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Urteil des Gerichts vom 14. Juli 2021 – Arnautu/Parlament

(Rechtssache T-740/20)1

(Institutionelles Recht – Kostenerstattungs- und Vergütungsregelung für die Mitglieder des Parlaments – Zulage für parlamentarische Assistenz –Rückforderung zu Unrecht gezahlter Beträge – Einrede der Rechtswidrigkeit – Verteidigungsrechte – Beurteilungsfehler)

Verfahrenssprache: Französisch

Parteien

Klägerin: Marie-Christine Arnautu (Paris, Frankreich) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt F. Wagner)

Beklagter: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: N. Görlitz, T. Lazian und M. Ecker)

Gegenstand

Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung erstens des Beschlusses des Generalsekretärs des Parlaments vom 21. September 2020, von der Klägerin einen zu Unrecht für parlamentarische Assistenz ausgezahlten Betrag von 87 203,46 Euro zurückzufordern, und zweitens der entsprechenden Belastungsanzeige vom 22. Oktober 2020

Tenor

Die Klage wird abgewiesen.

Frau Marie-Christine Arnautu trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten des Europäischen Parlaments.

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1     ABl. C 44 vom 8.2.2021.