Language of document : ECLI:EU:C:2021:358

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFS

27. April 2021(*)

„Streichung“

In der Rechtssache C‑336/20

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Landgericht Ravensburg (Deutschland) mit Entscheidung vom 7. Juli 2020, beim Gerichtshof eingegangen am 24. Juli 2020, in dem Verfahren

QY

gegen

Bank 11 für Privatkunden und Handel GmbH

erlässt

DER PRÄSIDENT DES GERICHTSHOFS

aufgrund des schriftlichen Verfahrens,

unter Berücksichtigung der Erklärungen

–        der deutschen Regierung, vertreten durch J. Möller, M. Hellmann, U. Bartl und E. Lankenau als Bevollmächtigte,

–        der tschechischen Regierung, vertreten durch M. Smolek, J. Vláčil und S. Šindelková als Bevollmächtigte,

–        der Europäischen Kommission, vertreten durch G. Goddin und B.‑R. Killmann als Bevollmächtigte,

nach Anhörung des Generalanwalts G. Hogan

folgenden

Beschluss

1        Das Landgericht Ravensburg (Deutschland) hat dem Gerichtshof am 13. April 2021 über e‑Curia mitgeteilt, dass der Rechtsstreit, in dessen Rahmen es ihm sein Vorabentscheidungsersuchen unterbreitet habe, endgültig beendet worden sei, so dass es für diesen Rechtsstreit einer Beantwortung der vorgelegten Fragen nicht mehr bedürfe.

2        Unter diesen Umständen ist gemäß Art. 100 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs die Streichung der vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofs anzuordnen.

3        Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem beim nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig.

Aus diesen Gründen hat der Präsident des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssache C336/20 wird im Register des Gerichtshofs gestrichen.

Unterschriften


* Verfahrenssprache: Deutsch.