Ein umweltbewusstes Unionsorgan

 
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Der Gerichtshof verfolgt seit vielen Jahren eine ehrgeizige Umweltpolitik, um die höchsten Standards im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes zu erfüllen. Dieses Engagement wird seit 2016 durch die EMAS-Registrierung (Eco-Management and Audit Scheme) anerkannt, eine von der Europäischen Union regulierte Zertifizierung, die Organisationen gewährt wird, deren Umweltpolitik und nachhaltige Arbeitsmethoden strengen Standards entsprechen.

Im Jahr 2024 (dem letzten Jahr, für das die Umweltleistung von einem zugelassenen externen Prüfer geprüft und validiert wurde, nämlich im Oktober 2025) hat der Gerichtshof wie jedes Jahr weitere Fortschritte im Bereich des Umweltschutzes erzielt.

Im Bereich Energie hat der Gerichtshof erneut seinen Heiz- und Stromverbrauch deutlich gesenkt. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, als 2024 eine komplette Infrastruktur von Ladestationen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in Betrieb genommen wurde.

Auch die Bemühungen zur Reduzierung des Papierverbrauchs tragen Früchte. Insbesondere der Verbrauch von Büropapier geht aufgrund veränderter Arbeitsgewohnheiten und der fortschreitenden Digitalisierung von Verfahren und Dokumenten weiter deutlich zurück.

Die CO2-Emissionen, die seit 2015 erheblich gesunken sind, scheinen sich nun zu stabilisieren. Diese positive Entwicklung zeugt von den konkreten Auswirkungen der in den letzten Jahren durchgeführten Projekte, aber auch vom täglichen Engagement der Bediensteten für die im Rahmen der EMAS-Politik vorgesehenen Maßnahmen.

Dank der 2024 erreichten Umweltleistung und der strikten Einhaltung der EMAS-Anforderungen erhielt der Gerichtshof 2025 zum dritten Mal die Erneuerung seiner EMAS-Zertifizierung. Er geht daher mit derselben Entschlossenheit und demselben Ehrgeiz, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern, in das Jahr 2026, in dem er sein zehnjähriges EMAS-Jubiläum feiert.

Die Umweltindikatoren für Wasser, Abfälle, Papier, Heizung und Elektrizität entsprechen denen des Jahres 2024. Die Veränderungen sind im Vergleich zu 2015, dem Bezugsjahr für das EMAS-System, angegeben.

Umweltmaßnahmen

  • Verbesserung der Abfalltrennung und Reduzierung von Einwegplastik

  • Teilnahme am Bike-Sharing-System Vel’OH! und Unterstützung der fahrradgestützten Mobilität sowie von Zugfahrten bei Grenzgängern.

  • Einrichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge

  • Verbesserung der Heiz-, Lüftungs-, Klimatisierungs- und Beleuchtungsinfrastruktur

  • Nutzung von 3 466 m² Photovoltaikzellen, die 350 204 kWh erzeugen (entspricht dem Jahresbedarf von 92 luxemburgischen Haushalten)

Ergebnisse in Zahlen

– 40,1 % weniger Abfälle „Büros und Gastronomie“ (kg/VZÄ)
– 25,6 % weniger Wasserverbrauch (m3/VZÄ)
– 64,2 % weniger Papierverbrauch (kg/VZÄ)
– 29,3 % weniger Stromverbrauch (kWh/VZÄ)
– 37,5 % weniger Energieverbrauch für Heizung (kWh/VZÄ)
– 27,0 % weniger CO2-Emissionen (kg CO2/VZÄ)

Das Vollzeitäquivalent (VZÄ) ist eine Maßeinheit, mit der die Arbeitszeit unabhängig von auf unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen beruhenden Unterschieden bei der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden angegeben wird.

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