Bundesgerichtshof, Urteil vom 8. Januar 2026 - III ZR 8/25

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Titel der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Nummer der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Volltext der Pressemitteilung -
ECLI ECLI:DE:BGH:2026:080126UIIIZR8.25.0
ELI -
Originalsprache der Entscheidung allemand
Datum des Dokuments 08.01.2026
Gericht Bundesgerichtshof (DE)
Sachgebiet
  • Verbraucherschutz
EUROVOC-Bereich
  • Verbraucherrecht
  • Kommunikationssystem
  • Regelung im Telekommunikationswesen
Vorschrift des nationalen Rechts

Bürgerliches Gesetzbuch: §§ 305 Abs. 1, 307 Abs. 1 Satz 1, 307 Abs. 2 Nr. 1, 309 Nr. 9 Buchst. a; Telekommunikationsgesetz: §§ 56 Abs. 1, 56 Abs. 2; Gesetz über Unterlassungsklagen bei Verbraucherrechts- und anderen Verstößen: §§ 1, 3 Abs. 1 Nr. 1, 4, 5; Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb: § 13 Abs. 3

Angeführte Vorschrift des Unionsrechts
Vorschrift des internationalen Rechts -
Beschreibung

AGB-Klausel eines Telekommunikationsunternehmens zur Mindestvertragslaufzeit ab Freischaltung des Anschlusses - Telekommunikationsdienstleistungsvertrag, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Mindestvertragslaufzeit - § 56 Abs. 1 TKG verdrängt als speziellere Vorschrift § 309 Nr. 9 Buchst. a BGB nicht. Im Anwendungsbereich des § 56 Abs. 1 TKG ist - wie bei § 309 Nr. 9 Buchst. a BGB - auch bei Erstverträgen als Beginn der Laufzeit das Datum des Vertragsschlusses und nicht der Bereitstellung des Telekommunikationsdienstes beziehungsweise der Herstellung des Anschlusses anzusehen (Fortführung von Senat, Urteil vom 10. Juli 2025 - III ZR 61/24, CR 2025, 549).