Language of document : ECLI:EU:C:2021:259

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFS

11. März 2021(*)

„Streichung“

In der Rechtssache C‑591/20

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Bundesgerichtshof (Deutschland) mit Entscheidung vom 13. Oktober 2020, beim Gerichtshof eingegangen am 11. November 2020, in dem Verfahren

Reprensus GmbH

gegen

S-V Pavlovi Trejd EOOD

erlässt

DER PRÄSIDENT DES GERICHTSHOFS

nach Anhörung des Generalanwalts H. Saugmandsgaard Øe

folgenden

Beschluss

1        Mit Schreiben vom 14. Januar 2021 hat die Kanzlei des Gerichtshofs das vorlegende Gericht auf das Urteil vom 24. November 2020, Wikingerhof (C‑59/19, EU:C:2020:950), aufmerksam gemacht und es um Mitteilung ersucht, ob es angesichts dieses Urteils sein Vorabentscheidungsersuchen aufrechterhalten wolle.

2        Mit Beschluss vom 16. Februar 2021, der am 2. März 2021 bei der Kanzlei des Gerichtshofs eingegangen ist, hat der Bundesgerichtshof (Deutschland) dem Gerichtshof mitgeteilt, dass er das Vorabentscheidungsersuchen nicht aufrechterhalten wolle.

3        Unter diesen Umständen ist gemäß Art. 100 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs die Streichung der vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofs anzuordnen.

4        Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem beim nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts.

Aus diesen Gründen hat der Präsident des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssache C591/20 wird im Register des Gerichtshofs gestrichen.

Luxemburg, den 11. März 2021

Der Kanzler

 

Der Präsident

A. Calot Escobar

 

K. Lenaerts


* Verfahrenssprache: Deutsch.