Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. November 2024 - VI ZR 10/24

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Titel der Pressemitteilung/Zusammenfassung Bundesgerichtshof bestimmt Leitentscheidungsverfahren in dem sog. Scraping-Komplex (Ansprüche im Zusammenhang mit einem Datenschutzvorfall beim sozialen Netzwerk Facebook)
Nummer der Pressemitteilung/Zusammenfassung 206/24
Volltext der Pressemitteilung 2024 206 - 1,26M (PDF-Datei, die in einem neuen Tab geöffnet wird)
ECLI ECLI:DE:BGH:2024:181124UVIZR10.24.0
ELI http://data.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj
Originalsprache der Entscheidung allemand
Datum des Dokuments 18.11.2024
Gericht Bundesgerichtshof (DE)
Sachgebiet
  • Grundrechte
  • Charta der Grundrechte
  • Binnenmarkt - Grundsätze
EUROVOC-Bereich -
Vorschrift des nationalen Rechts Grundgesetz Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1; Bürgerliches Gesetzbuch § 823 Abs. 1; Bürgerliches Gesetzbuch § 1004 Abs. 1 Satz 2
Angeführte Vorschrift des Unionsrechts -
Vorschrift des internationalen Rechts -
Beschreibung Immaterieller Schadensersatz wegen Verletzung der Datenschutz-Grundverordnung: Kurzzeitiger Verlust der Kontrolle über eigene personenbezogene Daten bei Facebook - Immaterieller Schaden im Sinne des Art. 82 Abs. 1 DSGVO kann auch der bloße und kurzzeitige Verlust der Kontrolle über eigene personenbezogene Daten infolge eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung sein. Weder muss eine konkrete missbräuchliche Verwendung dieser Daten zum Nachteil des Betroffenen erfolgt sein noch bedarf es sonstiger zusätzlicher spürbarer negativer Folgen.