Regulierungsbehörden für die Sektoren Banken, Börse, Energie, Versicherungen und Wettbewerb zuständig war; Referent am Verfassungsgerichtshof (1993-1998); Richter am Gericht seit 17. September 2007 bis 16. September 2013.

G. Federico MANCINI
G. Federico MANCINI

Geboren am 23. Dezember 1927; italienischer Staatsangehöriger; Inhaber von Lehrstühlen für Arbeitsrecht (Urbino, Bologna, Rom) und für Privatrechtsvergleichung (Bologna); Mitglied des Consiglio Superiore della Magistratura (Oberster Richterrat, Selbstverwaltungs- und Aufsichtsstelle der Justiz) (1976-1981); Generalanwalt am Gerichtshof (1982-1988); Richter vom 7. Oktober 1988 bis zu seinem Tod am 21. Juli 1999.

Laurent Truchot
Laurent Truchot

Geboren 1962; Diplom des Institut d'études politiques Paris (1984); Absolvent der École nationale de la magistrature (1986-1988); Richter am Tribunal de grande instance de Marseille (Januar 1988 bis Januar 1990), Magistrat bei der Direktion Zivilsachen und des Justizministeriums (Januar 1990 bis Juni 1992); Stellvertreter des Büroleiters, sodann Büroleiter der Generaldirektion Wettbewerb, Verbrauch und Betrugsbekämpfung des Ministeriums für Wirtschaft, Finanzen und Industrie (Juni 1992 bis September 1994); technischer Berater beim Justizminister (September 1994 bis Mai 1995); Richter am Tribunal de grande instance de Nîmes (Mai 1995 bis Mai 1996); Rechtsreferent am Gerichtshof bei Generalanwalt Léger (Mai 1996 bis Dezember 2001); Conseiller référendaire bei der Cour de Cassation (Dezember 2001 bis August f2007); Richter am Gericht seit 17. September 2007 bis 16. September 2013.

Kevin O
Kevin O'Higgins

Geboren 1946; Ausbildung am Crescent College, Limerick, Clongowes Wood College, University College Dublin (B.A. und Diploma in European Law) und Kings Inns; Zulassung als Barrister, Bar of Ireland 1968; Barrister (1968-1982); Senior Counsel (Inner Bar of Ireland, 1982-1986); Richter am Circuit Court (1986-1997); Richter am High Court of Ireland (1997-2008); Bencher of Kings Inns; Vertreter Irlands im Consultative Council of European Judges (2000-2008); Richter am Gericht seit 15. September 2008 bis 16. September 2013.

Yves GALMOT
Yves GALMOT

Geboren am 5. Januar 1931 in Paris; französischer Staatsangehöriger; Lizenziat der Rechte, Abschluss der höheren Studien im öffentlichen Recht; Absolvent der École nationale d'administration (nationale Verwaltungshochschule) (1956); Auditeur (Eingangsamt) am Conseil d'État (Staatsrat) (1956); Missionsbeauftragter, anschließend technischer Berater im Kabinett des Hohen Kommissars für Jugend und Sport (1961); Maître des requêtes am Conseil d'État (1962); Commissaire du gouvernement (Staatskommissar) bei der Streitsachenabteilung des Conseil d'État (1964-1968); stellvertretender Generalsekretär, dann Generalsekretär der Entreprise minière et chimique (Unternehmen für Bergbau und Chemie) (1970-1974); Verwaltungs- und Finanzdirektor des Institut de recherche et de coordination acoustique/musique (Institut für Forschung und akustische Koordination/Musik) (IRCAM) im Centre Beaubourg (ab 1974); Conseiller am Conseil d'État (Juni 1981); Justitiar der Entreprise de recherche et d'activités pétrolières (Unternehmen für Erdölforschung und -tätigkeiten) (Oktober 1981/82); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1982 bis zum 6. Oktober 1988; verstorben am 3. Oktober 2017.

Andrei Popescu
Andrei Popescu

Geboren 1948; Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bukarest (1971); Postgraduiertenstudium im internationalen Arbeitsrecht und europäischen Sozialrecht, Universität Genf (1973-1974); Doktor der Rechte, Universität Bukarest (1980); wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Probe (1971-1973), wissenschaftlicher Mitarbeiter (1974-1985), dann Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht, Universität Bukarest (1985-1990); Forschungstätigkeit am Institut für wissenschaftliche Forschung im Bereich Arbeit und sozialer Schutz (1990-1991); stellvertretender Generaldirektor (1991-1992), dann Direktor (1992-1996) im Ministerium für Arbeit und sozialen Schutz; Dozent (1997), dann Professor an der Nationalen Hochschule für Politik und Verwaltung, Bukarest (2000); Staatssekretär im Ministerium für Europäische Integration (2001-2005); Abteilungsleiter beim Gesetzgebungsrat von Rumänien (1996-2001 und 2005-2009); Gründer und Leiter der Rumänischen Zeitschrift für Europäisches Recht; Präsident der Rumänischen Gesellschaft für Europäisches Recht (2009-2010); Bevollmächtigter derrumänischen Regierung vor den Gerichten der Europäischen Union (2009-2010); Richter am Gericht seit vom 26. November 2010 bis zum 19. September 2016.

Constantinos KAKOURIS
Constantinos KAKOURIS

Geboren am 16. März 1919; griechischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt (Athen); Rat der Eingangsstufe, der zweiten und der höchsten Laufbahnstufe beim Symvoulio tis Epikrateias (Staatsrat); Präsident des Gerichts für Schadensersatzklagen gegen Richter wegen Rechtsbeugung; Mitglied des Besonderen Obergerichtshofes; Generalinspekteur der Verwaltungsgerichte und des Berufungsgerichts in Verwaltungssachen; Mitglied des Obersten Rates für die Justiz; Präsident des Obersten Rates des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten; Richter am Gerichtshof vom 14. März 1983 bis zum 6. Oktober 1997; verstorben am 23. März 2000.

Carl Otto LENZ
Carl Otto LENZ

Geboren am 5. Juni 1930; deutscher Staatsangehöriger; Rechtsanwalt; Notar; Generalssekretär der Fraktion der Christdemokraten im Europäischen Parlament; Mitglied des Bundestages; Vorsitzender des Rechtsausschusses und des Europaausschusses des Bundestages; Honorarprofessor für Europarecht an der Universität des Saarlandes (1990); Generalanwalt am Gerichtshof vom 11. Januar 1984 bis zum 6. Oktober 1997.

Carl Wetter
Carl Wetter

Geboren 1949; Studium der Wirtschaftswissenschaften (Bachelor of Arts, 1974) und der Rechtswissenschaften (Master of Laws, 1977) an der Universität Uppsala; Verwaltungsrat im Außenministerium (1977); Mitglied der schwedischen Anwaltschaft (seit 1983); Mitglied der Arbeitsgruppe zum Wettbewerbsrecht bei der ICC Sweden; Lehrbeauftragter für Wettbewerbsrecht (Universitäten Lund und Stockholm); Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen; Richter am Gericht seit dem 18. März 2013 bis 19. September Jahr 2016.

Hans Jung
Hans Jung

Geboren 1944; deutscher Staatsangehöriger; Assistent, dann Assistenzprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (Berlin); Rechtsanwalt (Frankfurt); Jurist-Übersetzer am Gerichtshof; Rechtsreferent beim Präsidenten des Gerichtshofes Kutscher, dann beim deutschen Richter am Gerichtshof; Hilfskanzler des Gerichtshofes; Kanzler des Gerichts erster Instanz vom 10. Oktober 1989 bis 5. Oktober 2005; verstorben am 26. September 2009.

Thomas Francis O
Thomas Francis O'HIGGINS

Geboren am 31. Juli 1916 in Cork; irischer Staatsangehöriger; Studium der Rechtswissenschaften (University College und King's Inns, Dublin); Barrister (1938); Senior Counsel (1954); Mitglied des Dáil Eireann (Unterhaus des irischen Parlaments) (1948-1973); Gesundheitsminister (1954-1957); Präsidentschaftskandidat (1966 und 1973); Richter am High Court (1973); Chief Justice (Präsident des Obersten Gerichtshofes) (1974); Richter am Gerichtshof vom 16. Januar 1985 bis zum 6. Oktober 1991; verstorben am 25. Februar 2003.

Marco DARMON
Marco DARMON

Geboren am 26. Januar 1930; französischer Staatsangehöriger; Beamter im Justizministerium; Lehrbeauftragter an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Paris I; stellvertretender Direktor im Kabinett des Justizministers; Kammerpräsident an der Cour d'appel Paris; Directeur des affaires civiles et du sceau (Direktor im Justizministerium); Generalanwalt am Gerichtshof vom 13. Februar 1984 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 8. August 2017.

René JOLIET
René JOLIET

Geboren am 17. Januar 1938; belgischer Staatsangehöriger; ordentlicher (1974-1984) und außerordentlicher Professor (ab 1984) an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lüttich (Lehrstuhl für das Recht der Europäischen Gemeinschaften); belgischer Professor am King's College, London (1977); Gastprofessor an der Universität Nancy (1971-1978), am Europa-Institut der Universität Amsterdam (1976-1985), an der Katholischen Universität Louvain-la-Neuve (1980-1982) und an der Northwestern University Chicago (1974 und 1983); Dozent für europäisches Wettbewerbsrecht am Europa-Kolleg Brügge (1979-1984); Richter am Gerichtshof vom 10. April 1984 bis zu seinem Tod am 15. Juli 1995.

Fernand SCHOCKWEILER
Fernand SCHOCKWEILER

Geboren am 15. Juni 1935; luxemburgischer Staatsangehöriger; Justizministerium; Regierungsrat erster Klasse (attaché de gouvernement premier en rang); Vertreter der Regierung beim Streitsachenausschuss des Conseil d'État (Staatsrat); Oberregierungsrat (premier conseiller de gouvernement) im Justizministerium; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1985 bis zu seinem Tod am 1. Juni 1996.

Jean MISCHO
Jean MISCHO

Geboren am 7. September 1938; luxemburgischer Staatsangehöriger; rechts- und politikwissenschaftliches Studium an den Universitäten Montpellier, Paris und Cambridge; Mitglied des Juristischen Dienstes der Kommission, Hauptverwaltungsrat in den Kabinetten zweier Mitglieder der Kommission; verschiedene verantwortliche Posten im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Großherzogtums; stellvertretender Ständiger Vertreter des Großherzogtums Luxemburg bei den Europäischen Gemeinschaften; Generalanwalt am Gerichtshof vom 13. Januar 1986 bis zum 6. Oktober 1991 und vom 19. Dezember 1997 bis zum 6. Oktober 2003; verstorben am 10. Mai 2016.

José Carlos de CARVALHO MOITINHO de ALMEIDA
José Carlos de CARVALHO MOITINHO de ALMEIDA

Geboren am 17. März 1936; portugiesischer Staatsangehöriger; Staatsanwaltschaft beim Tribunal da Relação Lissabon; Leiter des Kabinetts des Justizministers; Vertreter des Generalstaatsanwalts der Republik; Direktor des Europarechtskabinetts; Professor für Gemeinschaftsrecht (Lissabon); Richter am Gerichtshof vom 31. Januar 1986 bis zum 6. Oktober 2000.

Gil Carlos RODRIGUEZ IGLÉSIAS
Gil Carlos RODRIGUEZ IGLÉSIAS

Geboren am 26. Mai 1946; spanischer Staatsangehöriger; Assistent, anschließend Professor (Universitäten Oviedo, Freiburg im Breisgau, Madrid - autonome Universität und Universität Complutense - sowie Granada); Professor für Völkerrecht (Granada); Richter am Gerichtshof vom 31. Januar 1986 bis zum 6. Oktober 2003, Präsident vom 7. Oktober 1994 bis zum 6. Oktober 2003.

Manuel DIEZ de VELASCO
Manuel DIEZ de VELASCO

Geboren am 22. Mai 1926; spanischer Staatsangehöriger; Professor für Völkerrecht und internationales Privatrecht an den Universitäten Granada, Barcelona und Madrid (autonome Universität); Professor für Völkerrecht an der Universidad Complutense Madrid; Richter am spanischen Verfassungsgericht (1980-1986); gewähltes Mitglied des Consejo de Estado (Staatsrat); ordentliches Mitglied der Königliche Justizakademie (Real Academia de Jurisprudencia) (Madrid); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1988 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 20. Oktober 2009.

Manfred ZULEEG
Manfred ZULEEG

Geboren am 21. März 1935; deutscher Staatsangehöriger; wissenschaftlicher Assistent am Institut für das Recht der Europäischen Gemeinschaften (Köln); ordentlicher Professor für öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an den Universitäten Bonn und Frankfurt am Main; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1988 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 1. Juni 2015.

Walter VAN GERVEN
Walter VAN GERVEN

Geboren am 11. Mai 1935; belgischer Staatsangehöriger; Professor an der Katholischen Universität Löwen (KUL) sowie an den Universitäten Chicago und Amsterdam (UvA); Vizerektor und Mitglied des Akademischen Rates sowie des Verwaltungsrats der KUL; Rechtsanwalt (Dendermonde, Löwen, Brüssel); Vorsitzender der Bankkommission; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1988 bis zum 6. Oktober 1994; verstorben am 8. Juli 2015.

Francis Geoffrey JACOBS
Francis Geoffrey JACOBS

Geboren 1939; Barrister; Queen's Counsel; Beamter im Sekretariat der Europäischen Kommission für Menschenrechte; Rechtsreferent des Generalanwalts J. P. Warner; Professor für Europäisches Recht an der University of London; Direktor des Centre of European Law am King's College London; Verfasser verschiedener Werke über Europarecht; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1988 bis 10. Januar 2006.

Giuseppe TESAURO
Giuseppe TESAURO

Geboren am 15. November 1942; italienischer Staatsangehöriger; Inhaber des Lehrstuhls für Völker- und Gemeinschaftsrecht an der Universität Neapel; Rechtsanwalt an der Corte di cassazione; Mitglied des Consilio del Contenzioso Diplomatico (Rat zur Schlichtung internationaler Angelegenheiten) im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1988 bis zum 4. März 1998.

Paul Joan George KAPTEYN
Paul Joan George KAPTEYN

Geboren am 31. Januar 1928; niederländischer Staatsangehöriger; Beamter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten; Professor für internationale Organisationen (Utrecht, Leiden); Mitglied des Raad van State (Staatsrat); Präsident der Rechtsprechungsabteilung des Raad van State; Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften; Mitglied des Verwaltungsrats des Instituts für internationales Recht in Den Haag; Richter am Gerichtshof vom 29. März 1990 bis zum 6. Oktober 2000.

Claus Christian GULMANN
Claus Christian GULMANN

Geboren 1942; Beamter im Justizministerium; Rechtsreferent des Richters Max Sørensen; Professor für Völkerrecht und Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kopenhagen; Rechtsanwalt; Vorsitzender und Mitglied von Schiedsgerichten; Mitglied von Verwaltungsspruchkammern; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1991 bis 6. Oktober 1994; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis 10. Januar 2006.

John L. MURRAY
John L. MURRAY

Geboren am 17. Juni 1943; irischer Staatsangehöriger; Barrister (1967), und Senior Counsel (1981): als Rechtsanwalt in Irland tätig; Attorney General (Regierungsanwalt) (1987); Mitglied des Council of State (Staatsrat); Mitglied des Bar Council of Ireland (Rat der irischen Barristers); Bencher (Mitglied des Vorstands) der Honourable Society of King's Inns; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1991 bis zum 5. Oktober 1999.

David Alexander Ogilvy EDWARD
David Alexander Ogilvy EDWARD

Geboren am 14. November 1934; britischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt (Schottland); Queen's Counsel (Schottland); Clerk, dann Schatzmeister der Faculty of Advocates (Anwaltskammer); Vorsitzender des Rates der Anwaltschaften der Europäischen Gemeinschaft; Inhaber der Salvesen-Professur für europäische Institutionen und Direktor des Europa-Instituts, Universität Edinburg; Sonderberater des Sonderausschusses des House of Lords für die Europäischen Gemeinschaften; Ehrenmitglied des Vorstands der Gray's Inn, London; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis zum 9. März 1992; Richter am Gerichtshof vom 10. März 1992 bis zum 7. Januar 2004.

Antonio Mario LA PERGOLA
Antonio Mario LA PERGOLA

Geboren 1931; italienischer Staatsangehöriger; Professor für Verfassungsrecht, allgemeines öffentliches Recht und Rechtsvergleichung an den Universitäten Padua, Bologna und Rom; Mitglied des Consiglio superiore della Magistratura (1976-1978); Mitglied des Verfassungsgerichts und Präsident des Verfassungsgerichts (1986-1987); Minister für die Politik der Gemeinschaften (1987-1989); Abgeordneter des Europäischen Parlaments (1989-1994); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis 31. Dezember 1994; Generalanwalt vom 1. Januar 1995 bis 14. Dezember 1999; Richter am Gerichtshof vom 15. Dezember 1999 bis 3. Mai 2006; verstorben am 18. Juli 2007.

Georges COSMAS
Georges COSMAS

Geboren am 14. Juli 1932; griechischer Staatsangehöriger; Rechtsanwalt in Athen; Rat der Eingangsstufe (1963), der zweiten (1973) und der höchsten (1982-1994) Laufbahnstufe beim Staatsrat; Mitglied des Gerichts für Schadensersatzklagen gegen Richter wegen Rechtsbeugung; Mitglied des Besonderen Obergerichtshofes, der nach der griechischen Verfassung für die Harmonisierung der Rechtsprechung der drei obersten Gerichte des Landes zuständig ist und die gerichtliche Kontrolle der Gültigkeit der Wahlen zum nationalen Parlament und zum Europäischen Parlament gewährleistet; Mitglied des Obersten Rates für die Justiz; Präsident des Obersten Rates des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten; Präsident des Markengerichts zweiter Instanz; Vorsitzender des Sonderausschusses zur Vorbereitung von Gesetzen beim Justizministerium; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis zum 6. Oktober 2000.

Jean-Pierre PUISSOCHET
Jean-Pierre PUISSOCHET

Geboren 1936; Mitglied des Conseil d'État (Frankreich); Direktor, dann Generaldirektor im Juristischen Dienst des Rates der Europäischen Gemeinschaften (1968-1973); Generaldirektor der Agence nationale pour l'emploi (Staatliches Amt für Beschäftigung) (1973-1975); Direktor für die allgemeine Verwaltung im Industrieministerium (1977-1979); Direktor für Rechtsangelegenheiten bei der OECD (1979-1985); Direktor des Institut International d'Administration Publique (Internationales Institut für öffentliche Verwaltung) (1985-1987); Rechtsberater, Direktor für Rechtsangelegenheiten im Außenministerium (1987-1994); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis zum 6. Oktober 2006.

Philippe LÉGER
Philippe LÉGER

Geboren 1938; Magistrat im Justizministerium (1966-1970); Leiter des Kabinetts, dann Fachberater im Kabinett des Ministers für Lebensqualität 1976; Fachberater im Kabinett des Justizministers (1976-1978); Stellvertretender Direktor für Straf- und Gnadensachen (1978-1983); Richter an der Cour d'appel Paris (1983-1986); Stellvertretender Leiter des Kabinetts des Justizministers (1986); Präsident des Tribunal de grande instance Bobigny (1986-1993); Leiter des Kabinetts des Justizministers und Generalanwalt an der Cour d'appel Paris (1993-1994); Assistenzprofessor an der Universität René Descartes (Paris V) von 1988 bis 1993; Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis zum 6. Oktober 2006.

Günter HIRSCH
Günter HIRSCH

Geboren am 30. Januar 1943; deutscher Staatsangehöriger; Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium der Justiz; Präsident des Verfassungsgerichthofes des Freistaats Sachsen und des Oberlandesgerichts Dresden (1992-1994); Honorarprofessor für Europarecht und Medizinrecht an der Universität Saarbrücken; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis zum 14. Juli 2000.

Michael Bendik ELMER
Michael Bendik ELMER

Geboren am 26. Februar 1949; dänischer Staatsangehöriger; Beamter im Justizministerium Kopenhagen (ab 1973); Referatsleiter im Justizministerium (1982-1987 und 1988-1991); Richter am Østre Landsret (Berufungsgericht für den Osten) (1987/88); Vizepräsident des Sø- og Handelsret (See- und Handelsgericht) (1988); Beauftragter des Justizministeriums für das Gemeinschaftsrecht und die Menschenrechte (1991-1994); Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1994 bis zum 18. Dezember 1997.

Peter JANN
Peter JANN

Geboren 1935; Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (1957); Ernennung zum Richter und Zuteilung zum Bundesministerium für Justiz (1961); Presserichter am Straf-Bezirksgericht Wien (1963-1966); Tätigkeit als Pressereferent im Bundesministerium für Justiz (1966-1970), dann in der internationalen Abteilung dieses Ministeriums; Berater für den Justizausschuß und Pressereferent im Parlament (1973-1978); Ernennung zum Mitglied des Verfassungsgerichtshofes (1978); bis Jahresende 1994 ständiger Referent dieses Gerichtshofes; vom 19. Januar 1995 bis 6. Oktober 2009 Richter am Gerichtshof.

Hans RAGNEMALM
Hans RAGNEMALM

Geboren am 30. März 1940; schwedischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte und Professor für öffentliches Recht an der Universität Lund; Professor für öffentliches Recht und Dekan an der Universität Stockholm; parlamentarischer Ombudsmann; Richter am Obersten Verwaltungsgerichtshof; Richter am Gerichtshof vom 19. Januar 1995 bis zum 6. Oktober 2000; verstorben am 7. August 2016.

Leif SEVÓN
Leif SEVÓN

Geboren am 31. Oktober 1941; finnischer Staatsangehöriger; Doktor der Rechte (OTL) der Universität Helsinki; Direktor im Justizministerium; Rat in der Handelsdirektion im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten; Richter am Obersten Gerichtshof; Richter am EFTA-Gerichtshof; Präsident des EFTA-Gerichtshofes; Richter am Gerichtshof vom 19. Januar 1995 bis zum 16. Januar 2002.

Nial FENNELLY
Nial FENNELLY

Geboren am 3. Mai 1942; irischer Staatsangehöriger; Master of Arts in Wirtschaftswissenschaften am University College, Dublin; Barrister-at-Law; Senior Counsel; Präsident des Legal Air Board (Stelle für Rechtsbeistand) und des Bar Council (Anwaltsrat); Generalanwalt am Gerichtshof vom 19. Januar 1995 bis zum 6. Oktober 2000.

Dámaso RUIZ-JARABO COLOMER
Dámaso RUIZ-JARABO COLOMER

Geboren 1949; Richter; Mitglied des Consejo General del Poder Judicial (Generalrat der rechtsprechenden Gewalt); Professor; Kabinettchef des Präsidenten des Consejo General del Poder Judicial; Ad-hoc-Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; Richter am Tribunal Supremo seit 1996; Generalanwalt am Gerichtshof vom 19. Januar 1995 bis zu seinem Tod am 12. November 2009.

Romain SCHINTGEN
Romain SCHINTGEN

Geboren 1939; Universitätsstudium an den rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Montpellier und Paris; Doktor der Rechte (1964); Rechtsanwalt (1964); avocat avoué (1967); Administrateur général im Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit; Mitglied (1978-1989), sodann Präsident (1988-1989) des Wirtschafts- und Sozialrats; Verwaltungsratsmitglied der Société nationale de crédit et d'investissement und der Société européenne des satellites (bis 1989); Mitglied (1993-1995), sodann Präsident des Conseil de l'Institut Universitaire International de Luxembourg (1995-2004); Lehrbeauftragter an der Universität Luxemburg; von der Regierung entsandtes Mitglied des Ausschusses des Europäischen Sozialfonds, des Beratenden Ausschusses für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und des Verwaltungsrats der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (bis 1989); Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis 11. Juli 1996; Richter am Gerichtshof vom 12. Juli 1996 bis 14. Januar 2008.

Krateros IOANNOU
Krateros IOANNOU

Geboren am 3. Juni 1935; griechischer Staatsangehöriger; Zulassung zur Anwaltschaft in Saloniki 1963; Promotion im internationalen Recht an der Universität Saloniki 1971; Professor für Völkerrecht und Gemeinschaftsrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Thrakien; Rechtsberater ehrenhalber im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten; ab 1983 Mitglied der griechischen Delegation in der UNO-Generalversammlung; Vorsitzender des Sachverständigenausschusses für die Verbesserung des Verfahrens im Rahmen der Menschenrechtskonvention des Europarats von 1989 bis 1992; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 1997 bis zu seinem Tod am 10. März 1999.

Siegbert ALBER
Siegbert ALBER

Geboren am 27. Juli 1936; deutscher Staatsangehöriger; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Berlin, Paris, Hamburg, Wien, Turin und Cambridge; Mitglied des Bundestages (1969 bis 1980); Mitglied des Europäischen Parlaments (ab 1977); Mitarbeit in zahlreichen Ausschüssen, insbesondere als Mitglied des Ausschusses für Recht und Bürgerrechte und als dessen Vorsitzender (1993-1994); Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zu den baltischen Staaten und der Unterausschüsse für Datenschutz sowie für giftige und gefährliche Stoffe; Vizepräsident des Europäischen Parlaments (1984 bis 1992); Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 1997 bis zum 6. Oktober 2003.

Antonio SAGGIO
Antonio SAGGIO

Geboren am 19. Februar 1934; italienischer Staatsangehöriger; Richter am Tribunale Neapel; Richter an der Corte d'appello Rom, dann an der Corte di cassazione; abgeordnet zum Ufficio legislativo (Stelle für Gesetzesvorhaben) des Justizministeriums; Vorsitzender des allgemeinen Ausschusses der diplomatischen Konferenz für die Ausarbeitung des Übereinkommens von Lugano; Rechtsreferent des italienischen Generalanwalts am Gerichtshof; Hochschullehrer an der Scuola superiore della pubblica amministrazione (Hochschule für öffentliche Verwaltung) Rom; Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis zum 17. September 1995; Präsident des Gerichts erster Instanz vom 18. September 1995 bis zum 4. März 1998; Generalanwalt am Gerichtshof vom 5. März 1998 bis zum 6. Oktober 2000; verstorben am 26. Januar 2010.

Vassilios SKOURIS
Vassilios SKOURIS

Geboren 1948; Juristisches Staatsexamen an der Freien Universität Berlin (1970); Doktor im Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Universität Hamburg (1973); Dozent an der Universität Hamburg (1972-1977); Professor für öffentliches Recht an der Universität Bielefeld (1978); Professor für öffentliches Recht an der Universität Thessaloniki (1982); Minister des Inneren (im Jahr 1989 und im Jahr 1996); Mitglied des Verwaltungsausschusses der Universität Kreta (1983-1987); Direktor des Zentrums für internationales Wirtschaftsrecht und Europarecht in Thessaloniki (1997-2005); Präsident der Griechischen Vereinigung für Europarecht (1992-1994); Mitglied des nationalen griechischen Forschungskomitees (1993-1995); Mitglied des Obersten Ausschusses für die Auswahl der griechischen Beamten (1994-1996); Kuratoriumsmitglied der Europäischen Rechtsakademie Trier (seit 1995); Mitglied des Verwaltungsausschusses der griechischen Richterakademie (1995-1996); Mitglied des Wissenschaftsrats des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (1997-1999); Vorsitzender des griechischen Wirtschafts- und Sozialrats (1998); Richter am Gerichtshof seit 8. Juni 1999; Präsident des Gerichtshofs seit dem 7. Oktober 2003 bis 8. Oktober 2015.

Fidelma O’KELLY MACKEN
Fidelma O’KELLY MACKEN

Geboren am 28. Februar 1942; irische Staatsangehörige; Zulassung zur Anwaltschaft in Irland (1972); Tätigkeit bei Patent- und Markenanwälten (1973-1979); Barrister (1979-1995), dann Senior Counsel (1995-1998) in Irland; Mitglied der Anwaltschaft von England und Wales; Richterin am High Court in Irland (1998); Dozentin für Rechtssysteme und juristische Methodenlehre sowie „Averil-Deverell"-Dozentin für Handelsrecht (Trinity College, Dublin); Bencher (Mitglied des Vorstands) der Honorable Society of King's Inns; Richterin am Gerichtshof vom 6. Oktober 1999 bis zum 13. Oktober 2004.

Ninon COLNERIC
Ninon COLNERIC

Geboren 1948; Studium in Tübingen, München und Genf; nach wissenschaftlichen Recherchen in London Promotion zum Doktor der Rechte an der Universität München; Richterin am Arbeitsgericht Oldenburg; Habilitation an der Universität Bremen mit der venia legendi für die Fachgebiete Arbeitsrecht, Rechtssoziologie und Sozialrecht; Vertretung einer Professur im Studiengang Juristenausbildung der Universität Bremen und am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt; Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein (1989); Mitwirkung als Experienced Manager an dem Projekt des European Expertise Service (EU) zur Reform des Arbeitsrechts in Kirgistan (1994/95); Honorarprofessorin an der Universität Bremen für das Fachgebiet "Arbeitsrecht, unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Arbeitsrechts"; Richterin am Gerichtshof vom 15. Juli 2000 bis zum 6. Oktober 2006.

Stig von BAHR
Stig von BAHR

Geboren 1939; Beschäftigung beim parlamentarischen Ombudsman und im Generalsekretariat der schwedischen Regierung sowie in Ministerien, u. a. als beigeordneter stellvertretender Sekretär im Finanzministerium; 1981 Ernennung zum Richter am Kammarrätten (Berufungsverwaltungsgericht) Göteborg und 1985 zum Richter am Regeringsrätten (Oberster Verwaltungsgerichtshof); Beiträge zu zahlreichen offiziellen Berichten, insbesondere auf dem Gebiet des Steuerrechts und des Rechnungswesens; u. a. Vorsitzender des Ausschusses für eine inflationsangepasste Einkommensbesteuerung, Vorsitzender des Ausschusses für das Rechnungswesen und Sonderberichterstatter des Ausschusses für die Vorschriften über die Besteuerung von Gesellschaftern privatrechtlicher Gesellschaften; außerdem Vorsitzender des Rates für Rechnungslegung und Mitglied des Rates der nationalen Justizverwaltung sowie des Rates der Finanzkontrollbehörde; Veröffentlichung zahlreicher Aufsätze, insbesondere auf dem Gebiet des Steuerrechts; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis zum 6. Oktober 2006.

José Narciso DA CUNHA RODRIGUES
José Narciso DA CUNHA RODRIGUES

Geboren 1940; verschiedene Richterämter (1964-1977); mehrfach Regierungsbeauftragter zur Durchführung und Koordinierung von Studien zur Reform des Gerichtssystems; Bevollmächtigter der Regierung bei der Europäischen Kommission für Menschenrechte und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (1980-1984); Sachverständiger beim Lenkungsausschuss für Menschenrechte des Europarats (1980-1985); Mitglied des Ausschusses für die Überarbeitung des Strafgesetzbuchs und der Strafprozessordnung; Generalstaatsanwalt der Republik (1984-2000); Mitglied des Kontrollausschusses des Amts für Betrugsbekämpfung der Europäischen Union (OLAF) (1999-2000); Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis zum 8. Oktober 2012.

Christiaan Willem Anton TIMMERMANS
Christiaan Willem Anton TIMMERMANS

Geboren 1941; Referent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1966-1969); Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1969-1977); Doktor der Rechte (Universität Leiden); Professor für Europäisches Recht an der Universität Groningen (1977-1989); stellvertretender Richter am Gerechtshof Arnheim; Veröffentlichungstätigkeit; stellvertretender Generaldirektor im Juristischen Dienst der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1989-2000); Professor für Europäisches Recht an der Universität Amsterdam; Richter am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis 10. Juni 2010.

 

Leendert A. GEELHOED
Leendert A. GEELHOED

Geboren 1942; Forschungsassistent an der Universität Utrecht (1970-1971); Referent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1971-1974); Hauptberater im Ministerium der Justiz (1975-1982); Mitglied des Beratenden Ausschusses für die Regierungspolitik (1983-1990); verschiedene Lehraufträge; Generalsekretär des Ministeriums für Wirtschaftliche Angelegenheiten (1990-1997); Generalsekretär des Ministeriums für Allgemeine Angelegenheiten (1997-2000); Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis zum 6. Oktober 2006; verstorben am 20. April 2007.

Christine STIX-HACKL
Christine STIX-HACKL

Geboren 1957; Doktor der Rechtswissenschaften (Universität Wien), Post-Graduate-Studium des Europarechts (Europakolleg Brügge); Angehörige des Diplomatischen Dienstes (seit 1982); EU-Expertin des Völkerrechtsbüros im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten (1985-1988); Tätigkeit im Juristischen Dienst der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1989); Leiterin des EU-Rechtsdienstes im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten (1992-2000, Gesandte); Mitwirkung an den Verhandlungen über den EWR und über den Beitritt der Republik Österreich zur EU; Prozessvertreterin der Republik Österreich vor dem Gerichtshof ab 1995; österreichische Generalkonsulin in Zürich (2000); Lehraufträge und Veröffentlichungstätigkeit; Generalanwältin am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis zum 6. Oktober 2006.

Luís Miguel POIARES PESSOA MADURO
Luís Miguel POIARES PESSOA MADURO

Geboren 1967; Lizentiat der Rechte (Universität Lissabon, 1990); Assistent (Europäisches Hochschulinstitut Florenz, 1991); Doktor der Rechte (Europäisches Hochschulinstitut Florenz, 1996); Gastprofessor (London School of Economics; Europa-Kolleg Natolin; Instituto Ortega y Gasset, Madrid; Universidade Católica Portuguesa; Institute of European Studies, Macao); Professor (Universidade Nova Lissabon, 1997); Fulbright Visiting Research Fellow (Harvard University, 1998); Stellvertretender Direktor der Academy of International Trade Law; Mitherausgeber (Hart Series on European Law and Integration, European Law Journal) und Mitglied des Redaktionskomitees mehrerer juristischer Zeitschriften; vom 7. Oktober 2003 bis 6. Oktober 2009 Generalanwalt am Gerichtshof.

Konrad Hermann Theodor SCHIEMANN
Konrad Hermann Theodor SCHIEMANN

Geboren 1937; Studium der Rechtswissenschaften in Cambridge; Barrister (1964-1980); Queen's Counsel (1980-1986); Richter am High Court of England and Wales (1986-1995); Lord Justice of Appeal (1995-2003); seit 1985 Bencher und im Jahr 2003 Treasurer der Honourable Society of the Inner Temple; Richter am Gerichtshof vom 8. Januar 2004 bis zum 8. Oktober 2012.

Jerzy MAKARCZYK
Jerzy MAKARCZYK

Geboren 1938; Doktor der Rechte (1966); Professor für Völkerrecht (1974); Senior Visiting Fellow an der Universität Oxford (1985), Professor an der International Christian University Tokio (1988); Verfasser mehrerer Werke über das Völkerrecht, das Gemeinschaftsrecht und die Menschenrechte; Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften im Bereich des Völkerrechts, des Europarechts und der Menschenrechte; Unterhändler der polnischen Regierung für den Rückzug der russischen Truppen aus dem Hoheitsgebiet der Republik Polen; Unterstaatssekretär, dann Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten (1989-1992); Präsident der polnischen Delegation bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen; Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (1992-2002); Präsident des Institut de Droit International (2003); Berater des Präsidenten der Republik Polen für die Außenpolitik und die Menschenrechte (2002-2004); vom 11. Mai 2004 bis 6. Oktober 2009 Richter am Gerichtshof.

Pranas KŪRIS
Pranas KŪRIS

Geboren 1938; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Vilnius (1961); Kandidat der Rechtswissenschaften, Universität Moskau (1965); Doktor der Rechte (Dr. hab.), Universität Moskau (1973); Praktikant am Institut des Hautes Études Internationales (Direktor: Prof. Ch. Rousseau), Universität Paris (1967-1968); ordentliches Mitglied der litauischen Akademie der Wissenschaften (1996); Doktor honoris causa der litauischen Universität für Rechtswissenschaften (2001); verschiedene Lehr- und Verwaltungsaufgaben an der Universität Vilnius (1961-1990); Dozent, beigeordneter Professor, Professor für Völkerrecht, Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaften; mehrere Ämter im diplomatischen und juristischen Dienst der litauischen Regierung; Justizministerium (1990-1991), Staatsrat (1991), Botschafter der Republik Litauen für Belgien, Luxemburg und die Niederlande (1992-1994); Richter am (früheren) Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Juni 1994 - November 1998); Richter am Obersten Gerichtshof Litauens und Präsident dieses Gerichtshofes (Dezember 1994 - Oktober 1998); Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (seit November 1998); Teilnahme an mehreren internationalen Konferenzen; Mitglied der Delegation der Republik Litauen für die Verhandlungen mit der UdSSR (1990-1992); Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen (etwa 200); vom 11. Mai 2004 bis 6. Oktober 2010 Richter am Gerichtshof.

 

George ARESTIS
George ARESTIS

Geboren 1945; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Athen (1968); M. A. in Comparative Politics and Government, Universität von Kent in Canterbury (1970); Anwaltstätigkeit in Zypern (1972-1982); Ernennung zum Bezirksrichter (1982); Beförderung zum Präsidenten des Bezirksgerichts (1995); Verwaltungspräsident des Bezirksgerichts Nikosia (1997-2003); Richter am Obersten Gerichtshof von Zypern (2003); Richter am Gerichtshof vom 11. Mai 2004 bis zum 6. Oktober 2014.

Ján KLUČKA
Ján KLUČKA

Geboren 1951; Doktor der Rechte an der Universität Bratislava (1974); Professor für internationales Recht an der Universität Kosice (seit 1975); Richter am Verfassungsgericht (1993); Mitglied des Ständigen Schiedshofes in Den Haag (1994); Mitglied der Venice Commission (1994); Präsident der slowakischen Vereinigung für internationales Recht (2002); vom 11. Mai 2004 bis 6. Oktober 2009 Richter am Gerichtshof.

Uno LÕHMUS
Uno LÕHMUS

Geboren 1952; Doktor der Rechte 1986; Mitglied der Anwaltschaft (1977-1998); Gastprofessor für Strafrecht an der Universität Tartu; Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (1994-1998); Präsident des Obersten Gerichtshofs von Estland (1998-2004); Mitglied des Rechtsausschusses für die Verfassung; Berater des Redaktionskomitees für das Strafgesetzbuch; Mitglied der Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung der Strafprozessordnung; Verfasser mehrerer Werke über Menschenrechte und Verfassungsrecht; vom 11. Mai 2004 bis 23. Oktober 2023 Richter am Gerichtshof.

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