Bundesgerichtshof, Beschluss vom 05. Februar 2025 - XII ZB 251/23

Volltext xii zb 251-23 - 236,97K (PDF-Datei, die in einem neuen Tab geöffnet wird)
Titel der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Nummer der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Volltext der Pressemitteilung -
ECLI ECLI:DE:BGH:2025:050225BXIIZB251.23.0
ELI -
Originalsprache der Entscheidung allemand
Datum des Dokuments 05.02.2025
Gericht Bundesgerichtshof (DE)
Sachgebiet
  • Free movement of persons
EUROVOC-Bereich
  • Personenstand
  • internationales Privatrecht
Vorschrift des nationalen Rechts

Personenstandsgesetz: § 27 Abs. 3 Nr. 1; Personenstandsverordnung: § 36 Abs. 1; Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche: Art. 4 Abs.3 Satz 1, 4 Abs. 3 Satz 2, 7, 10 Abs. 1

Angeführte Vorschrift des Unionsrechts
Vorschrift des internationalen Rechts -
Beschreibung

Personenstandsrecht: Änderung des Geburtsnamens eines britischen Staatsbürgers nach privatautonomer Namensänderung in Großbritannien - Richtet sich die Namensführung eines Betroffenen nach seinem britischen Heimatrecht, kann auch ein von ihm im Vereinigten Königreich durch privatautonome Namensänderung unter Verwendung eines „Deed of Change of Name (Deed Poll)“ frei gewählter Nachname im Rahmen der registerrechtlichen Substitution den Rechtsbegriff des „Geburtsnamens“ im Sinne des deutschen Personenstandsrechts ausfüllen.