Bundesgerichtshof, Urteil vom 09. Oktober 2025 - I ZR 135/24
| Full text |
i zr 135-24
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| Title of press release/summary | - |
| Press release No/summary | - |
| Full text of press release | - |
| ECLI Number | ECLI:DE:BGH:2025:091025UIZR135.24.0 |
| ELI Number | http://data.europa.eu/eli/reg/2006/1924/oj |
| Original language of the decision | allemand |
| Date of the document | 09/10/2025 |
| Originating court | Bundesgerichtshof (DE) |
| Subject matter |
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| EUROVOC topic |
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| Provision of national law |
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb: §§ 3 Abs. 1, 3a, 8 Abs.1 Satz 1 |
| Provision of EU law cited |
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/fr/TXT/?uri=CELEX:32006R1924-A2-P2 |
| Provision of international law | - |
| Description |
Zulässigkeit von Werbeaussagen mit positivem Effekt auf Hautgesundheit - Kollagen-Trinkampullen - 1. Ob eine Angabe aus der Sicht des Durchschnittsverbrauchers gesundheitsbezogen im Sinn des Art. 10 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (Health-Claims-Verordnung, HCVO) ist, muss jedenfalls dann, wenn der Kläger ein auf die konkrete Verletzungsform bezogenes Unterlassungsgebot begehrt, unter Berücksichtigung des Kontexts der in Rede stehenden Aussage beurteilt werden. 2. Auf die Hautstruktur oder -elastizität bezogene Aussagen für in Nahrungsmitteln enthaltene Kollagen-Peptide fallen nicht von vornherein aus dem Anwendungsbereich des Art. 10 Abs. 1 HCVO heraus; sie sind vielmehr einzelfallbezogen zu prüfen. 3. Versteht der Durchschnittsverbraucher eine Angabe als gesundheitsbezogen, unterfällt sie auch dann noch dem Anwendungsbereich des Art. 10 Abs. 1 HCVO, wenn er sie zugleich als schönheitsbezogen versteht. |
