CURIA
rss
erweiterte Suche
Vorstellung der Mitglieder

Koen Lenaerts
Koen Lenaerts

Geboren 1954; Lizenziat und Doktor der Rechte (Katholieke Universiteit Leuven); Master of Laws, Master in Public Administration (Harvard University); Assistent (1979-1983), danach Professor für Europarecht an der Katholieke Universiteit Leuven (seit 1983); Rechtsreferent am Gerichtshof (1984-1985); Professor am Europakolleg, Brügge (1984-1989); Rechtsanwalt in Brüssel (1986-1989); „visiting professor" an der Harvard Law School (1989); Richter am Gericht erster Instanz vom 25. September 1989 bis zum 7. Oktober 2003; Richter am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2003; Vizepräsident des Gerichtshofs seit dem 9. Oktober 2012 bis zum 6. Oktober 2015; Präsident des Gerichtshofs seit dem 7. Oktober 2015.

Antonio Tizzano
Antonio Tizzano

Geboren 1940; Professor für das Recht der Europäischen Union an der Universität La Sapienza, Rom; Professor an den Universitäten „Istituto Orientale" (1969-1979) und „Federico II" von Neapel (1979-1992), Catania (1969-1977) und Mogadischu (1967-1972); Rechtsanwalt mit Zulassung bei der Corte Suprema di Cassazione; Rechtsberater bei der Ständigen Vertretung der Italienischen Republik bei den Europäischen Gemeinschaften (1984-1992); Mitglied der italienischen Delegation bei den Verhandlungen über den Beitritt des Königreichs Spanien und der Portugiesischen Republik zu den Europäischen Gemeinschaften, über die Einheitliche Europäische Akte und den Vertrag über die Europäische Union; Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen, u. a. von Kommentaren zu den europäischen Verträgen und Sammlungen von Vorschriften der Europäischen Union; Gründer und seit 1996 Direktor der Zeitschrift „Il Diritto dell'Unione Europea"; Mitglied der Leitungs‑ oder Schriftleitungsgremien verschiedener juristischer Fachzeitschriften; Referent bei zahlreichen internationalen Kongressen; Vorträge und Kurse an verschiedenen internationalen Einrichtungen, u. a. an der Hague Academy of International Law (1987); Mitglied der Gruppe unabhängiger Sachverständiger zur Überprüfung der Finanzen der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1999); Generalanwalt am Gerichtshof vom 7. Oktober 2000 bis zum 3. Mai 2006; Richter am Gerichtshof seit dem 4. Mai 2006; Vizepräsident des Gerichtshofs der Europäischen Union seit dem 8. Oktober 2015.

Allan Rosas
Allan Rosas

Geboren 1948; Doktor der Rechte an der Universität Turku (Finnland); Professor für Recht an der Universität Turku (1978-1981) und an der Åbo Akademi (Turku/Åbo) (1981-1996); Direktor des dortigen Instituts für Menschenrechte (1985-1995); verschiedene Universitätsämter in verantwortlicher Stellung im In- und Ausland; Mitglied wissenschaftlicher Vereinigungen; Koordination mehrerer nationaler und internationaler Forschungsprojekte und -programme, insbesondere auf folgenden Gebieten: Gemeinschaftsrecht, internationales Recht, Menschenrechte und Grundrechte, Verfassungsrecht und Vergleich öffentlicher Verwaltungen; Vertreter der finnischen Regierung als Mitglied oder Berater finnischer Delegationen bei verschiedenen internationalen Konferenzen und Zusammenkünften; Tätigkeit als Sachverständiger für finnisches Recht u. a. in Rechtsausschüssen der Regierung oder des Parlaments in Finnland sowie bei den Vereinten Nationen, der Unesco, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und dem Europarat; seit 1995 Juristischer Hauptberater im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission, zuständig für Außenbeziehungen; seit März 2001 Stellvertretender Generaldirektor des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission; Richter am Gerichtshof seit dem 17. Januar 2002.

Rosario Silva de Lapuerta
Rosario Silva de Lapuerta

Geboren 1954; Lizenziatin der Rechte (Universidad Complutense de Madrid); Abogado del Estado in Málaga; Abogado del Estado im Juristischen Dienst des Ministeriums für Verkehr, Tourismus und Kommunikation, anschließend im Juristischen Dienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten; Abogado del Estado-Jefe des Juristischen Dienstes des Staates für Verfahren vor dem Gerichtshof und stellvertretende Generaldirektorin des Juristischen Unterstützungsdienstes für Europa- und Völkerrecht der Abogacía General del Estado (Ministerium für Justiz); Mitglied der Gruppe der Kommission für Überlegungen zur Zukunft des Gerichtssystems der Gemeinschaft; Leiterin der spanischen Delegation der Gruppe der „Freunde der Präsidentschaft" für die Reform des Gerichtssystems der Gemeinschaft im Vertrag von Nizza und der Ad-hoc-Gruppe „Cour de justice" des Rates; Professorin für Gemeinschaftsrecht an der Escuela Diplomática, Madrid; Mitherausgeberin der Zeitschrift „Noticias de la Unión Europea"; Richterin am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2003.

Juliane Kokott
Juliane Kokott

Geboren 1957; Studium der Rechtswissenschaften (Universitäten Bonn und Genf); LL.M. (American University, Washington D.C.); Doktor der Rechte (Universität Heidelberg, 1985; Harvard University, 1990); „visiting professor" an der University of California, Berkeley (1991); Professorin für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an den Universitäten Augsburg (1992), Heidelberg (1993) und Düsseldorf (1994); stellvertretende Richterin für die Bundesregierung am Vergleichs- und Schiedsgerichtshof der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE); stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats „Globale Umweltveränderungen" der Bundesregierung (WBGU, 1996); Professorin für Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht und Europarecht an der Universität St. Gallen (1999); Direktorin des Instituts für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht der Universität St. Gallen (2000); stellvertretende Direktorin des „Master of Business Law"-Programms der Universität St. Gallen (2001); Generalanwältin am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2003.

Endre Juhász
Endre Juhász
Geboren 1944; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Szeged, Ungarn (1967); Eintrittsexamen für die ungarische Anwaltschaft (1970); Postgraduiertenstudium der Rechtsvergleichung an der Universität Straßburg, Frankreich (1969, 1970, 1971, 1972); Beamter der Rechtsabteilung des Ministeriums für Außenhandel (1966-1974), Direktor für Gesetzgebungsangelegenheiten (1973-1974); Erster Handelsattaché an der ungarischen Botschaft in Brüssel, verantwortlich für Gemeinschaftsfragen (1974-1979); Direktor des Ministeriums für Außenhandel (1979-1983); Erster Handelsattaché, dann Handelsberater an der ungarischen Botschaft in Washington D. C., Vereinigte Staaten (1983-1989); Generaldirektor im Handelsministerium und im Ministerium für internationale Wirtschaftsbeziehungen (1989-1991); Chefunterhändler für das Beitrittsabkommen zwischen Ungarn und den Europäischen Gemeinschaften und deren Mitgliedstaaten (1990-1991); Generalsekretär im Ministerium für internationale Wirtschaftsbeziehungen, Leiter des Amtes für Europaangelegenheiten (1992); Staatssekretär im Ministerium für internationale Wirtschaftsbeziehungen (1993-1994); Staatssekretär, Präsident des Amtes für Europaangelegenheiten, Ministerium für Industrie und Handel (1994); Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter, Leiter der diplomatischen Mission der Republik Ungarn bei der Europäischen Union (Januar 1995 bis Mai 2003); Chef­unterhändler für den Beitritt der Republik Ungarn zur Europäischen Union (Juli 1998 bis April 2003); Minister ohne Geschäftsbereich für die Koordinierung von Fragen der europäischen Integration (seit Mai 2003); Richter am Gerichtshof seit dem 11. Mai 2004.
Anthony Borg Barthet U.O.M.
Anthony Borg Barthet U.O.M.

Geboren 1947; Doktor der Rechte an der Royal University of Malta (1973); Eintritt in den maltesischen öffentlichen Dienst als Notary to Government im Jahr 1975; Counsel for the Republic im Jahr 1978, Senior Counsel for the Republic im Jahr 1979, Assistant Attorney General im Jahr 1988, Ernennung zum Attorney General durch den Präsidenten von Malta im Jahr 1989; Teilzeitdozent für Zivilrecht an der University of Malta (1985-1989); Mitglied des Rates der University of Malta (1998-2004); Mitglied der Kommission für Rechtspflege (1994-2004); Mitglied des Verwaltungsrats des Malta Arbitration Centre (1998-2004); Richter am Gerichtshof seit dem 11. Mai 2004. 

Marko Ilešič
Marko Ilešič
Geboren 1947; Doktor der Rechte (Universität Ljubljana); Spezialisierung auf Rechtsvergleichung (Universitäten Straßburg und Coimbra); juristisches Staatsexamen; Professor für Zivilrecht, Handelsrecht und internationales Privatrecht; Stellvertretender Dekan (1995-2001) und Dekan (2001-2004) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Ljubljana; Verfasser zahlreicher juristischer Veröffentlichungen; ehrenamtlicher Richter und Kammerpräsident am Arbeitsgericht Ljubljana (1975-1986); Präsident des Sportgerichts Slowenien (1978-1986); Präsident der Beschwerdekammer der Börse Ljubljana; Schiedsrichter bei den Handelskammern von Jugoslawien (bis 1991) und Slowenien (seit 1991); Schiedsrichter bei der Internationalen Handelskammer Paris; Richter am Berufungssenat der UEFA und der FIFA; Präsident der Union der Verbände slowenischer Juristen (1993-2005); Mitglied der International Law Association, des Comité Maritime International und mehrerer anderer internationaler rechtswissenschaftlicher Vereinigungen; Richter am Gerichtshof seit dem 11. Mai 2004.
Jiří Malenovský
Jiří Malenovský

Geboren 1950; Doktor der Rechte an der Karls-Universität Prag (1975); Dozent (1974-1990), Vizedekan (1989-1991) und Leiter der Fakultät für internationales Recht und Europarecht (1990-1992) der Masaryk-Universität in Brünn; Richter am tschechoslowakischen Verfassungsgericht (1992); Botschafter beim Europarat (1993-1998); Präsident des Comittee of Ministerial Delegates des Europarats (1995); Generaldirektor im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten (1998-2000); Präsident des tschechischen und slowakischen Zweigs der International Law Association (1999-2001); Richter am Verfassungsgericht (2000-2004); Mitglied des Legislativrats (1998-2000); Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag (seit 2000); Professor für Völkerrecht an der Masaryk-Universität in Brünn (2001); Richter am Gerichtshof seit dem 11. Mai 2004.  

Egils Levits
Egils Levits

Geboren 1955; Absolvent der Fakultäten für Rechtswissenschaften und für politische Wissenschaften der Universität Hamburg; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Kiel; Berater des lettischen Parlaments für Fragen des internationalen Rechts, des Verfassungsrechts und der Gesetzgebungsreform; Botschafter Lettlands in Deutschland und der Schweiz (1992-1993) sowie in Österreich, der Schweiz und Ungarn (1994-1995); stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister, Wahrnehmung der Aufgaben des Ministers für auswärtige Angelegenheiten (1993-1994); Schlichter am Vergleichs- und Schiedsgerichtshof innerhalb der OSZE (seit 1997); Mitglied des Ständigen Schiedshofs (seit 2001); 1995 Wahl zum Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Wiederwahl 1998 und 2001; zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen des Verfassungsrechts und des Verwaltungsrechts, der Gesetzgebungsreform und des Gemeinschaftsrechts; Richter am Gerichtshof seit dem 11. Mai 2004.

Lars Bay Larsen
Lars Bay Larsen

Geboren 1953; Absolvent der Fakultäten für Politische Wissenschaften (1976) und Rechtswissenschaften (1983) der Universität Kopenhagen; Beamter im Justizministerium (1983-1985); Lehrbeauftragter (1984-1991), dann beigeordneter Professor (1991-1996) für Familienrecht an der Universität Kopenhagen; Referatsleiter beim Advokatsamfund (1985-1986); Referatsleiter im Justizministerium (1986-1991); Zulassung zur Rechtsanwaltschaft (1991); Abteilungsleiter (1991-1995), Leiter des Polizeidienstes (1995-1999), Leiter des Juristischen Dienstes (2000-2003) im Justizministerium; Vertreter Dänemarks im K‑4‑Ausschuss (1995-2000), in der Zentralen Schengen-Gruppe (1996-1998) und im Europol Management Board (1998-2000); Richter am Højesteret (2003-2006); Richter am Gerichtshof seit dem 11. Januar 2006.

Eleanor Sharpston
Eleanor Sharpston

Geboren 1955; Studium der Wirtschaftswissenschaften, Sprachen und Rechtswissenschaften am King’s College, Cambridge (1973-1977); Lehr- und Forschungstätigkeit am Corpus Christi College, Oxford (1977-1980); Zulassung zur Anwaltschaft (Middle Temple, 1980); Barrister (1980-1987 und 1990-2005); Rechtsreferentin des Generalanwalts und späteren Richters Sir Gordon Slynn (1987-1990); Dozentin (Lecturer) für das Recht der Europäischen Gemeinschaften und Rechtsvergleichung (Director of European Legal Studies) am University College London (1990-1992); Dozentin (Lecturer) an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (1992-1998), dann Affiliated Lecturer (1998-2005) an der Universität Cambridge; Fellow of King’s College, Cambridge (1992-2010); Emeritus Fellow of King’s College, Cambridge (seit 2011); Senior Research Fellow am Centre for European Legal Studies der Universität Cambridge (1998-2005); Queen’s Counsel (1999); Bencher of Middle Temple (2005); Honorary Fellow of Corpus Christi College, Oxford (2010); LL.D (h. c.) Glasgow (2010), Nottingham Trent (2011) und Stockholm (2014); Generalanwältin am Gerichtshof seit dem 11. Januar 2006.

Paolo Mengozzi
Paolo Mengozzi

Geboren 1938; Professor für internationales Recht und Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der Universität Bologna; Ehrendoktor der Universität Carlos III, Madrid; Gastprofessor an den Universitäten John Hopkins (Bologna Center), St. John's (New York), Georgetown, Paris-II und Georgia (Athens) sowie am Institut universitaire international (Luxemburg); Koordinator des an der Universität Nijmegen durchgeführten European Business Law Pallas Program; Mitglied des beratenden Ausschusses der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für öffentliche Aufträge; Unterstaatssekretär für Industrie und Handel anlässlich des Halbjahrs des italienischen Vorsitzes im Rat; Mitglied der Reflexionsgruppe der Europäischen Gemeinschaft zur Welthandelsorganisation (WTO) und Leiter der Session 1997 des Forschungszentrums der Akademie für internationales Recht in Den Haag zur WTO; Richter am Gericht erster Instanz vom 4. März 1998 bis zum 3. Mai 2006; Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 4. Mai 2006.

Yves Bot
Yves Bot

Geboren 1947; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rouen; Doktor der Rechte (Universität Paris II Panthéon-Assas); beigeordneter Professor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Le Mans; Amtsanwalt, dann Erster Amtsanwalt in Le Mans (1974-1982); Staatsanwalt beim Tribunal de grande instance Dieppe (1982-1984); stellvertretender Staatsanwalt beim Tribunal de grande instance Straßburg (1984-1986); Staatsanwalt beim Tribunal de grande instance Bastia (1986-1988); Generalanwalt an der Cour d'appel Caen (1988-1991); Staatsanwalt am Tribunal de grande instance Le Mans (1991-1993); Sonderbeauftragter des Justizministers (1993-1995); Staatsanwalt beim Tribunal de grande instance Nanterre (1995-2002); Staatsanwalt beim Tribunal de grande instance Paris (2002-2004); Generalstaatsanwalt an der Cour d'appel Paris (2004-2006); Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2006.

Jean-Claude Bonichot
Jean-Claude Bonichot

Geboren 1955; Lizentiat der Rechte (Universität Metz), Diplom des Institut d’études politiques Paris, Absolvent der École nationale d’administration; Berichterstatter (1982-1985), Regierungskommissar (1985-1987 und 1992-1999); Beisitzer (1999-2000); Präsident der Sechsten Unterabteilung der Streitsachenabteilung (2000-2006) des Conseil d'État; Referent am Gerichtshof (1987-1991); Leiter des Kabinetts des Ministers für Arbeit, Beschäftigung und Fortbildung, dann Leiter des Kabinetts des Staatsministers, Minister für den Öffentlichen Dienst und die Modernisierung der Verwaltung (1991-1992); Leiter der Delegation des Conseil d'État bei der Caisse nationale d’assurance maladie des travailleurs salariés (2001-2006); beigeordneter Professor an der Universität Metz (1988-2000), dann an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne (seit 2000); Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zum Verwaltungsrecht, Gemeinschaftsrecht und europäischen Menschenrechtsschutz; Gründer und Schriftleiter des Bulletin de jurisprudence de droit de l’urbanisme, Mitgründer und Mitglied der Schriftleitung des Bulletin juridique des collectivités locales, Vorsitzender des „Conseil scientifique du groupement de recherche sur les institutions et le droit de l’aménagement de l’urbanisme et de l’habitat“; Richter am Gerichtshof seit 7. Oktober 2006.

Thomas von Danwitz
Thomas von Danwitz

Geboren 1962; Studium in Bonn, Genf und Paris; Juristische Staatsexamen (1986 und 1992); Doktor der Rechte (Universität Bonn, 1988); Diplôme international d'administration publique (École nationale d'administration, 1990); Habilitation (Universität Bonn, 1996); Professor für Öffentliches Recht und Europarecht (1996-2003), Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (2000-2001); Professor für Öffentliches Recht und Europarecht (Universität zu Köln, 2003-2006); Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre (2006); Gastprofessor an der Fletcher School of Law and Diplomacy (2000), der Universität François Rabelais (Tours, 2001-2006) und der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne, (2005-2006); Ehrendoktor der Universität François Rabelais (Tours, 2010); Richter am Gerichtshof seit 7. Oktober 2006.

Alexander Arabadjiev
Alexander Arabadjiev

Geboren 1949; Studium der Rechtswissenschaften (St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia); Richter am Amtsgericht Blagoevgrad (1975-1983); Richter am Landgericht Blagoevgrad (1983-1986); Richter am Obersten Gerichtshof (1986-1991); Richter am Verfassungsgerichtshof (1991-2000); Mitglied der Europäischen Menschenrechtskommission (1997-1999); Mitglied des Europäischen Konvents über die Zukunft Europas (2002-2003); Abgeordneter (2001-2006); Beobachter im Europäischen Parlament; Richter am Gerichtshof seit dem 12. Januar 2007.

Camelia Toader
Camelia Toader

Geboren 1963; Lizentiat der Rechte (1986), Doktor der Rechte (1997) (Universität Bukarest); Richterin auf Probe am Amtsgericht Buftea (1986-1988); Richterin am Amtsgericht des 5. Bezirks, Bukarest (1988-1992); Zulassung zur Anwaltschaft von Bukarest (1992); Lehrbeauftragte (1992-2005), dann Professorin (ab 2005) für Zivilrecht und europäisches Vertragsrecht an der Universität Bukarest; Doktoratsstudium und mehrere Forschungsaufenthalte am Max-Planck-Institut für internationales Privatrecht, Hamburg (zwischen 1992 und 2004); Leiterin der Abteilung für europäische Integration im Justizministerium (1997-1999); Richterin am Obersten Kassations- und Gerichtshof (1999-2007); Gastprofessorin an der Universität Wien (2000 und 2011); Lehrbeauftragte für Gemeinschaftsrecht am nationalen Institut für Richter und Staatsanwälte (2003 und 2005-2006); Mitglied der Schriftleitung verschiedener juristischer Fachzeitschriften; assoziiertes Mitglied (seit 2010), dann ordentliches Mitglied (seit 2017) der International Academy of Comparative Law; forschendes Honorarmitglied am Zentrum für europarechtliche Studien des Instituts für rechtswissenschaftliche Studien der Rumänischen Akademie (seit 2010); Richterin am Gerichtshof seit 12. Januar 2007.

Marek Safjan
Marek Safjan

Geboren 1949; Doktor der Rechtswissenschaften (Universität Warschau, 1980); habilitierter Doktor der Rechtswissenschaften (Universität Warschau, 1990); ordentlicher Professor für Rechtswissenschaften (1998); Direktor des Instituts für Bürgerliches Recht der Universität Warschau (1992-1996); Stellvertretender Rektor der Universität Warschau (1994-1997); Generalsekretär der polnischen Sektion der Association Henri Capitant des amis de la culture juridique française (1994-1998); Vertreter Polens im Ausschuss für Bioethik des Europarats (1991-1997); Richter am Verfassungsgericht (1997-1998), Präsident des Verfassungsgerichts (1998-2006); Mitglied (seit 1994) und Vizepräsident (seit 2010) der International Academy of International Law, Mitglied der International Association of Law, Ethics, and Science (seit 1995), Mitglied des polnischen Helsinki-Komitees; Mitglied der Polska Akademia Umiejętności; Träger der vom Generalsekretär des Europarats verliehenen Medaille Pro Merito (2007); Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen auf den Gebieten des bürgerlichen Rechts, des Medizinrechts und des Europarechts; Ehrendoktorwürde des Europäischen Hochschulinstituts (Florenz, 2012); Richter am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2009.

Daniel Šváby
Daniel Šváby

Geboren 1951; Doktor der Rechte (Universität Bratislava); Richter am Bezirksgericht Bratislava; Richter für Zivilsachen am Berufungsgericht Bratislava und Vizepräsident dieses Gerichts; Mitglied der Abteilung für Zivil- und Familienrecht am Institut für Rechtswissenschaften des Justizministeriums; vorübergehend Richter für Wirtschaftsrecht am Obersten Gerichtshof; Mitglied der Europäischen Kommission für Menschenrechte (Straßburg); Richter am Verfassungsgericht (2000-2004); Richter am Gericht erster Instanz vom 12. Mai 2004 bis zum 6. Oktober 2009; Richter am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2009.

Maria Berger
Maria Berger

Geboren 1956; Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre (1975-1979), Doktorin der Rechtswissenschaften; Assistentin und Lehrbeauftragte am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaften der Universität Innsbruck (1979-1984); Referentin im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, zuletzt stellvertretende Abteilungsleiterin (1984-1988); Sachbearbeiterin für EU-Fragen im Bundeskanzleramt (1988-1989); Leiterin der Abteilung für Integrationspolitische Koordination im Bundeskanzleramt (Vorbereitung des Beitritts Österreichs zur Europäischen Union) (1989-1992); Direktorin bei der EFTA-Überwachungsbehörde in Genf und Brüssel (1993-1994); Vizepräsidentin der Donau-Universität Krems (1995-1996); Abgeordnete des Europäischen Parlaments (November 1996 bis Januar 2007 und Dezember 2008 bis Juli 2009) und Mitglied des Rechtsausschusses; Stellvertretendes Mitglied des Europäischen Konvents zur Zukunft Europas (Februar 2002 bis Juli 2003); Mitglied des Gemeinderats der Stadtgemeinde Perg (September 1997 bis September 2009); Bundesministerin für Justiz (Januar 2007 bis Dezember 2008); Veröffentlichungen zu verschiedenen europarechtlichen Themen; Honorarprofessorin für Europarecht an der Universität Wien; Ehrensenatorin der Universität Innsbruck; Richterin am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2009.

Alexandra (Sacha) Prechal
Alexandra (Sacha) Prechal

Geboren 1959; Studium der Rechtswissenschaften (Universität Groningen, 1977-1983); Doktor der Rechte (Universität Amsterdam, 1995); Lehrbeauftragte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Maastricht (1983-1987); Referentin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1987-1991); Lehrbeauftragte am Europa-Institut der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Amsterdam (1991-1995); Professorin für Europäisches Recht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tilburg (1995-2003); Professorin für Europäisches Recht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Utrecht und Mitglied des Verwaltungsrats des Europa-Instituts der Universität Utrecht (seit 2003); Mitglied der Schriftleitung verschiedener nationaler und internationaler juristischer Fachzeitschriften; Verfasserin zahlreicher Veröffentlichungen; Mitglied der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften; Richterin am Gerichtshof seit dem 10. Juni 2010.

Egidijus Jarašiūnas
Egidijus Jarašiūnas

Geboren 1952; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Vilnius (1974-1979); Doktor der Rechtswissenschaften der litauischen Akademie für Recht (1999), Rechtsanwalt in Litauen (1979-1990); Abgeordneter zum Obersten Rat (Parlament) der Republik Litauen (1990-1992), dann Mitglied des Seimas (Parlament) der Republik Litauen und Mitglied des Staats- und Rechtsausschusses (1992-1996); Richter am Verfassungsgericht der Republik Litauen (1996-2005), dann Berater des Präsidenten des litauischen Verfassungsgerichtshofs (seit 2006); Assistent am Lehrstuhl für Verfassungsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Mykolas-Romeris-Universität (1997-2000), dann beigeordneter Professor (2000-2004) und Professor (seit 2004) an diesem Lehrstuhl, schließlich Leiter dieses Lehrstuhls für Verfassungsrecht (2005-2007); Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Mykolas-Romeris-Universität (2007-2010); Mitglied der Venedig-Kommission (2006-2010); Unterzeichner der Akte zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens vom 11. März 1990; Verfasser zahlreicher juristischer Veröffentlichungen; Richter am Gerichtshof seit dem 6. Oktober 2010.

Carl Gustav Fernlund
Carl Gustav Fernlund

Geboren 1950; Diplom der Rechtswissenschaften, Universität Lund (1975); Referendar am Amtsgericht Landskrona (1976-1978); Assessor am Oberverwaltungsgericht (1978-1982); Richter am Oberverwaltungsgericht (1982); Referent beim Ständigen Verfassungsausschuss des schwedischen Parlaments (1983-1985); Rechtsreferent im Finanzministerium (1985-1990); Leiter des Referats Einkommensteuer im Finanzministerium (1990-1996); Leiter des Referats Verbrauchsteuern im Finanzministerium (1996-1998); Wirtschaftsrat bei der Ständigen Vertretung Schwedens bei der Europäischen Union (1998-2000); Finanzrat und Leiter der Abteilung Steuern und Zölle des Finanzministeriums (2000-2005); Richter am Obersten Verwaltungsgericht (2005-2009); Präsident des Oberverwaltungsgerichts Göteborg (2009-2011); Richter am Gerichtshof seit dem 6. Oktober 2011.

José Luís da Cruz Vilaça
José Luís da Cruz Vilaça

Geboren 1944; Abschluss der rechtswissenschaftlichen Fakultät und Master der politischen Ökonomie der Universität Coimbra; Doktor der internationalen Ökonomie (Université de Paris I - Panthéon Sorbonne); Ableistung des Wehrdiensts im Marineministerium (Justizdienst, 1969-1972); Professor an der Katholischen Universität und der Neuen Universität von Lissabon; ehemals Professor an der Universität Coimbra und der Universidade Lusíada de Lisboa (Leiter des Instituts für Europäische Studien); Mitglied der portugiesischen Regierung (1980-1983); Staatsekretär im Innenministerium, beim Präsidium des Ministerrats und für europäische Angelegenheiten; Abgeordneter des portugiesischen Parlaments; stellvertretender Vorsitzender der christlich-demokratischen Fraktion; Generalanwalt am Gerichtshof (1986-1988); Präsident des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (1989-1995); Rechtsanwalt in Lissabon, spezialisiert auf Europarecht und Wettbewerbsrecht (1996-2012); Mitglied der Reflexionsgruppe über die Zukunft des Gerichtssystems der Europäischen Gemeinschaften „Due-Gruppe" (2000); Vorsitzender des Disziplinarrats der Europäischen Kommission (2003-2007); Vorsitzender der Portugiesischen Vereinigung für Europarecht (seit 1999); Richter am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2012.

Melchior Wathelet
Melchior Wathelet

Geboren 1949; Lizenziat der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (Universität Lüttich); Master of Laws (Harvard University, USA); Ehrendoktorwürde (Universität Paris-Dauphine); Professor für Europarecht an den Universitäten Louvain-la-Neuve und Lüttich; Abgeordneter (1977-1995); Staatssekretär, Minister und Ministerpräsident der Wallonischen Region (1980-1988); Vizepremierminister, Minister für Justiz und den Mittelstand (1988-1992); Vizepremierminister, Minister für Justiz und Wirtschaft (1992-1995); Vizepremierminister, Minister für Landesverteidigung (1995); Bürgermeister von Verviers (1995); Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1995-2003); Rechtsberater, dann Rechtsanwalt (2004-2012); Staatsminister (2009-2012); Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2012.

Christopher Vajda
Christopher Vajda

Geboren 1955; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Cambridge; Licence spéciale im Europarecht an der Freien Universität Brüssel (grande distinction); Zulassung zur Anwaltschaft von England und Wales (Gray's Inn, 1979); Barrister (1979-2012); Zulassung zur Anwaltschaft von Nordirland (1996); Queen's Counsel (1997); Bencher of Gray's Inn (2003); Recorder of the Crown Court (2003-2012); Treasurer der United Kingdom Association for European Law (2001-2012); Beiträge zur 3. bis 6. Auflage des European Community Law of Competition (Bellamy & Child); Richter am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2012.

Nils Wahl
Nils Wahl

Geboren 1961; Doktor der Rechte, Universität Stockholm (1995); beigeordneter Professor und Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europarecht (1995); Professor für Europarecht, Universität Stockholm (2001); Verwaltungsdirektor einer Bildungsstiftung (1993-2004); Präsident des Nätverk för europarättslig forskning (Netzwerk für europarechtliche Forschung, 2001-2006); Mitglied des Råd för konkurrensfrågor (Rat für Wettbewerbsfragen, 2001-2006); Richter am Gericht vom 7. Oktober 2006 bis 28. November 2012; Generalanwalt beim Gerichtshof seit dem 28. November 2012.

Siniša Rodin
Siniša Rodin

Geboren 1963; Doktor der Rechtswissenschaften (Universität Zagreb, 1995); LL.M. (Universtity of Michigan Law School, 1992); Fulbright Fellow und Visiting Scholar an der Harvard Law School (2001-2002); seit 1987 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Professor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Zagreb; Inhaber des Jean Monnet-Lehrstuhls seit 2006 und Inhaber des Jean Monnet-Lehrstuhls ad personam seit 2011; Gastprofessor an der Cornell Law School (2012); Mitglied der kroatischen Kommission für die Verfassungsreform, Vorsitzender der Arbeitsgruppe über den Beitritt zur Union (2009-2010); Mitglied des kroatischen Verhandlungsteams für den Beitritt Kroatiens zur Union (2006-2011); Autor zahlreicher Publikationen; Richter am Gerichtshof seit dem 4. Juli 2013.

François Biltgen
François Biltgen

Geboren 1958; Maîtrise en droit (1981) und Diplôme d'études appronfondies (DEA) im Gemeinschaftsrecht der Université de droit, d'économie et de sciences sociales Paris II (1982); Diplom des Institut d'études politiques de Paris (1982); Rechtsanwalt in Luxemburg (1987-1999); Mitglied der Abgeordnetenkammer (1994-1999); Mitglied des Gemeinderats der Stadt Esch-sur-Alzette (1987-1999); Stadtrat von Esch-sur-Alzette (1997-1999); stellvertretendes Mitglied der luxemburgischen Delegation beim Ausschuss der Regionen der Europäischen Union (1994-1999); Minister für Arbeit und Beschäftigung, Minister für die Glaubensgemeinschaften, Minister für die Beziehungen zum Parlament, beigeordneter Minister für Kommunikation (1999-2004); Minister für Arbeit und Beschäftigung, Minister für die Glaubensgemeinschaften, Minister für Kultur, Hochschulbildung und Forschung (2004-2009); Justizminister, Minister für den Öffentlichen Dienst und die Verwaltungsreform, Minister für Hochschulbildung und Forschung, Minister für Kommunikation und Medien, Minister für die Glaubensgemeinschaften (2009-2013); Mitvorsitzender der Ministerkonferenz für den Bologna-Prozess 2005 und 2009; Mitvorsitzender der Ministerkonferenz der Europäischen Weltraumagentur (2012-2013); Richter am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2013.

Küllike Jürimäe
Küllike Jürimäe

Geboren 1962; Absolventin der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Tartu (1981-1986); Assistentin des Staatsanwalts in Tallinn (1986-1991); Absolventin der estnischen Diplomatenschule (1991-1992); Rechtsberaterin (1991-1993) und Generalberaterin der Industrie- und Handelskammer (1992-1993); Richterin am Berufungsgericht Tallinn (1993-2004); European Master's Degree in Human Rights and Democratisation, Universitäten Padua und Nottingham (2002-2003); Richterin am Gericht vom 12. Mai 2004 bis 23. Oktober 2013; seit dem 23. Oktober 2013 Richterin am Gerichtshof.

Maciej Szpunar
Maciej Szpunar

Geboren 1971; Absolvent der rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Schlesien und des Europakollegs, Brügge; Doktor der Rechte (2000); Habilitation in Rechtswissenschaften (2009); Professor für Rechtswissenschaften (2013); Visiting Scholar am Jesus College, Cambridge (1998), an der Universität Lüttich (1999) und am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz (2003); Rechtsanwalt (2001-2008), Mitglied des Unterausschusses für internationales Privatrecht des Ausschusses für die Kodifizierung des Zivilrechts beim Justizministerium (2001-2008); Kuratoriumsmitglied der Europäischen Rechtsakademie Trier (seit 2008); Mitglied der Research Group on EC Private Law (Acquis Group) (seit 2006); Unterstaatssekretär im Amt des Ausschusses für Europäische Integration (2008-2009), dann im Außenministerium (2010-2013); Vizepräsident des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Justiz; Bevollmächtigter der polnischen Regierung in zahlreichen Rechtssachen vor den Gerichten der Europäischen Union; Leiter der polnischen Delegation bei den Verhandlungen zum Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion; Mitglied der Schriftleitung mehrerer juristischer Fachzeitschriften; Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zum Europarecht und internationalen Privatrecht; Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 23. Oktober 2013.

Constantinos Lycourgos
Constantinos Lycourgos

Geboren 1964; Diplôme d'études approfondies (DEA) im Gemeinschaftsrecht (1987) und Doktor der Rechte der Universität Panthéon-Assas (1991); Referent am Centre de formation permanente der Universität Panthéon-Assas; Zulassung zur zypriotischen Anwaltschaft (1993); Sonderberater für europäische Angelegenheiten beim zypriotischen Außenminister (1996-1999); Mitglied des Verhandlungsteams für den Beitritt Zyperns zur Europäischen Union (1998-2003); Berater für Unionsrecht beim Juristischen Dienst der Republik Zypern (1999-2002); Mitglied der griechisch-zypriotischen Delegationen bei den Verhandlungen zur umfassenden Lösung der Zypern-Frage (2002-2014); Hauptrechtsberater (2002-2007), dann Hauptrechtsvertreter der Republik Zypern (2007-2014) und Direktor der Abteilung Europäisches Recht des Juristischen Dienstes der Republik Zypern (2003-2014); Bevollmächtigter der zypriotischen Regierung vor den Gerichten der Europäischen Union (2004-2014); Mitglied des Verwaltungsrats der European Public Law Organization (Athen, Griechenland) seit 2013; Richter am Gerichtshof seit dem 8. Oktober 2014.

Manuel Campos Sánchez-Bordona
Manuel Campos Sánchez-Bordona

Geboren 1950; Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universitäten Sevilla und Granada (1967-1972); Staatsanwalt bei den Gerichten von Palma de Mallorca und Sevilla (1977-1982); Richter der Kammer für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten des Obersten Gerichtshofs von Andalusien, des Staatsgerichtshofs (Audiencia Nacional) und des Obersten Gerichtshofs der Kanarischen Inseln (1982-1989); Vorsitzender der Kammer für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten des Obersten Gerichtshofs von Kantabrien (1989-1994); Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1995-1999); Mitglied des Verwaltungsrats der Vereinigung der Obersten Verwaltungsgerichte der Europäischen Union (ACA-Europe) (2006-2014); Mitglied der Zentralen Wahlkommission (2012-2015); Richter der Kammer für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten des Obersten Gerichtshofs (Tribunal Supremo) (1999-2015); Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2015.

Michail Vilaras
Michail Vilaras

Geboren 1950; Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Athen (1973); Diplôme d'études approfondies (DEA) im Sozialrecht der Universität Paris II Panthéon-Sorbonne (1977); Rechtsanwalt (1974-1980); nationaler Sachverständiger im Juristischen Dienst der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1988-1990), dann Hauptverwaltungsrat in der Generaldirektion V „Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten“ (1990-1994); Rechtsberater der Eingangsstufe, beigeordneter Rechtsberater und ab 1999 Rechtsberater beim griechischen Staatsrat; stellvertretendes Mitglied des Besonderen Obergerichtshofs Griechenlands; Mitglied des griechischen Zentralen Ausschusses für die Ausarbeitung von Gesetzentwürfen (1996-1998); Leiter des Juristischen Dienstes des Generalsekretariats der griechischen Regierung (1996-1998); Richter am Gericht der Europäischen Union (1998-2010, Kammerpräsident von 2004 bis 2010); Mitglied des Obersten Rates der Verwaltungsgerichtsbarkeit (2011-2012); Mitglied des Sondergerichts für Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Besoldung der Richter und des Sondergerichts für Klagen wegen Fehlurteilen (2013-2014); Mitglied des Beratenden Expertengremiums für die Wahl der Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2014-2015); Mitglied des für die Abgabe einer Stellungnahme zur Eignung der Bewerber für die Ausübung des Amts eines Richters beim Gericht für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union zuständigen Ausschusses (2012-2015); Dozent für Europarecht an der nationalen Richterschule (1995-1996 und 2012-2015); Richter am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2015.

Eugene Regan
Eugene Regan

Geboren 1952; Diplom in Politik- und Wirtschaftswissenschaften (1974) und Master in Politischer Ökonomie (University College Dublin, 1975); Master in Internationalem Recht und Rechtsvergleichung an der Freien Universität Brüssel (1979), Barrister, King’s Inns Dublin (1985), Wirtschaftsanalytiker bei der Irish Farmers’ Association, Dublin (1975-1976); Leiter des Büros der Irish Farmers’ Association bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1976-1979); Geschäftsführer der Irish Meat Exporters Association (1980-1984); Politischer Berater des Kommissionsmitglieds Peter Sutherland (1985-1988); Generaldirektor der Agra Trading Ltd (1989-1995); Barrister (1995-2005) und Senior Counsel (seit 2005); Mitglied des Seanad (Oberhaus des Irischen Parlaments) (2007-2011); Vorsitzender der „Lawyers’ Group“ und Projektleiter der „Justice Group“ des Institute of International and European Affairs (seit 1998); Richter am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2015.

Henrik Saugmandsgaard Øe
Henrik Saugmandsgaard Øe

Geboren 1964; Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Aarhus (1991); Master in Europarecht, Europakolleg Brügge (1993); Lehrbeauftragter an den Universitäten Aarhus (1991-1993) und Kopenhagen (1999-2001); Gastprofessor an den Universitäten Kopenhagen und Aalborg (seit 2008); Zulassung zur dänischen Anwaltschaft (1995); Rechtsreferent am Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (1994-1999); Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Kopenhagen (1999-2000) und Prüfer bei Polizeidistrikten (2004-2006); Rechtsberater des Vertreters des dänischen Premierministers bei den Verhandlungen zur Erarbeitung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (1999-2000); Referatsleiter in der Abteilung für Europarecht des Justizministeriums (1999-2000); Hauptberater in der Abteilung für Europarecht und Menschenrechte des Justizministeriums (2000-2001) und Leiter der Abteilung für Sachen- und Schuldrecht des Justizministeriums (2001-2006); Verbraucherschutzbeauftragter der dänischen Regierung (2006-2014); Richter am Østre Landsret, Kopenhagen (2015); Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2015.

Michal Bobek
Michal Bobek

Geboren 1977; Magister der Rechtswissenschaften und Magister der Internationalen Beziehungen (Karls-Universität Prag); Diplom in englischem Recht und in Europarecht (Universität Cambridge); Magister Juris (Universität Oxford, St. Edmund Hall); Doktor der Rechte (Europäisches Hochschulinstitut, Florenz); Studien an der Freien Universität Brüssel und an der Universität Queensland (Australien); Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Präsidenten des Obersten Verwaltungsgerichts der Tschechischen Republik (2005-2009), dann Leiter des Wissenschaftlichen Dienstes dieses Gerichts (2008-2009); Befähigung zur Ausübung des Richteramts in der Tschechischen Republik (2009); Lehrbeauftragter (2011-2012) und Forscher (2013-2016) am Institut für Europarecht und Rechtsvergleichung der Universität Oxford; Professor am Europakolleg, Brügge (2013-2015); Mitglied des Beschwerdeausschusses der Tschechischen Nationalbank (2013-2015); Ad-hoc-Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2013-2015); Mitbegründer und Vorsitzender der tschechischen Vereinigung für Europarecht und Rechtsvergleichung; Lehrbeauftragter und Gastprofessor an zahlreichen Universitäten innerhalb und außerhalb Europas; Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zum Europarecht, zu den Europäischen Menschenrechten, zur Rechtsvergleichung (öffentliches Recht) und zur Rechtstheorie; Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 7. Oktober 2015.

Evgeni Tanchev
Evgeni Tanchev

Geboren 1952; Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (1975); Doktor der Rechte (1979); Lehrbeauftragter (1977-1984), Dozent (1984-1990), dann Professor an der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (1990-2013); Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (1988-1991); Mitglied des Legislativrats der bulgarischen Nationalversammlung (1995-1997); Leiter des Jean-Monnet-Lehrstuhls an der Nov Bulgarski Universitet Sofia (2002-2005); Leiter des Juristischen Dienstes beim Präsidenten Bulgariens (2002-2003); Richter (2003-2009), dann Präsident (2009-2012) des bulgarischen Verfassungsgerichtshofs; Leiter des Lehrstuhls für Verfassungsrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (2013-2016); Mitglied (2006-2016) und Vizepräsident der Venedig-Kommission des Europarats (2013-2015); Mitglied des Verfassungsrats beim Bürgerbeauftragten Bulgariens (2015-2016); Redakteur mehrerer juristischer Fachzeitschriften; Verfasser zahlreicher juristischer Veröffentlichungen; Generalanwalt am Gerichtshof seit dem 19. September 2016.

Alfredo Calot Escobar
Alfredo Calot Escobar

Geboren 1961; Absolvent der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Valencia (1979-1984); Wirtschaftsanalytiker beim Rat der Handelskammern der Autonomen Gemeinschaft Valencia (1986); Jurist-Übersetzer am Gerichtshof (1986-1990); Jurist-Überprüfer beim Gerichtshof (1990-1993); Verwaltungsrat im Presse- und Informationsdienst des Gerichtshofs (1993-1995); Verwaltungsrat im Sekretariat des Institutionellen Ausschusses des Europäischen Parlaments (1995-1996); Verwaltungsrat beim Kanzler des Gerichtshofs (1996-1999); Rechtsreferent beim Gerichtshof (1999-2000); Leiter der spanischen Übersetzungsabteilung beim Gerichtshof (2000-2001); Direktor, dann Generaldirektor der Übersetzung beim Gerichtshof (2001-2010); Kanzler des Gerichtshofs seit dem 7. Oktober 2010.

.