Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit des gesetzlichen Verlusts der deutschen Staatsangehörigkeit und damit einhergehend der Unionsbürgerschaft bei Wiedererwerb der Herkunftsstaatsangehörigkeit - Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. März 2026 - 1 C 4.25
| Volltext |
040326u1c4.25.0
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| Titel der Pressemitteilung/Zusammenfassung | Wiedererwerb der türkischen Staatsangehörigkeit nach Einbürgerung in den deutschen Staatsverband - Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit? |
| Nummer der Pressemitteilung/Zusammenfassung | Nr. 14/2026 vom 4. März 2026 |
| Volltext der Pressemitteilung |
pm 14 2026
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| ECLI | ECLI:DE:BVerwG:2026:040326U1C4.25.0 |
| ELI | - |
| Originalsprache der Entscheidung | allemand |
| Datum des Dokuments | 04.03.2026 |
| Gericht | Bundesverwaltungsgericht (DE) |
| Sachgebiet |
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| EUROVOC-Bereich |
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| Vorschrift des nationalen Rechts |
StAG § 30 Abs. 1 Satz 1, 3, 4 und 5 RuStAG 1997 § 25 Abs. 1 StAG 2000 § 17 Nr. 2, § 25 Abs. 1 und |
| Angeführte Vorschrift des Unionsrechts | |
| Vorschrift des internationalen Rechts |
AEUV Art. 20 |
| Beschreibung |
Der gesetzliche Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit steht, sofern mit diesem zugleich der Verlust des Unionsbürgerstatus nach Art. 20 AEUV einhergeht, unter dem Vorbehalt einer den Grundrechten der Charta der Grundrechte der Europäischen Union Rechnung tragenden einzelfallbezogenen Feststellung der Verhältnismäßigkeit. Dem ist durch eine unionsrechtskonforme Interpretation des § 30 Abs. 1 Satz 4 und 5 StAG Rechnung zu tragen. |
