Language of document : ECLI:EU:C:2020:348

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DER SECHSTEN KAMMER DES GERICHTSHOFS

24. April 2020(*)

„Streichung“

In der Rechtssache C‑438/19

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Oberlandesgericht Düsseldorf (Deutschland) mit Entscheidung vom 4. Juni 2019, beim Gerichtshof eingegangen am 11. Juni 2019, in dem Verfahren

Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.

gegen

Frontline Digital GmbH

erlässt

DER PRÄSIDENT DER SECHSTEN KAMMER DES GERICHTSHOFS

nach Anhörung des Generalanwalts H. Saugmandsgaard Øe

folgenden

Beschluss

1        Mit Beschluss vom 23. März 2020, der am 14. April 2020 bei der Kanzlei des Gerichtshofs eingegangen ist, hat das Oberlandesgericht Düsseldorf (Deutschland) dem Gerichtshof mitgeteilt, dass es sein Vorabentscheidungsersuchen zurücknehme.

2        Unter diesen Umständen ist gemäß Art. 100 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs die Streichung der vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofs anzuordnen.

3        Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem beim nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig.

Aus diesen Gründen hat der Präsident der Sechsten Kammer des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssache C438/19 wird im Register des Gerichtshofs gestrichen.

Unterschriften.


* Verfahrenssprache: Deutsch.