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Amtsblattmitteilung

 

BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ

vom 20. März 2003

in der Rechtssache T-76/94: Rendert Jansma gegen Rat der Europäischen Union und Kommission der Europäischen Gemeinschaften1

(Schadensersatzklage ( Außervertragliche Haftung ( Milch ( Zusatzabgabe ( Referenzmenge ( Erzeuger, der eine Nichtvermarktungsverpflichtung eingegangen ist ( Verkauf des SLOM-Betriebs ( Verjährung ( Erledigung der Hauptsache)

    (Verfahrenssprache: Niederländisch)

In der Rechtssache T-76/94, Rendert Jansma, wohnhaft in Engelbert (Niederlande), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte E. H. Pijnacker Hordijk und H. J. Bronkhorst, Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte: A.-M. Colaert) und Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: T. van Rijn und H.-J. Rabe), wegen Ersatzes des Schadens gemäß den Artikeln 178 und 215 Absatz 2 EG-Vertrag (jetzt Artikel 235 EG und 288 Absatz 2 EG), der dem Kläger dadurch entstanden ist, dass er aufgrund der Verordnung (EWG) Nr. 857/84 des Rates vom 31. März 1984 über Grundregeln für die Anwendung der Abgabe gemäß Artikel 5c der Verordnung (EWG) Nr. 804/68 im Sektor Milch und Milcherzeugnisse (ABl. L 90, S. 13) in der durch die Verordnung (EWG) Nr. 1371/84 der Kommission vom 16. Mai 1984 mit den Durchführungsbestimmungen für die Zusatzabgabe nach Artikel 5c der Verordnung (EWG) Nr. 804/68 (ABl. L 132, S. 11) ergänzten Fassung an der Vermarktung von Milch gehindert war, hat das Gericht (Erste Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf sowie der Richter R. M. Moura Ramos und H. Legal ( Kanzler: H. Jung ( am 20. März 2003 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:

1.Die Klage ist in der Hauptsache erledigt.

2.Die Beklagten tragen die Kosten des Verfahrens.

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1 - (ABl. C 90 vom 26.3.1994.