Language of document : ECLI:EU:C:2012:654

BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFS

22. Oktober 2012(*)

„Streichung“

In der Rechtssache C‑317/11

betreffend ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV, eingereicht vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Deutschland) mit Entscheidung vom 16. Juni 2011, beim Gerichtshof eingegangen am 27. Juni 2011, in dem Verfahren

Rainer Reimann

gegen

Philipp Halter GmbH & Co. Sprengunternehmen KG

erlässt

DER PRÄSIDENT DES GERICHTSHOFS

nach Anhörung des Generalanwalts Y. Bot

folgenden

Beschluss

1        Mit Schreiben vom 10. Oktober 2012, das am 15. Oktober 2012 bei der Kanzlei des Gerichtshofs eingegangen ist, hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg dem Gerichtshof mitgeteilt, dass es sein Vorabentscheidungsersuchen zurücknehme, da sich das Ausgangsverfahren erledigt habe.

2        Unter diesen Umständen ist die Streichung der vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofs anzuordnen.

3        Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem bei dem nationalen Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig.

Aus diesen Gründen hat der Präsident des Gerichtshofs beschlossen:

Die Rechtssache C‑317/11 wird im Register des Gerichtshofs gestrichen.

Luxemburg, den 22. Oktober 2012

Der Kanzler

 

      Der Präsident

A. Calot Escobar

 

      V. Skouris


* Verfahrenssprache: Deutsch.