Palais

Das heutige Palais ist seit 2008 gewissermaßen das Gesicht des Gerichtshofs der Europäischen Union. In seinen fünf Sitzungssälen werden mündliche Verhandlungen abgehalten, Schlussanträge verlesen und Urteile verkündet.

Das ursprüngliche Palais des Gerichtshofs der Europäischen Union war in den frühen 1970er Jahren errichtet worden. In den frühen 2000er Jahren wurde es dann komplett renoviert. Seit 2008 ist das Palais gewissermaßen das Gesicht des Gerichtshofs der Europäischen Union. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, den mündlichen Verhandlungen des Gerichtshofs, die im Palais abgehalten werden, beizuwohnen.

Das Palais ist eine Konstruktion aus Stahl und Glas. Damit wird ganz unauffällig an die Ursprünge des Gerichtshofs als Rechtsprechungsorgan der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl erinnert. Auf mehreren Ebenen stehen insgesamt 5 Sitzungssäle zur Verfügung:

  • Großer Sitzungssaal des Gerichtshofs
  • Auguste-Rodin-Sitzungssaal
  • HAP-Grieshaber-Sitzungssaal
  • Karin-Törnell-Sitzungssaal
  • Daina-Dagnija-Sitzungssaal

In den Sitzungssälen mit ihren weitläufigen, miteinander verbundenen Eingangsbereichen (sog. Wandelhallen, frz. „salles de pas perdus“) werden die mündlichen Verhandlungen abgehalten, die Schlussanträge der Generalanwälte verlesen und die Urteile verkündet.

Für Seminare, Tagungen und andere Veranstaltungen verfügt das Palais auch über zwei große Konferenzsäle: den Agatha-Barbara-Konferenzsaal und den Stella-Soulioti-Konferenzsaal.

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