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Urteil des Gerichtshofs vom 7. März 2019 (Erste Kammer) vom 7. März 2019 – Balázs-Árpád Izsák, Attila Dabis/Europäische Kommission, Ungarn, Hellenische Republik, Rumänien, Slowakische Republik

(Rechtssache C-420/16 P)1

(Rechtsmittel – Institutionelles Recht – Bürgerinitiative – Verordnung [EU] Nr. 211/2011 – Registrierung der geplanten Bürgerinitiative – Art. 4 Abs. 2 Buchst. b – Bedingung, dass die Bürgerinitiative nicht offenkundig außerhalb des Rahmens liegt, in dem die Europäische Kommission befugt ist, einen Vorschlag für einen Rechtsakt vorzulegen, um die Verträge umzusetzen – Beweislast – Wirtschaftlicher, sozialer und territorialer Zusammenhalt – Art. 174 AEUV – Bürgerinitiative „Kohäsionspolitik für die Gleichstellung der Regionen und die Erhaltung der regionalen Kulturen“ – Anmeldung – Ablehnung der Kommission)

Verfahrenssprache: Ungarisch

Parteien

Rechtsmittelführer: Balázs-Árpád Izsák, Attila Dabis (Prozessbevollmächtigte: D. Sobor, ügyvéd)

Andere Parteien des Verfahrens: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: K. Banks, K. Talabér-Ritz, H. Krämer und B.-R. Killmann), Ungarn (Prozessbevollmächtigter: M. Z. Fehér), Hellenische Republik, Rumänien (Prozessbevollmächtigte: R. H. Radu, C. R. Canţăr, C.-M. Florescu, L. Liţu und E. Gane), Slowakische Republik (Prozessbevollmächtigte: B. Ricziová)

Tenor

Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union vom 10. Mai 2016, Izsák und Dabis/Kommission (T-529/13, EU:T:2016:282), wird aufgehoben.

Der Beschluss C (2013) 4975 final der Kommission vom 25. Juli 2013 über die Anmeldung der Europäischen Bürgerinitiative „Kohäsionspolitik für die Gleichstellung der Regionen und die Erhaltung der regionalen Kulturen“ wird für nichtig erklärt.

Die Europäische Kommission trägt die im Verfahren im ersten Rechtszug und im Rechtsmittelverfahren entstandenen Kosten.

Ungarn, Rumänien und die Slowakische Republik tragen ihre eigenen Kosten.

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1     ABl. C 392 vom 24.10.2016.