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Amtsblattmitteilung

 

    URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ

    8. Juli 2004

in der Rechtssache T-44/00: Mannesmannröhren-Werke AG gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften1

(Wettbewerb - Kartell - Märkte für nahtlose Stahlrohre - Dauer der Zuwiderhandlung - Geldbußen)

    (Verfahrenssprache: Deutsch)

In der Rechtssache T-44/00, Mannesmannröhren-Werke AG mit Sitz in Mülheim an der Ruhr (Deutschland), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt M. Klusmann, Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: M. Erhart und A. Whelan, Zustellungsanschrift in Luxemburg), wegen Nichtigerklärung der Entscheidung 2003/382/EG der Kommission vom 8. Dezember 1999 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag (Sache IV/E-1/35.860-B - Nahtlose Stahlrohre) (ABl. 2003, L 140, S. 1) oder, hilfsweise, Herabsetzung der gegen die Klägerin verhängten Geldbuße, hat das Gericht (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten N. J. Forwood sowie der Richter J. Pirrung und A. W. H. Meij - Kanzler: J. Plingers, Verwaltungsrat -am 8. Juli 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:

1.    Artikel 1 Absatz 2 der Entscheidung 2003/382/EG der Kommission vom 8. Dezember 1999 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG Vertrag (Sache IV/E 1/35.860 B - Nahtlose Stahlrohre) wird für nichtig erklärt, soweit dort festgestellt wird, dass die der Klägerin in diesem Artikel zur Last gelegte Zuwiderhandlung vor dem 1. Januar 1991 vorlag.

2.    Die gegen die Klägerin in Artikel 4 der Entscheidung 2003/382 verhängte Geldbuße wird auf 12 600 000 Euro festgesetzt.

3.    Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

4.    Die Klägerin und die Kommission tragen jeweils ihre eigenen Kosten.

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1 - ABl. C 135 vom 13.5.2000.