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Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 10. März 2016 – Schwenk Zement KG/Europäische Kommission

(Rechtssache C-248/14 P)1

(Rechtsmittel – Wettbewerb – Markt für „Zement und verwandte Produkte“ – Verwaltungsverfahren – Verordnung [EG] Nr. 1/2003 – Art. 18 Abs. 1 und 3 – Beschluss mit der Aufforderung, Auskünfte zu erteilen – Begründung – Bestimmtheit des Auskunftsverlangens)

Verfahrenssprache: Deutsch

Verfahrensbeteiligte

Rechtsmittelführerin: Schwenk Zement KG (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Raible und S. Merz)

Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: M. Kellerbauer, L. Malferrari und R. Sauer)

Tenor

Das Urteil des Gerichts der Europäischen Union vom 14. März 2014, Schwenk Zement/Kommission (T-306/11, EU:T:2014:123), wird aufgehoben.

Der Beschluss K(2011) 2367 endgültig der Kommission vom 30. März 2011 in einem Verfahren nach Artikel 18 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1/2003 des Rates (Sache COMP/39520 – Zement und verwandte Produkte) wird für nichtig erklärt.

Die Europäische Kommission trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten, die der Schwenk Zement KG durch das Verfahren im ersten Rechtszug in der Rechtssache T-306/11 und durch das Rechtsmittelverfahren entstanden sind.

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1 ABl. C 223 vom 14.7.2014.