Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. Februar 2025 - VI ZR 365/22

Volltext vi zr 365-22b - 170,45K (PDF-Datei, die in einem neuen Tab geöffnet wird)
Titel der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Nummer der Pressemitteilung/Zusammenfassung -
Volltext der Pressemitteilung -
ECLI ECLI:DE:BGH:2025:110225UVIZR365.22.0
ELI -
Originalsprache der Entscheidung allemand
Datum des Dokuments 10.02.2025
Gericht Bundesgerichtshof (DE)
Sachgebiet
  • Charta der Grundrechte
  • Datenschutz
EUROVOC-Bereich -
Vorschrift des nationalen Rechts Bundesdatenschutzgesetz: § 26; Bundesbeamtengesetz: § 111; Bürgerliches Gesetzbuch: § 839 Abs. 3
Angeführte Vorschrift des Unionsrechts -
Vorschrift des internationalen Rechts -
Beschreibung Datenschutzrechtlicher Schadensersatzanspruch bei Verwaltung von Personalakten durch unbefugte Dritte - 1. Erfolgt rechtswidrig die Verwaltung der Personalakten von Bundesbeamten durch Bedienstete eines Bundeslandes, dann liegt der durch diesen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung verursachte Schaden des betroffenen Bundesbeamten bereits in dem vorübergehenden Verlust der Kontrolle über seine personenbezogenen Daten. 2. Der Rechtsgedanke des § 839 Abs. 3 BGB lässt sich auf den unionsrechtlichen Anspruch aus Art. 82 Abs. 1 DSGVO nicht übertragen.