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Klage, eingereicht am 7. Oktober 2016 – Pebagua/Kommission

(Rechtssache T-715/16)

Verfahrenssprache: Spanisch

Parteien

Klägerin: Asociación de la pesca y acuicultura del entorno de Doñana y del Bajo Guadalquívir (Pebagua) (Isla Mayor, Spanien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt A. J. Uceda Sosa)

Beklagte: Europäische Kommission

Anträge

Die Klägerin beantragt,

die angefochtene Durchführungsverordnung für nichtig zu erklären;

hilfsweise, die Aufnahme der Art Procambarus clarkii in die mit dieser Durchführungsverordnung angenommene Liste für nichtig zu erklären;

der Beklagten die Kosten aufzuerlegen.

Klagegründe und wesentliche Argumente

Die vorliegende Klage richtet sich gegen die Durchführungsverordnung (EU) 2016/1141 der Kommission vom 13. Juli 2016 zur Annahme einer Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. 2016, L 189, S. 4).

Zur Begründung ihrer Klage macht die Klägerin geltend, dass in Bezug auf die Art Procambarus clarkii weder die in Art. 4 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt seien noch eine Risikobewertung gemäß Art. 5 Abs. 1 dieser Verordnung durchgeführt worden sei.

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