Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. Dezember 2025 - I ZR 97/25

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Τίτλος Δελτίου Τύπου / Περίληψη Von Vertragspartnern einer Wirtschaftsauskunftei eingemeldete Daten über Zahlungsstörungen müssen nicht sofort nach dem Forderungsausgleich gelöscht werden
Αριθμός Δελτίου Τύπου / Περίληψη 233/2025
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Αριθμός ECLI ECLI:DE:BGH:2025:181225UIZR97.25.0
Αριθμός ELI -
Γλώσσα του πρωτοτύπου της απόφασης allemand
Ημερομηνία του εγγράφου 18/12/2025
Εκδόν την απόφαση δικαστήριο Bundesgerichtshof (DE)
Τομέας
  • 148
Τομέας EUROVOC
  • προστασία του καταναλωτή
  • ευρετήριο
  • προστασία δεδομένων
  • κατάταξη πιστoληπτικής ικαvότητας
Διάταξη εθνικού δικαίου -
Παρατιθέμενη διάταξη του δικαίου της Ένωσης -
Διάταξη διαθνούς δικαίου -
Περιγραφή

Verpflichtung zur Löschung von einer Wirtschaftsauskunftei eingemeldeten Daten nach Forderungsausgleich; datenschutzrechtlicher Schadensersatzanspruch - Löschungsfrist bei Zahlungsstörungen - 1. Die längstmögliche Speicherungsdauer von Daten über Zahlungsstörungen, die private Wirtschaftsauskunfteien durch Einmeldungen ihrer Vertragspartner sammeln, um sie zur Grundlage von Bonitätsbeurteilungen zu machen, wird nicht durch die Löschungsfrist von Eintragungen anderer Art über die jeweilige Forderung im öffentlichen Register - hier im Schuldnerverzeichnis - vorgegeben (Abgrenzung zu EuGH, Urteil vom 7. Dezember 2023 - C-26/22 und C-64/22, NJW 2024, 417 [juris Rn. 113] - SCHUFA Holding [Restschuldbefreiung]). 2. Verhaltensregeln im Sinn von Art. 40 DSGVO können im Interesse der Rechtssicherheit und auch mit Blick auf das von Wirtschaftsauskunfteien betriebene Massengeschäft als Orientierung für die nach Art. 6 Abs. 1 Unterabs. 1 Buchst. f DSGVO vorzunehmende Interessenabwägung herangezogen werden, soweit sie typisiert zu einem angemessenen Interessenausgleich führen - wie das bei der vom Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zum 1. Januar 2025 genehmigten Ziffer IV.1. Buchst. b der Verhaltensregeln für die Prüf- und Speicherfristen von personenbezogenen Daten durch die deutschen Wirtschaftsauskunfteien grundsätzlich der Fall ist - und die Besonderheiten des Einzelfalls bei der konkret vorzunehmenden Interessenabwägung hinreichend berücksichtigt werden (Abgrenzung zu EuGH, Urteil vom 7. Dezember 2023 - C-26/22 und C-64/22, NJW 2024, 417 [juris Rn. 104 f.] - SCHUFA Holding [Restschuldbefreiung]).