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Urteil des Gerichts vom 18. Mai 2022 – Eurobolt u. a./Kommission

(Rechtssache T-479/20)1

(Dumping – Ausweitung des auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in China eingeführten Antidumpingzolls auf aus Malaysia versandte Einfuhren – Durchführung eines Urteils des Gerichtshofs – Art. 266 AEUV – Wiedereinführung eines endgültigen Antidumpingzolls – Keine Rückwirkung – Wirksamer gerichtlicher Rechtsschutz – Grundsatz der ordnungsgemäßen Verwaltung – Zuständigkeit des Urhebers der Handlung)

Verfahrenssprache: Englisch

Parteien

Klägerinnen: Eurobolt BV (’s-Heerenberg, Niederlande), Fabory Nederland BV (Tilburg, Niederlande), ASF Fischer BV (Lelystad, Niederlande), Stafa Group BV (Maarheeze, Niederlande) (vertreten durch Rechtsanwälte S. De Knop, B. Natens und A. Willems)

Beklagte: Europäische Kommission (vertreten durch T. Maxian Rusche und G. Luengo als Bevollmächtigte)

Gegenstand

Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung der Durchführungsverordnung (EU) 2020/611 der Kommission vom 30. April 2020 zur Wiedereinführung des mit der Verordnung (EG) Nr. 91/2009 des Rates eingeführten endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China im Hinblick auf aus Malaysia versandte Einfuhren bestimmter Verbindungselemente aus Eisen oder Stahl, ob als Ursprungserzeugnisse Malaysias angemeldet oder nicht (ABl. 2020, L 141, S. 1)

Tenor

Die Klage wird abgewiesen.

Die Eurobolt BV, die Fabory Nederland BV, die ASF Fischer BV und die Stafa Group BV tragen die Kosten.

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1     ABl. C 304 vom 14.9.2020.